Neujahrsempfang 2024 überzeugte mit Schwung und Unterhaltung

Stadt Bad Ems • 29. Januar 2024
Foto: (v.l.) Erster Beigeordneter Frank Ackermann, Revierförster Rainer Jäger, Dr. Martin Schencking, Rita König, Stadtbürgermeister Oliver Krügel, Jessica Eschenauer sowie die Beigeordneten Günter Wittler und Michael Spielmann beim abschließenden Gruppenfoto. Fotograf Hüs Ülkü/Stadt Bad Ems

Es war einer dieser besonderen Abende, zu diesem Fazit kam man unweigerlich am Ende des kurzweiligen Programms nach nicht einmal 2 Stunden. Im gewohnt historischen Ambiente begrüßte Stadtbürgermeister Oliver Krügel das Publikum im gefüllten Marmorsaal. Trotz schneebedeckter Straßen und Wege kamen mehr als 400 Personen, um sich beim ersten offiziellen Termin der Stadt Bad Ems im Jahr 2024 zu treffen und einigen verdienten Persönlichkeiten zu danken. 
Den fulminanten Auftakt machte noch vor der Begrüßung die Emser Sinfonietta unter der Leitung von Herman Wagener mit der Overtuere aus Carmen, die jeder Sportfan unweigerlich mit den Siegerehrungen in der Formel 1 verknüpft und erntete langanhaltenden Applaus. 

Geehrte Persönlichkeiten
Nach seiner Neujahrsrede (gesonderter Artikel), übernahm der Stadtbürgermeister persönlich die erste Laudatio des Abends in der Kategorie „ehrenamtliche Lebensleistung im Vereinssport“ und machte es spannend. Nach und nach ging er auf die Stationen der geehrten Dame ein, die sich bereits in jungen Jahren in ihrem Geburtsort Lorch für ihre Sportart Turnen engagierte. Mit 14 Jahren startete sie als Vorturnerin, im Jahr 1968 erwarb sie die Lizenz als Übungsleiterin und wurde Turnwartin. Nach ihrem Wohnortwechsel von Lorch nach Bad Ems schloss sie sich direkt dem TV Bad Ems an. In den vielen Jahren erwarb sie sich außerordentliche Verdienste um den Vereinssport und hatte beim TV viele Ämter ausgeübt, unter anderem war sie 24 Jahre Geschäftsführerin im Verein. Dabei ging Laudator Krügel auf etliche Auszeichnungen von den Verbänden und dem Verein selbst ein. Beispielsweise habe sie die Turnschau in Bad Ems zu einer etablierten Veranstaltung mit einem hervorragenden Ruf geformt.
Spätestens, als Krügel auch auf ihr Engagement im Breitensport einging, ahnten viele Außenstehende, um wen es ging. Denn nach der Aussage: „Auch ich kenne sie bereits seitdem ich ein kleines Kind bin, denn ich war bei ihr im Kinderturnen auch wenn man es mir nicht ansieht“, lachte das Publikum und es mischte sich ein Raunen dazu. 
„Sie ist das Gesicht des Turnvereins, so ziemlich jeder Emser kennt sie und die Rede ist von Rita König“, sagte Stadtbürgmeister Krügel und bat Frau König auf die Bühne. 
Für dieses langjährige und außerordentliche Engagement dankte ihr die Stadt Bad Ems herzlich. 
Nach einem Musikbeitrag des Martinschors unter der Leitung von Jan Martin Chrost ging es zur Ehrung für besonderes soziales Engagement in 2023. Hier konnte der Laudator Frank Ackermann (Erster Beigeordneter der Stadt Bad Ems) nicht so lange verbergen, um wen es ging. Denn spätestens mit der Erwähnung des außerordentlichen sozialen Engagements um die Gründung eines stationären Hospizes wussten die Anwesenden im Saal um wen es ging. Der Bad Emser Internist und Palliativmediziner Dr. Martin Schencking war einer der Gründer des Hospizvereins, der seit 2016 ständig gewachsen ist. Mittlerweile steht der Rohbau des stationären Hospiz‘ im Nassauer Ortsteil Scheuern und wird künftig Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region auf ihrem letzten Lebensweg sinn- und würdevoll medizinisch unterstützen. Viele finanzielle Mittel akquirierte der Verein mittlerweile und Dr. Schencking ist zudem Autor des „Mutmach-Büchlein ihres Hausarztes“, einem Ratgeber für Erkrankte, Mutlose, Verzweifelte und Suchende. Die Erlöse flossen ebenfalls in den Hospizbau, die Vorstellung dieses Werkes fand in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Lions-Club hier in Bad Ems statt. 
