Gemeinsam unterwegs – Rückblick auf einen besonderen Bürgermeisterwahlkampf
Herzlichen Dank an alle Wegbegleiter!
Foto, Willig Willig: Freudestrahlende Gesichter beim Kandidaten Oliver Krügel und Ehefrau Jessica unmittelbar nach der Stichwahl im Rathaus der Verbandsgemeinde
28 Orte, mehr als 2.000 Bratwürste, unzählige Gespräche, Wahlstände, Veranstaltungen, viele hundert Haustüren und am Ende zwei spannende Wahlsonntage: Hinter der CDU Bad Ems-Nassau und ihrem Bürgermeisterkandidaten Oliver Krügel liegen intensive Monate. Am 20. September stand schließlich fest: Oliver Krügel wird neuer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau.
Begonnen hatte der gemeinsame Weg bereits im Frühjahr. Nachdem sich der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes einstimmig für Oliver Krügel als Bürgermeisterkandidaten ausgesprochen hatte, folgte am 15. April die offizielle Nominierung auf dem Leifheit-Campus in Nassau. 43 von 46 Mitgliedern und damit 93,5 Prozent stimmten für seine Kandidatur.
Von Beginn an war dabei klar: Dieser Wahlkampf sollte nicht vom Schreibtisch aus geführt werden. Oliver Krügel und das Team der CDU wollten raus zu den Menschen – in alle 26 Ortsgemeinden und beide Städte unserer Verbandsgemeinde.
28 Orte – 28 Mal „Krügel grillt“
Zum Sinnbild dafür wurde die Tour „Krügel grillt“. In allen 28 Orten wurde Station gemacht. Nicht mit langen Reden und großem Protokoll, sondern bei Bratwurst und Kaltgetränk, vor allem aber mit viel Zeit für persönliche Gespräche.
Mal kamen einige Dutzend Menschen, andernorts waren es weit über 100. Es wurde diskutiert, gelacht, gefragt und manchmal auch kontrovers miteinander gesprochen. Vor allem aber wurde zugehört. Nach 28 regulären Stationen waren bereits 1.890 Bratwürste und rund 70 Getränkekisten verbraucht. Und weil nach dem ersten Wahlgang noch eine Stichwahl folgte, ging auch „Krügel grillt“ in die Verlängerung: Am Abend vor der Stichwahl traf sich das Team noch einmal im Schiefen Turm in Dausenau. Damit fiel schließlich auch die Marke von 2.000 Bratwürsten.
Doch hinter dieser Zahl steckt mehr als eine nette Wahlkampfanekdote. „Krügel grillt“ stand für die Idee der gesamten Kampagne: Politik lebt vom persönlichen Gespräch und davon, vor Ort ansprechbar zu sein.
Gemeinsam auf Kurs
Zu den besonderen Höhepunkten gehörte auch die große Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs“ Ende Juni. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - darunter Landesvorsitzender der CDU und Ministerpräsident Gordon Schnieder, MdL -waren mit der „Aurelia“ auf der Lahn unterwegs – von Bad Ems über Nassau nach Obernhof und zurück. Auch darüber hinaus war der Terminkalender über Monate prall gefüllt: Vereins- und Feuerwehrfeste, Kirmesveranstaltungen, Unternehmens- und Einrichtungsbesuche, zahlreiche Wahlstände, Gespräche mit Vereinen, Ehrenamtlichen, Beschäftigten, Unternehmern und vielen Bürgerinnen und Bürgern.
Beim großen Podium im August im Häckers Grandhotel verfolgten rund 270 Besucherinnen und Besucher die Diskussion der Kandidaten. Dazu kamen Interviews, Videos, Informationsmaterialien und schließlich rund 20.000 Exemplare der achtseitigen Wahlkampfbroschüre.
Mehr als 200 Menschen aus allen Teilen der Verbandsgemeinde bekannten sich darüber hinaus öffentlich als Unterstützerinnen und Unterstützer von Oliver Krügel.
Es ging um mehr als Wahlkampf
Bei all den Veranstaltungen ging es aber nie nur darum, am Wahltag ein Kreuz auf dem Stimmzettel zu bekommen. In hunderten Gesprächen entstand auch ein Bild davon, welche Themen die Menschen in Bad Ems-Nassau bewegen und worauf es in den kommenden Jahren ankommt.
Wie kann die Verwaltung moderner, schneller und bürgernäher werden? Wie sichern wir gute Schulen und Kitas? Wie stärken wir unsere Feuerwehren und den Katastrophenschutz? Wie sichern wir ärztliche Versorgung und eine verlässliche Wasserversorgung? Wie unterstützen wir unsere Unternehmen, Vereine und das Ehrenamt? Und wie schaffen wir es, dass sich alle 26 Ortsgemeinden und die beiden Städte als Teil einer gemeinsamen Verbandsgemeinde wiederfinden?
Oliver Krügel stellte dabei immer wieder seine Vorstellung einer Verwaltung heraus, die sich als Dienstleister und Möglichmacher versteht. Verwaltungsmodernisierung sollte dabei nicht bei neuer Technik beginnen, sondern bei guten Abläufen, klaren Verantwortlichkeiten und einer Führungskultur, die von Vertrauen, Wertschätzung und Zusammenhalt geprägt ist.
