Neujahrsempfang 2023 in aller Munde

Stadt Bad Ems • 30. Januar 2023
Noch weit in die vergangene Woche, war der diesjährige Neujahrsempfang in unserer Stadt Bad Ems in aller Munde. 
Die Begeisterung für eine gelungene Veranstaltung rührte nicht nur von dem Rahmenprogramm. 
Nach zwei Jahren der pandemiebedingten Pause haben die Menschen es offensichtlich genossen, im Anschluss der Veranstaltung beim Sektempfang in einen gegenseitigen Austausch zu kommen. 
Dort waren dann auch unsere diesjährigen gewürdigten Persönlichkeiten erneut Thema.
Nachfolgend finden sie die Neujahrsansprache des Stadtbürgermeisters sowie die Reden der Laudatoren zu den jeweiligen Ehrungen. 

Neujahrsansprache Stadtbürgermeister Oliver Krügel

Das neue Jahr 2023 bietet viele Chancen und Herausforderungen für unsere schöne Heimatstadt. Auch ungeahnte und dicke Brocken, die uns unerwartet vor die Füße gefallen sind. Die überraschend angekündigte Schließung der Paracelsus Klinik ist ein solcher. Zum Quartalsende hin sollen 270 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsstelle verlieren und unsere Kreisstadt das einzige verbliebene Krankenhaus der Akut- und Regelversorgung in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verlieren. 

Verschiedene Fachleute sagten in den vergangenen Monaten, unter anderem aufgrund der schwierigen Entwicklungen auf der Kostenseite, ein Kliniksterben der kleinen Krankenhäuser in den ländlichen Regionen voraus. Dass der Paracelsus-Konzern auch uns, die Stadt Bad Ems und damit die Bürgerinnen und Bürger, völlig unvorbereitet und ohne eine vorherige Möglichkeit seitens der Kommunalpolitik zu jedweder Einflussnahme, vor vollendete Tatsachen stellen will, stimmte uns fassungslos. 

In 2018 sah dies anders aus, als der Konzern von der Stadtpolitik Unterstützung gefordert hatte und mit blumigen Versprechen eine rosige Zukunft für den Standort vorhergesagt hat. 

Nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das nicht verdient, nein, auch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Ems haben das nicht verdient. 

Und das werden wir so nicht stillschweigend akzeptieren. 

Dies habe ich auch heute gegenüber der Belegschaft des Bad Emser Krankenhauses in einer Mitarbeiterversammlung deutlich gemacht. Wir lassen Euch nicht im Stich, wir geben Euch nicht auf! Und damit begrüße ich auch einige Beschäftigte herzlich, die heute hier in unserem schönen Marmorsaal ebenfalls zu Gast sind. „Schön, dass ihr da seid!“

Seien Sie versichert: Die Stadt und Ihre Bürgerinnen und Bürger stehen Ihnen zur Seite. 

Dennoch möchte ich nicht verheimlichen, dass unsere Möglichkeiten der Einflussnahme anders liegen als bei der Insolvenz der Hufelandklinik und der erfolgreichen Rettung im Jahre 2020. Damals war die Stadt Bad Ems Miteigentümer der Immobilie und hatte ein gewichtiges Wort bei der Suche nach einem neuen Träger gehabt. Ich kann mich noch an Gespräche abends um 23:00 Uhr erinnern, die ich mit den Insolvenzverwaltern geführt haben. Diese Rettung war damals geglückt. 

Heute sehe ich uns als Sprachrohr und auch wenn wir keine gesetzliche Grundlage für einen Betrieb der Klinik in städtischer Hand haben, sehe ich es als unsere persönliche Aufgabe, alles in unserer Macht stehende für den Erhalt zutun. Ganz ungeachtet, wie die Erfolgsaussichten auch sind und völlig losgelöst vom politischen Taktieren. Keiner wird einem Kommunalpolitiker eine Klinikschließung vorwerfen, aber Untätigkeit müsste man sich vorwerfen lassen. 