Dr. Schencking nahm diese Ehrung „stellvertretend für seine Mitstreiter“ an. 
Nicht im Programm erwähnt aber als Überraschungspart eingebaut, hatte Oliver Krügel die Verabschiedung des langjährigen Revierförsters Rainer Jäger. Zunächst sorgte der St. Martinschor in dem – für einen Neujahrsempfang etwas unpassenden - Stück „Ein Jäger längs dem Weiher ging“, dass hier etwas im Busche ist. Die letzte Strophe wurde entsprechend auf den „Emser Jäger“ geändert und spätesten in diesem Moment fiel dem allseits bekannten und geschätzten Revierförster die sprichwörtliche „Kinnlade“. 
Stadtbürgermeister Krügel überreichte ihm dann einen Präsentkorb und eine Ehrenurkunde der Stadt für sein langjähriges Engagement. „Man kann sich den Wald ohne Rainer Jäger nicht vorstellen“, konstatierte Krügel. 
Der Beigeordnete Michael Spielmann nahm im Anschluss die Ehrung für außergewöhnliches Engagement im Projekt „Fair Trade“ vor. David Schmidl, eine über das gewöhnliche Maß hinaus engagierte Lehrkraft der Realschule Plus Bad Ems-Nassau, erhielt hier die verdiente Auszeichnung. Mit seinen Klassen wird sich seit vielen Jahren unter anderem für dieses Projekt oder weitere Themen rund um Bad Ems eingesetzt. Auch die Erinnerungskultur an die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus sowie die Verfolgung der Juden hier in Bad Ems unterstützt Schmidl mit seinen Schülerinnen und Schülern, unter anderem mit den jährlichen Stolpersteinaktionen. 
Der Beigeordnete Günter Wittler ehrte eine außergewöhnliche sportliche Leistung aus dem vergangenen Jahr. Jessica Eschenauer vom Judoclub Bad Ems gewann den Weltmeistertitel in ihrer Altersklasse in Abu Dhabi. Zudem errang sie in ihrer sportlichen Laufbahn zahlreiche weitere Erfolge. „Das war ein besonderer Moment, in dem alles gepasst hat“, resümierte die Sportlerin am Mikrofon im Hinblick auf den kürzlich gewonnen Weltmeistertitel in ihrer Sportart. 
Zum Ende der Veranstaltung informierte Stadtbürgermeister Krügel über die Hintergründe und Planungen zum Jubiläum 700 Jahre Stadtrechte und Heilbad. 
Auf dieses historische Jubiläumsjahr wird in einem gesonderten Artikel in der nächsten Woche genauer eingegangen.
Beim abschließenden Sektempfang gegen 19:45 gab es gute Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Die Besucherinnen und Besucher waren noch von den Eindrücken der Veranstaltung ergriffen und zeigten sich begeistert von den Ehrungen sowie dem abwechslungsreichen Programm. „Ein gelungener Abend, von dem noch lange gesprochen wird“, resümierte eine Bürgerin unter dem Nicken ihres Zuhörerkreises am Stehtisch. 

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Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
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„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.
