Gemeinsam stärker – Interkommunale Zusammenarbeit für mehr Sicherheit

Oliver Krügel • 6. Juli 2026

Ein Besuchsbericht aus Lahnstein

Ich danke für den konstruktiven Austausch Lahnsteins Oberbürgermeister Lennart Siefert (Mitte) und dem zuständigen Mitarbeiter Daniel Bersch


Ich bin überzeugt: Die besten Ideen entstehen oft dann, wenn Kommunen miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen.

Deshalb habe ich Oberbürgermeister Lennart Siefert in Lahnstein besucht. Gemeinsam haben wir das Katastrophenschutzdepot der Stadt besichtigt und uns intensiv über den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie den Veranstaltungsschutz für unsere Feste und Veranstaltungen ausgetauscht.

Lahnstein baut seine Strukturen im Katastrophenschutz kontinuierlich weiter aus und schafft Schritt für Schritt moderne Ausstattung an. Besonders interessant war für mich der Austausch über den Überfahrschutz für Veranstaltungen. Die entsprechenden Komponenten werden derzeit beschafft und künftig im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit von den Verbandsgemeinden Bad Ems-Nassau, Loreley und Nastätten sowie der Stadt Lahnstein gemeinsam genutzt. Die zuständigen kommunalen Gremien haben hierfür bereits die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Für mich ist das genau der richtige Weg. Interkommunale Zusammenarbeit ist ein Zukunftsmodell. Wir müssen das Rad nicht in jeder Kommune neu erfinden – gute Ideen werden nicht schlechter, nur weil sie aus der Nachbarkommune kommen. Wenn wir Erfahrungen austauschen, Wissen bündeln und Spezialausstattung gemeinsam beschaffen und nutzen, stärken wir die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger und gehen gleichzeitig verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln um.

Gerade in Zeiten knapper Kassen müssen wir über Gemeindegrenzen hinweg denken. Interkommunale Zusammenarbeit bietet auf vielen Feldern der kommunalen Aufgaben große Chancen – vom Katastrophenschutz über den Bauhof bis hin zur Beschaffung, Digitalisierung oder dem Austausch von Fachwissen. Dort, wo wir gemeinsam mehr erreichen können, sollten wir diese Möglichkeiten konsequent nutzen. So schaffen wir moderne, leistungsfähige Strukturen und setzen Steuergeld wirtschaftlich und verantwortungsbewusst ein.

Genau für diese Art der Zusammenarbeit möchte ich mich auch künftig einsetzen: pragmatisch, partnerschaftlich und mit dem Blick auf das, was unsere Region insgesamt voranbringt.

Mein herzlicher Dank gilt Oberbürgermeister Lennart Siefert dafür, dass er seine Erfahrungen so offen teilt und kommunalen Kolleginnen und Kollegen die Türen öffnet. Dieser vertrauensvolle Austausch ist nicht selbstverständlich und ein wichtiger Baustein dafür, unsere Kommunen gemeinsam zukunftsfähig aufzustellen.

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Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
27. Juli 2026
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl
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