Und ich persönlich interpretiere mein Amt anders und denke nicht in Zuständigkeiten. Sondern daran, was für unsere Bürgerschaft und unsere Stadt Bad Ems gut und erforderlich ist. 

Wir haben einen ersten Aufschlag mit einem runden Tisch initiiert und sind dabei alle Zahlen, Daten und Fakten zusammen zu tragen. Im Anschluss wird es weitere Gespräche auf allen Ebenen geben. Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch zum Quartalsende noch zur Verfügung stehen sollten, und das ist die Grundvoraussetzung für den Erhalt einer Klinik, dann ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Trotz dieser bedauerlichen Entwicklung in Sachen Akutklinik, gehen auch unser Tagesgeschäft und unsere laufenden Projekte weiter. 

Zunächst wünsche ich uns allen, dass wir den Mut dazu haben, Entscheidungen zu treffen. Und dass wir das Glück des Tüchtigen haben, dass es auch die richtigen Entscheidungen sind. Denn dieses brauch es zweifelsohne. 

Im vergangenen Jahr hat mich das große Engagement hier in Bad Ems für die geflüchtete Menschen aus der Ukraine überwältigend. Und diese Bemühungen halten in Teilen weiter an. Ob bei Überführungen vor Ort an der polnisch ukrainischen Grenze, der Bereitstellung von Unterkunftsmöglichkeiten, Geld- und Sachspenden, Hilfe bei Behördengängen, der Unterhaltung und Organisation einer Kleiderkammer, der Veranstaltung einer Mahnwache oder der Durchführung eines Sprachkurses für das Erlernen unserer Sprache. Diese Aufzählung hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr soll sie das große Engagement verdeutlichen. All diese Menschen sind Vorbilder in unserer Gesellschaft und ich würde mir wünschen, wir alle würden uns ein Beispiel daran nehmen. Das Ehrenamt gibt einem unheimlich viel zurück; Dinge die man nicht für Geld bekommt. 

Ehrenamtliches Engagement war immer in besonderem Maße ein Markenzeichen unserer Gesellschaft - ich würde mir wünschen, diese Tradition würden wir auch in Zukunft fortsetzen können.

Auch in und für Bad Ems hat sich im ablaufenden Jahr wieder einiges getan. Saniert und neu etabliert wurde am ehemaligen Kriegerdenkmal der Leica Fotopunkt. Erbaut und eröffnet wurde ein neuer Barfusspfad nahe der Malbergbahn. Die Montage von neuen baulichen Einrichtungen drosselt das Tempo in der Römerstraße und in der Grabenstraße. Im Stadtgebiet wurden auf Veranlassung der Stadt neue Packstationen installiert.

Die Einführung der EasyPark-App und die Schaffung von Dauerparktickets haben einen neuen Service und mehr Komfort für viele Bürgerinnen und Bürger gebracht. 

Mit dem Ladepark am Wasserkraftwerk hat die E-Mobilität einen weiteren Schriftt im Stadtgebiet gemacht.

Das Bauantragsverfahren für die Kita Römergarten im ehemaligen Pennymarkt ist gestartet, zuvor haben wir einen Förderbescheid vom Land in Höhe von 757.000 € erhalten. 

Auch in Punkto Welterbe hat sich wieder etwas getan. Wir konnten am 14. Maiendlich unsere Welterbe-Anerkennungsfeier durchführen und das gesamte Wochenende ein abwechslungsreiches Programm liefern. Der später im Jahr folgende Tag des offenen Denkmals stand ebenfalls unter dem Stern der Great Spas und wurde großartig angenommen. Auch dank der großartigen Ideen und Umsetzung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere aus dem Geschäftsbereich Museum und Welterbe, sowie mit tatkräftiger Unterstützung ehrenamtlicher Helfer. 