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Bürgermeisterkandidat Oliver Krügel setzt seine Gespräche und Besuche bei Unternehmen, Einrichtungen und Arbeitgebern in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau fort. Bereits am 21. Mai besuchte er gemeinsam mit der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat die Stiftung Scheuern, um sich aus erster Hand über die Arbeit, die Menschen und aktuelle Herausforderungen einer der bedeutendsten sozialen Einrichtungen der Region zu informieren. Empfangen wurden die Teilnehmer von Gerd Biesgen, theologischer Vorstand der Stiftung, sowie von Sebastian Becker. Anlass des Besuchs war es, einen tieferen Einblick in die Arbeit, die aktuellen Herausforderungen des größten Arbeitgebers im Rhein-Lahn-Kreis sowie in die Lebensrealität der Menschen zu erhalten, die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind. Mit annähernd 1.300 Mitarbeitenden und einem Gesamtbudget von rund 80 Millionen Euro zählt die Stiftung Scheuern zu den bedeutendsten sozialen Einrichtungen Deutschlands und ist zugleich der größte Arbeitgeber im Rhein-Lahn-Kreis. Zu Beginn führte Pfarrer Biesgen die Besuchergruppe über das Gelände. Der Rundgang begann bewusst am Mahnmal „Damit wir nicht vergessen“, das an ein dunkles Kapitel der Geschichte der damaligen Pflege- und Heilanstalt Scheuern erinnert. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Einrichtung Teil der Euthanasie-Verbrechen des NS-Regimes. Die damalige Pflege- und Heilanstalt Scheuern war in die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen eingebunden. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner wurden von dort aus in Tötungsanstalten deportiert und ermordet. Besonders eindrücklich sei dabei ein Gedanke gewesen, den Pfarrer Biesgen mit einem Zitat des Theologen Dietrich Bonhoeffer verbunden habe: „Es gibt vor Gott kein unwertes Leben.“ Die Auseinandersetzung mit der Geschichte habe deutlich gemacht, wie wichtig Menschenwürde, Respekt und gesellschaftliche Verantwortung auch heute noch seien. Im weiteren Verlauf stellte die Stiftung ihre heutige Arbeit vor. Aktuell leben insgesamt rund 580 Menschen in den unterschiedlichen Wohnformen der Stiftung. Davon befinden sich etwa 230 am Campus Scheuern, rund 290 am Lahnberg, etwa 100 am Schimmerich sowie weitere Bewohnerinnen und Bewohner an dezentralen Standorten unter anderem in Bad Ems, Nassau, Montabaur, Lahnstein, Nastätten und Laurenburg. Dabei wurde deutlich, dass die Stiftung den Weg der Dezentralisierung konsequent weiterverfolgt. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen nicht am Rand der Gesellschaft leben, sondern mitten in ihr – in den Gemeinden, Nachbarschaften und Quartieren der Region. Im Gespräch wurde deutlich, wie sich die Anforderungen im Laufe der Jahre verändert haben. Während früher häufig Menschen mit Down-Syndrom aufgenommen wurden, gebe es heute zunehmend Anfragen für Menschen mit schwersten Mehrfachbeeinträchtigungen. Ein besonders intensiver Austausch entwickelte sich über gesellschaftliche Entwicklungen und den Blick auf Menschen mit Beeinträchtigungen. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Menschen mit Einschränkungen weder Mitleid benötigen, noch automatisch unglücklicher leben als andere Menschen. Vielmehr habe jeder Mensch seine individuellen Herausforderungen und benötige im Laufe seines Lebens Unterstützung – sei es durch eine Brille, Hilfsmittel oder später Pflege und Betreuung. Die Teilnehmer sprachen auch über den gesellschaftlichen Wandel der vergangenen Jahrzehnte. Während Menschen mit Behinderungen früher oftmals ausgegrenzt oder aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurden, habe sich das Verständnis von Inklusion und Teilhabe erfreulicherweise weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehe heute die Erkenntnis, dass jeder Mensch wertvoll ist und unabhängig von seinen Einschränkungen ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe hat. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Rahmenbedingungen der Arbeit. Die Stiftung arbeitet auf Grundlage des Bundesteilhaberechts und steht wie viele soziale Einrichtungen vor der Herausforderung, steigende Anforderungen sowie Personal- und Sachkosten mit den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Dabei wurde der Wunsch geäußert, die tatsächlichen Bedarfe künftig stärker zu berücksichtigen. Auch wenn dies nicht unmittelbar Aufgabe der kommunalen Ebene sei, waren sich die Teilnehmer einig, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen und der sie unterstützenden Einrichtungen weiterhin auf allen politischen Ebenen Gehör finden müssen. Zum Abschluss des Besuchs zeigte sich Oliver Krügel beeindruckt: „Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, welch wertvolle Arbeit hier jeden Tag geleistet wird. Es geht nicht nur um Betreuung, sondern um Würde, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Diese Arbeit verdient Anerkennung, Aufmerksamkeit und Unterstützung.“ Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit vielen neuen Eindrücken und dem gemeinsamen Wunsch, den Austausch künftig fortzusetzen und das Bewusstsein für die wichtige Arbeit der Stiftung weiter zu stärken. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass Einrichtungen wie die Stiftung Scheuern eine unverzichtbare Rolle für eine solidarische und inklusive Gesellschaft spielen und ihre Anliegen auch künftig Gehör finden müssen.
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