Oliver Krügel besucht mit CDU-VG-Ratsfraktion Stiftung Scheuern

Oliver Krügel • 22. Juni 2026

Bürgermeisterkandidat Oliver Krügel setzt seine Gespräche und Besuche bei Unternehmen, Einrichtungen und Arbeitgebern in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau fort. Bereits am 21. Mai besuchte er gemeinsam mit der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat die Stiftung Scheuern, um sich aus erster Hand über die Arbeit, die Menschen und aktuelle Herausforderungen einer der bedeutendsten sozialen Einrichtungen der Region zu informieren.

Empfangen wurden die Teilnehmer von Gerd Biesgen, theologischer Vorstand der Stiftung, sowie von Sebastian Becker. Anlass des Besuchs war es, einen tieferen Einblick in die Arbeit, die aktuellen Herausforderungen des größten Arbeitgebers im Rhein-Lahn-Kreis sowie in die Lebensrealität der Menschen zu erhalten, die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind.

Mit annähernd 1.300 Mitarbeitenden und einem Gesamtbudget von rund 80 Millionen Euro zählt die Stiftung Scheuern zu den bedeutendsten sozialen Einrichtungen Deutschlands und ist zugleich der größte Arbeitgeber im Rhein-Lahn-Kreis.

Zu Beginn führte Pfarrer Biesgen die Besuchergruppe über das Gelände. Der Rundgang begann bewusst am Mahnmal „Damit wir nicht vergessen“, das an ein dunkles Kapitel der Geschichte der damaligen Pflege- und Heilanstalt Scheuern erinnert. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Einrichtung Teil der Euthanasie-Verbrechen des NS-Regimes. Die damalige Pflege- und Heilanstalt Scheuern war in die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen eingebunden. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner wurden von dort aus in Tötungsanstalten deportiert und ermordet.

Besonders eindrücklich sei dabei ein Gedanke gewesen, den Pfarrer Biesgen mit einem Zitat des Theologen Dietrich Bonhoeffer verbunden habe: „Es gibt vor Gott kein unwertes Leben.“ Die Auseinandersetzung mit der Geschichte habe deutlich gemacht, wie wichtig Menschenwürde, Respekt und gesellschaftliche Verantwortung auch heute noch seien.

Im weiteren Verlauf stellte die Stiftung ihre heutige Arbeit vor. Aktuell leben insgesamt rund 580 Menschen in den unterschiedlichen Wohnformen der Stiftung. Davon befinden sich etwa 230 am Campus Scheuern, rund 290 am Lahnberg, etwa 100 am Schimmerich sowie weitere Bewohnerinnen und Bewohner an dezentralen Standorten unter anderem in Bad Ems, Nassau, Montabaur, Lahnstein, Nastätten und Laurenburg. Dabei wurde deutlich, dass die Stiftung den Weg der Dezentralisierung konsequent weiterverfolgt. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen nicht am Rand der Gesellschaft leben, sondern mitten in ihr – in den Gemeinden, Nachbarschaften und Quartieren der Region.

Im Gespräch wurde deutlich, wie sich die Anforderungen im Laufe der Jahre verändert haben. Während früher häufig Menschen mit Down-Syndrom aufgenommen wurden, gebe es heute zunehmend Anfragen für Menschen mit schwersten Mehrfachbeeinträchtigungen.

Ein besonders intensiver Austausch entwickelte sich über gesellschaftliche Entwicklungen und den Blick auf Menschen mit Beeinträchtigungen. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Menschen mit Einschränkungen weder Mitleid benötigen, noch automatisch unglücklicher leben als andere Menschen. Vielmehr habe jeder Mensch seine individuellen Herausforderungen und benötige im Laufe seines Lebens Unterstützung – sei es durch eine Brille, Hilfsmittel oder später Pflege und Betreuung.

Die Teilnehmer sprachen auch über den gesellschaftlichen Wandel der vergangenen Jahrzehnte. Während Menschen mit Behinderungen früher oftmals ausgegrenzt oder aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurden, habe sich das Verständnis von Inklusion und Teilhabe erfreulicherweise weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehe heute die Erkenntnis, dass jeder Mensch wertvoll ist und unabhängig von seinen Einschränkungen ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe hat.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Rahmenbedingungen der Arbeit. Die Stiftung arbeitet auf Grundlage des Bundesteilhaberechts und steht wie viele soziale Einrichtungen vor der Herausforderung, steigende Anforderungen sowie Personal- und Sachkosten mit den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Dabei wurde der Wunsch geäußert, die tatsächlichen Bedarfe künftig stärker zu berücksichtigen. Auch wenn dies nicht unmittelbar Aufgabe der kommunalen Ebene sei, waren sich die Teilnehmer einig, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen und der sie unterstützenden Einrichtungen weiterhin auf allen politischen Ebenen Gehör finden müssen.