Die Gründung des Vereins Great Spa Towns of Europe setzte einen weiteren Meilenstein in der Geschichte. Diese haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Great Spas in diesem Jahr auf ihren drei Tagungen in Baden bei Wien (im Winter), Spa (im Frühjahr) und Franzensbad (im Herbst) vorangetrieben. Im Stadtgebiet haben wir neben der Aufstellung neuer Welterbe-Begrüßungsschilder mit den Planungen für weitere Neuerungen begonnen. 

Für das neue Jahr 2023 haben wir uns erneut eine Menge vorgenommen. 

Der Glasfaserausbau wurde noch im vergangenen Jahr beschlossen, eine Partnerschaft geschmiedet und die Vermarktung gestartet. Demnächst geht es in die Umsetzungsphase und der Ausbau startet. Die Erstellung eines Verkehrskonzepts für das Stadtgebiet durch ein beauftragtes Büro begann mit ersten Erhebungen und einer Ideenkarte zur Beteiligung der Bürgerschaft. Auch die Ausschreibung für die Planung der Sanierung des Alten Rathauses erfolgte mit der Zielsetzung, dieses zu erhalten und zu einem neuen Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger zu machen. Zudem soll nach Möglichkeit alles unter einem Dach vereint werden. 

Sicherlich wird der Rheinland-Pfalz-Tag 2023 das Highlight diesen Jahres. Wir Bad Emser dürfen stolz sein und uns auf das Wochenende vom 16.-18. Juni 2023 präsentieren. Die Planungen laufen auf Hochtouren und an dieser Stelle möchte ich auch unserem Mitveranstalter und dem Vertreter der Verbandsgemeinde, Herrn Bürgermeister Uwe Bruchhäuser, herzlich danken. Die federführende Personalie ist Frau Pia Pilger, Wirtschaftsförderin der Verbandsgemeinde, koordiniert die Vorbereitungen. Ihr gilt mein besonderer Dank für ihr großartiges Engagement. Am 9. Februar informieren wir um 19:00 Uhr die Bürgerschaft im Gasthaus Alt Ems beim „Talk zum Tag“ über weitere Details und hoffen auf rege Teilnahme. Wir werden nicht umhinkommen, auch ehrenamtliche Unterstützung an diesem Wochenende zu erbitten.

Ich komme nun zum Schluss meiner Rede und möchte mich in diesem Rahmen bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie meinem Vorzimmer der Stadt ganz herzlich bedanken. Sie verstehen sich als Dienstleister der Bürgerinnen und Bürger und leisten wichtige sowie wertvolle Arbeit in Punkto Kinder- und Jugendbetreuung, städtische Sauberkeit, Bereitstellung von Literatur und Bildungsangeboten oder dem Erhalt unseres Welterbes und der Geschichtspflege. 

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sowie Herrn Bürgermeister Uwe Bruchhäuser darf ich meinen Dank für die uneingeschränkte Unterstützung aussprechen. Dieser Dank geht auch an die Kreisverwaltung sowie Herrn Landrat Jörg Denninghoff. 

Ich wünsche uns allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2023 – packen wir es gemeinsam an!

Dankeschön!


Person des Jahres 2021 - Jörg Kaffine

Laudatio: Stadtbürgermeister Oliver Krügel


Die Flutkatastrophe im Jahre 2021 hat in Rheinland-Pfalz eine große Solidaritätsbewegung ausgelöst. Viele tausende freiwillige Helferinnen und Helfer aus allen Bundesländern und Regionen Deutschlands und teilweise Europas, reisten in das Ahrtal und leisteten Hilfe bei der ersten Beseitigung von Flutschäden. Nicht vergessen werden dürfen die vielen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren und weitere Hilfsorganisation. So auch aus unserer Stadt Bad Ems.

Allen Helferinnen und Helfern aus der Stadt gilt unser herzlicher Dank, wir sind stolz auf Euer Engagement! 

Stellvertretend für diesen Personenkreis wird heute eine Person geehrt, die eine Aktion ins Leben gerufen hatte. 

Er ist für mich ein Tausendsassa. 

Im Beruf im Einzelhandel tätig, in der Freizeit passionierter Hobbykoch mit Talent. 