Genauso wichtig war ihm die Botschaft: Jede Ortsgemeinde zählt.
Die unterschiedlichen Bedürfnisse der 26 Ortsgemeinden und der beiden Städte Bad Ems und Nassau sollen auch künftig Gehör finden.
47,5 Prozent – und plötzlich ging alles noch einmal von vorne los
Am 6. September folgte der erste große Wahlabend.
Mit 47,5 Prozent erreichte Oliver Krügel im ersten Wahlgang Platz eins. Manuel Minor kam auf 37,4 Prozent, der dritte Bewerber auf 15,0 Prozent. Damit fehlte Krügel nur 271 Stimmen zur absoluten Mehrheit – gleichzeitig stand fest: Die Entscheidung musste zwei Wochen später in der Stichwahl fallen.
Die Freude über das starke Ergebnis war groß. Zeit zum Zurücklehnen gab es allerdings nicht.
Nach Monaten des Wahlkampfes lagen nun noch einmal zwei besonders intensive Wochen vor dem Team. Und dieses Team schaltete tatsächlich noch einmal einen Gang höher. Wieder wurden Wahlstände besetzt und Flyer verteilt. Vor allem aber ging es an die Haustüren. In Bad Ems waren zeitweise acht Teams gleichzeitig unterwegs. Insgesamt wurden allein in den letzten beiden Wochen rund 1.700 Haushalte persönlich besucht. Oliver Krügel selbst klopfte in dieser Phase an rund 900 Haustüren.
Das Ziel blieb dasselbe wie während der gesamten Kampagne: nicht übereinander, sondern miteinander reden – und möglichst viele Menschen dafür gewinnen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Die Stichwahl – ein spannender Abend im Bad Emser Rathaus
Dann kam der Sonntag, auf den über Monate hingearbeitet worden war: der 20. September, der Tag der Stichwahl.
Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr begann im Bad Emser Rathaus das Warten auf die Ergebnisse aus den einzelnen Städten, Ortsgemeinden und Stimmbezirken. Und zunächst bot die Ergebnisanzeige ein Bild, das bei manchem im Team die Spannung noch einmal deutlich erhöhte.
Die ersten ausgezählten kleineren Ortsgemeinden kamen überwiegend aus dem Bereich der ehemaligen Verbandsgemeinde Nassau. Manuel Minor lag dort teilweise deutlich vorne und führte dadurch auf der Ergebnisanzeige zeitweise mit rund 15 bis 20 Prozentpunkten.
Doch der Blick auf die Prozentbalken täuschte.
Entscheidend war nicht, wie viele Gemeinden bereits ausgezählt waren oder wie hoch dort die jeweiligen Prozentwerte lagen, sondern wie viele Stimmen tatsächlich dahinterstanden. So konnte ein deutliches prozentuales Ergebnis in einer kleinen Ortsgemeinde den Abstand nur um wenige Stimmen verändern. Trotz der zunächst deutlich auseinanderliegenden Prozentbalken bewegte sich der tatsächliche Vorsprung deshalb nur in einer Größenordnung von wenigen Dutzend Stimmen.
Dann begann sich das Bild zu drehen.
Mit Becheln kam eines der stärksten Ergebnisse für Oliver Krügel herein. Dort bedeutete sein Wahlergebnis auf einen Schlag einen Vorsprung von rund 130 Stimmen. Kurz darauf folgte Arzbach – eine der größeren Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde. Rund 61 Prozent der Stimmen entfielen dort auf Krügel. Allein Arzbach brachte ihm damit gegenüber Minor einen Vorsprung von fast 200 Stimmen.
Spätestens jetzt kippte auch die Ergebnisanzeige: Aus dem anfänglichen Rückstand wurde eine Führung.
Und weitere wichtige Ergebnisse folgten. Auch in Nassau erzielte Krügel ein starkes Resultat, wodurch Minor in seiner Heimatstadt nicht den Vorsprung aufbauen konnte, den er benötigt hätte. Weitere Gemeinden kamen hinzu und Stück für Stück wurde aus der zunächst offenen Stichwahl ein immer klareres Bild.
Besonders gespannt wartete das Team auf die großen Stimmbezirke. Denn allen war bewusst: Erst wenn die Ergebnisse aus Bad Ems und den einwohnerstarken Ortsgemeinden vorlagen, würde sich wirklich beurteilen lassen, wohin dieser Abend führte.
Als schließlich die Ergebnisse aus Bad Ems einliefen und Krügels Vorsprung weiter anwuchs, wich die Anspannung im Rathaus zunehmend vorsichtigem Optimismus. Rechnerisch wurde immer deutlicher: Dieser Vorsprung würde kaum noch einzuholen sein.
Mit Singhofen fehlte schließlich noch die größte Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde. Doch zu diesem Zeitpunkt war aufgrund der bereits ausgezählten Stimmen praktisch klar, dass der Wahlsieg Oliver Krügel nicht mehr zu nehmen sein würde.