Zum Abschluss des Besuchs zeigte sich Oliver Krügel beeindruckt: „Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, welch wertvolle Arbeit hier jeden Tag geleistet wird. Es geht nicht nur um Betreuung, sondern um Würde, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Diese Arbeit verdient Anerkennung, Aufmerksamkeit und Unterstützung.“

Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit vielen neuen Eindrücken und dem gemeinsamen Wunsch, den Austausch künftig fortzusetzen und das Bewusstsein für die wichtige Arbeit der Stiftung weiter zu stärken. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass Einrichtungen wie die Stiftung Scheuern eine unverzichtbare Rolle für eine solidarische und inklusive Gesellschaft spielen und ihre Anliegen auch künftig Gehör finden müssen.


von Oliver Krügel • 16. September 2026
Gestern Abend wurde Uwe Kewitz vom Fachbacher Gemeinderat zum neuen Ortsbürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Thorsten Heibel an. Für mich war es selbstverständlich und ein echtes Bedürfnis, Uwe persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand zu wünschen. Genauso wichtig war es mir, seinem Vorgänger Thorsten Heibel meinen Respekt und Dank für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit für die Ortsgemeinde Fachbach auszusprechen. Kommunalpolitisches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient Anerkennung. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und gut gelaunten Mitgliedern des Gemeinderates. Dabei war deutlich zu spüren: In Fachbach schaut man positiv nach vorne und zieht gemeinsam an einem Strang – auch über Parteigrenzen hinweg. Genau so verstehe ich Kommunalpolitik. Vor Ort geht es um Menschen, um gute Ideen und vor allem darum, gemeinsam Lösungen für die konkreten Sachthemen und Herausforderungen unserer Gemeinden zu finden. Entscheidend sind für mich dabei die Köpfe, das persönliche Engagement und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen – und nicht das Parteibuch. Ich wünsche Uwe Kewitz für sein neues Amt viel Erfolg und Fachbach für die kommenden Jahre alles Gute. Meine Unterstützung ist Fachbach gewiss.
14. September 2026
Ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen liegt hinter Oliver Krügel. Von Freitag bis Montag war er bei unterschiedlichen Festen und Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau unterwegs. Den Auftakt machte am Freitag das traditionelle Kirmesbaumstellen bei der Quetschekirmes in Dausenau . Dort war Krügel auch am Sonntag beim Frühschoppen zu Gast. Am Samstag standen die Wahlkampfstände in Bad Ems und Nassau auf dem Programm. In Singhofen besuchte er am Samstag den Fassanstich und den Luftballonumzug und ließ das lange Wochenende am Montag beim dortigen Frühschoppen ausklingen. Weitere Stationen waren das Familienfest der Weinfrauen in Nievern , ein Kabarettabend im Casablanca sowie der Tag des offenen Denkmals in Bad Ems. Auch beim Fischerfest des Fischereivereins Bad Ems schaute Krügel vorbei. Zuvor startete Krügel bereits früh in den Sonntag : Ab 8:00 Uhr war er an der Bäckerei Schäfer in Nassau und ab 9:30 Uhr an der Filiale in Singhofen anzutreffen, wo er Frühstücksmarmelade an die Frühaufsteher verteilte. Im Mittelpunkt standen für ihn dabei vor allem die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen . „Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam erleben, was unsere Heimat ausmacht – genau das ist mir wichtig“, so Krügel. Dabei betont er, dass seine Präsenz bei den Veranstaltungen in der Region nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt ist. Viele der Feste und Termine besucht Krügel seit Jahren regelmäßig. Für ihn gehören der persönliche Kontakt zu den Menschen und die Unterstützung des örtlichen Vereinslebens zu seinem Verständnis von kommunalem Engagement. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, Ehrenamtlichen sowie Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Veranstaltungen möglich machen. „Unsere Heimat lebt vom Mitmachen, vom Miteinander und von den Menschen, die sich für sie engagieren“, so Krügel.
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Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
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