Am 17.Juli 2021, 2 Tage nach der Katastrophe, hatte er es sich zum Ziel gemacht, Helferinnen und Helfer im Katastrophengebiet mit frisch gekochten Speisen zu versorgen. 

In Zusammenarbeit mit dem BSW Ferienhotel Lindenbach, hat er in der Bad Emser Fremdenverkehrseinrichtung vorgekocht und dann die warmen Speisen im Krisengebiet ausgeteilt, an die Hilfsorganisationen sowie die Polizei als auch an die vielen freiwilligen Helfer. 

Darauf folgte mehrfache Vorbereitung der Speisen in der Lindenbach, bis ich er zu dem Entschluss kam, für 3 Wochen ab dem 27.07.21 dort eine mobile Feldküche aufzubauen hinter einem Schullandheim in Freisheim in der Eifel. 

Täglich wurden fortan bis zu 800 Essen frisch von ihm in der Krisenregion zubereitet und durch die Bundeswehr ins Ahrtal gebracht, wo sie direkt bei den Helfern ankamen. 

Unter anderem gesponsert von Bad Emser Bürgern, Vereinen und Firmen. 

„Nach 3 Wochen war auch glücklicherweise die Heiße Phase soweit vorüber, sodass ich dann die Zelte abbrach“, berichtete Jörg Kaffine. 

Damit hatte er seinen Jahresurlaub in wahrstem Sinne des Wortes „verbraten“. 

„Aber noch bis in den November 21 kochte er noch im Schullandheim Essen für das THW.“, berichtet er nicht ganz ohne stolz. 

Heute ehren wir ihn für dieses, wie ich finde bemerkenswerte ehrenamtliche Engagement. 




Person des Jahres 2022 - Berta Löser-Wagner

Laudatio: Beigeordneter Günter Wittler


Meine Damen und Herren, liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, wir müssen zurückblicken auf das Jahr 1939, in dem die zu Ehrende in Sandau bei Marienbad zur Welt kam, der heutigen Tschechischen Republik. 

1946 wurde sie mit ihren Eltern aus der alten Heimat vertrieben und fand dann in den fünfziger Jahren über verschiedene Stationen den Weg nach Bad Ems. 

Im Mai 1955 absolvierte sie ihre Ausbildung zur Krankenschwester im Marienkrankenhaus  Bad Ems.  Lange Jahre war sie tätig als Krankenschwester, auch als Stationsschwester im damaligen Deutsch Ordenshospital, der heutigen Malbergklinik Bad Ems. Daneben  folgte eine Ausbildung zur Leiterin für Autogenes Training, danach war sie lange Jahre Dozentin an der Volkshochschule und Kreisvolkshochschule Bad Ems. 

Aber warum und weshalb soll heute die Ehrung erfolgen? Fange ich am besten gleich an mit ihren eigenen Worten: Ich kann nicht nur Rentnerin sein. Ich brauche Beschäftigung, ich möchte mich einbringen. sagt wer? Sagt Frau Berta Löser-Wagner.

Seit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben engagiert sich Frau Beate löser-Wagner ungeachtet ihres Alters sehr aktiv in den sozialen Bereichen der Stadt, unterstützt Vereine, ist tätig in ihrer Kirchengemeinde,  Ihr Einsatz ist dabei nicht gewinnorientiert sondern  rein  ehrenamtlich. Na

Die Preisträgerin ist aktives Mitglied des Vereins für Geschichte, Denkmal und Landschaftspflege e.V. Bad Ems. Sie gehört seit 15 Jahren bis heute zum ehrenamtlichen Museumteam und unterstützt das Stadtmuseum tatkräftig mehrere Stunden in der Woche durch aktive Museumsaufsichten. Und das soll nach ihrem Willen auch weiterhin gelten. 

Zitat der Museumsleitung: geschätzt ist nicht nur das Wissen und ihr Charakter, sondern auch ihr kollegialer Geist und ihre unbürokratische Unterstützung mit zusätzlichen Diensten bei Sonderveranstaltungen. Krankheitsausfällen oder ähnlichem. 