Auch Singhofen entschied er schließlich – wenn auch knapp – für sich.
Dann stand das Endergebnis fest:
53,7 Prozent für Oliver Krügel. 46,3 Prozent für Manuel Minor.
Nach Monaten mit unzähligen Terminen, 28 regulären Stationen von „Krügel grillt“, Wahlständen, Veranstaltungen, tausenden persönlichen Gesprächen und einem noch einmal besonders intensiven zweiwöchigen Stichwahlkampf war das Ziel erreicht:
Oliver Krügel war zum neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau gewählt.
Im Bad Emser Rathaus folgten Erleichterung, Umarmungen und Glückwünsche. Der noch amtierende Bürgermeister Uwe Bruchhäuser gratulierte seinem gewählten Nachfolger. Gemeinsam mit seiner Frau Jessica und vielen Menschen aus dem Wahlkampfteam konnte Oliver Krügel schließlich einen besonderen Abend feiern.
Für Krügel und sein Team endete damit ein Wahlkampf, der viele von ihnen über Monate nahezu täglich begleitet hatte.
Und vielleicht passte gerade der Verlauf dieses letzten Abends noch einmal zum gesamten Wahlkampf: Am Ende entschieden nicht einzelne Prozentbalken und nicht einzelne Orte, sondern die Summe vieler Stimmen aus der gesamten Verbandsgemeinde.
Ein Erfolg vieler
Denn wenn diese Kampagne eines gezeigt hat, dann dies: Ein solcher Wahlkampf ist niemals die Leistung eines Einzelnen.
Menschen haben Veranstaltungen organisiert, Würstchen gegrillt, Getränke geschleppt, Plakate aufgehängt, tausende Flyer verteilt, Wahlstände besetzt, Haustüren besucht, Fotos und Videos gemacht, Beiträge geteilt und immer wieder dort angepackt, wo gerade Hilfe gebraucht wurde.
Andere haben öffentlich ihre Unterstützung erklärt oder einfach im Hintergrund mitgeholfen. Manche waren einige Stunden dabei, andere über Monate nahezu täglich.
Zu diesem Erfolg gehört aber selbstverständlich auch der Kandidat selbst. Oliver Krügel hat in diesen Monaten mit seiner kommunalpolitischen Erfahrung, seiner klaren Vorstellung von der zukünftigen Entwicklung unserer Verbandsgemeinde und vor allem mit einem außergewöhnlichen persönlichen Einsatz für seine Kandidatur geworben. Nahezu täglich war er in den 28 Orten unterwegs, suchte das direkte Gespräch und war sich auch für die sprichwörtlich letzte Haustür nicht zu schade.
Für die CDU Bad Ems-Nassau hat er damit genau das eingelöst, was mit seiner Kandidatur verbunden war: Engagiert. Erfahren. Echt. Der Wahlsieg am 20. September war aus Sicht des Gemeindeverbandes deshalb nicht nur das Ergebnis einer starken Teamleistung, sondern auch die Anerkennung für einen Kandidaten, der über viele Monate mit großer Ausdauer, Erfahrung und persönlicher Präsenz um das Vertrauen der Menschen geworben hat.
Genau darin lag vielleicht die größte Stärke dieser Kampagne: Ein überzeugender Kandidat und ein starkes Team wurden zu einem gemeinsamen Projekt.
Die CDU Bad Ems-Nassau bedankt sich deshalb bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützerinnen und Unterstützern – und bei Oliver Krügel für seinen außergewöhnlichen Einsatz und eine Kandidatur, die unseren Gemeindeverband über viele Monate zusammengeführt und begeistert hat.
Unser besonderer Dank gilt aber vor allem den Bürgerinnen und Bürgern, die das Gespräch gesucht, diskutiert und schließlich ihre Stimme abgegeben haben. Ebenso danken wir allen, die von ihrem demokratischen Wahlrecht Gebrauch gemacht haben – unabhängig davon, wem sie ihre Stimme gegeben haben.
Nach dem Wahlkampf beginnt die Verantwortung
Der Wahlkampf ist nun vorbei. Die vielen Gespräche, Hinweise, Ideen und auch kritischen Anmerkungen aus diesen Monaten bleiben.
Am 11. Januar 2027 beginnt für Oliver Krügel die achtjährige Amtszeit als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau.
Dann geht es nicht mehr um Wahlkampf und nicht mehr um Parteifarben, sondern um die gemeinsame Verantwortung für rund 28.000 Menschen in unseren 26 Ortsgemeinden und den beiden Städten Bad Ems und Nassau.
Der Anspruch bleibt dabei derselbe, mit dem diese Kampagne begonnen hat: zuhören, erreichbar sein, Menschen zusammenbringen und Dinge umsetzen.
Oder anders gesagt:
Nach vielen Monaten des Redens, Zuhörens und Werbens beginnt nun das, worum es von Anfang an ging: gemeinsam anzupacken und unsere Verbandsgemeinde weiterzuentwickeln.
Foto, Jessica Krügel: Gruppenfoto bei „Krügel Grillt“ in Bad Ems, hier nur ein Teil des rund 20-köpfigen Teams