Auch als Autorin trägt Frau Berta Löser Wagner zur Vermittlung der Stadtgeschichte bei. Viele Ausgaben der Bad Emser Hefte, die vom Geschichtsverein veröffentlicht werden und wurden entstammen ihrer Feder. Hier besonders erwähnt Heft 506 „Das böhmische Bäderdreieck Franzenbad, Karlsbad und Marienbad anläßlich der Bewerbung von Bad Ems zum Weltkulturerbe. 

Hinzu kommen Textbeiträge In den Heimatjahrbüchern des Rhein Lahn Kreises, zuletzt noch für 2021 und 2022.

Was Frau Berta Löser Wagner noch auszeichnet, ist ihre Mitgliedschaft in vielen Vereinen dazu, gehörte auch der Schützenverein Bad Ems, 1979 stellten sie und ihr Ehemann den Schützenkönig/Schützenkönigin. 

Fördervereine liegen ihr besonders am Herzen: 

Förderkreis St. Martinschor, Malbergbahn Verein, Renovierung der Kaiser-Wilhelm Kirche. Weiterhin gewährte Frau Berta Löser-Wagner der Bürgerstiftung Bad Ems eine Zustiftung. Damit ist sie Teil einer großen Anzahl von Einwohnern und Einwohnerinnen, von Betrieben und Unternehmen, die  ihre spezifischen Spenden und Zuwendungen zum Gemeinwohl unter einem gemeinsamen Dach, das der Bürgerstiftung Bad Ems, leisten. 

Möchten Sie Frau Berta Löser-Wagner Wagner persönlich begegnen, hier ein Tipp:  Zu besonderen Anlässen flaniert Frau LÖSER-WAGNER gemeinsam mit Kaiser Wilhelm im Kurpark. Seit Gründung der Historischen Kostümgruppe im Jahr 2007 gehört Frau LÖSER-WAGNER aktiv dazu.

Begrüssen Sie mit Applaus Frau Berta LÖSER-WAGNER.



Verein des Jahres 2022 - Sportfreunde Bad Ems e.V.

Laudatio: Erster Beigeordneter Frank Ackermann


Ich freue mich, am heutigen Neujahrsempfang einen Verein ehren zu dürfen, der seit einigen Jahren eine wahrhafte – sportliche – Erfolgsgeschichte geschrieben hat und diesen Erfolg auch weiter fortführt. Am 27.12.2018 wurde der Verein von damals 10 Freunden gegründet. 

Daher leitet sich auch der Name ab, der daraufhin schnell gefunden wurde! Als neuer Verein mussten diese besagten FREUNDE in der 1. Fußball-

Saison - denn es geht hier um einen Sport- bzw. Fußballverein – ganz unten in der untersten Kreisklasse „D“ antreten.

In ihrer ersten Saison schaffte es der Verein einen Tordurchschnitt/pro Spiel von 9,7 zu erzielen. Am Ende der Saison hatten Sie eine Bilanz von 116:5 Toren! Damit schaffte es der Verein, nämlich DIE SPORTFREUNDE BAD EMS (Den Verein, den wir heute auszeichnen) als beste Amateur-Fußballmannschaft Deutschlands, was den Erfolg an Toren und somit auch Siegen angeht, bis in die Sport Bild. 

 

Man wurde national auf die SPORTFREUNDE aufmerksam! Seit dieser Zeit haben die SPORTFREUNDE noch kein einziges Spiel in den Ligen verloren und haben einen Durchmarsch bis in die „B“-Klasse hingelegt. Auch hier führen sie bis dato die Tabelle mit 8 Punkten Unterschied zum 2. Platzierten an. Auch in Sachen Social-Media und Digitaler Präsentation sind die Sportfreunde unterwegs. Sie zeichnen all ihre Spiele auf, die dann 

zeitnah mit einem Bericht auf Ihrer Facebook und einer eigenen YouTube Seite zu sehen sind.                                                           

                                           

Selbst in spielfreien Zeiten werden Clips gedreht um diese in den Socia-Media- Kanälen zu veröffentlichen. Dadurch erreichen sie einen großen Bekanntheitsgrad und viele Spieleranfragen kommen von ganz alleine. 


Aber nicht nur in sportlicher Hinsicht machte und macht der noch junge Verein auf sich aufmerksam. Zu Beginn des Ukraine-Krieges 

organisierten sie Humanitäre Hilfe. Die Sportfreunde darunter Markus Neusser, Marcel Wilm und Achim Wunsch, fuhren zweimal mit einem Konvoi (hier auch unterstützt durch Bad Emser Unternehmen) im Konvoi an die Polnisch/Ukrainisch Grenze. Sie nahmen tonnenweise Hilfsgüter mit auf den Weg und brachten über 80 Mütter mit ihren Kindern in Sicherheit. Bis heute werden noch einige von ihnen betreut.

Auch im sozialen Bereich engagiert sich der Verein. Das Benefizspiel der BVB-Tradition Elf zum Rheinland-Pfalz Tag organisieren sie mit und im letzten Herbst wurde ein Elfmeterturnier veranstaltet bei dem der Erlös von 1300,-€ an die Bad Emser Tafel gespendet wurde.

Der außergewöhnliche sportliche Erfolg und dieses soziale Engagement sollen mit der heutigen Ehrung belohnt werden. Wir gratulieren den SPORTFREUNDEN BAD EMS zur Auszeichnung als erfolgreichsten Verein unserer Stadt!

Herzlichen Glückwunsch!


Institution des Jahres 2022 - Fair-Trade-Town und Eine Welt Laden - Eheleute Hildegard und Gerth Stecher

Laudatio: Beigeordneter Michael Spielmann


Als nächstes darf ich Ihnen die Menschen hinter der Institution des Jahres 2022 vorstellen. Ein Paar von besonderem Engagement.

Frau Hildegard und Herr Gerth Stecher.

Wer ein so hohes und noch weit entferntes Ziel wie „wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit“ anstrebt, braucht vor allem Ausdauer und Geduld. Diese Eigenschaften kennzeichnen die beiden in ganz besonderer Weise.

Sie widmen sich seit über zwei Jahrzehnten mit „brennender Geduld“ dem Thema globale Gerechtigkeit und Frieden. Aber es ist nicht nur ihr entwicklungspolititsches Engagement,das sie zu den Eltern der Kampagne Fairtrade Town Bad Ems machen.

Denn dass Bad Ems inzwischen seit 2017 die Auszeichnung Fairtrade Town trägt und 22 erneut alle fünf Kriterien der Kampagne erfüllt hat, verdankt die Stadt vor allem dem unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz des Ehepaares Stecher. Eben ihrem besonderen Engagement.

Mit gutem Grund würdigt Bad Ems mit der Vergabe der Auszeichnung Mensch/en des Jahres das Engagement Einzelner. Denn oft macht ein Einzelner, oder in diesem Fall ein Paar, den Unterschied.

Selbstverständlich ist ohne Unterstützung durch zahlreiche Partner ein Erfolg wie die Verleihung des Titels Fairtrade Town nicht möglich. Denn wenn entwicklungspolitische Anliegen nicht auf offene Ohren treffen, kann nichts gedeihen. Wenn aber Persönliches Einsatzbereitschaft, Engagement der Zivilgesellschaft und Förderung durch beispielsweise eine Kommune zusammenkommen, kann auch aus einem kleinen Pflänzchen etwas Großes wachsen.

Ein Beispiel dafür ist der Faire Handel in Bad Ems, der in den 70er Jahren ganz klein begonnen hat und der nun zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist.

Dieser Erfolg lässt sich auch ablesen an der Zahl von ca. 800 Weltläden in Deutschland, mehreren Tausend Aktionsgruppen, die sich dem Fairen Handel widmen, über 30 000 Supermärkten, die Fairtrade-Produkte in ihrem Sortiment haben und an dem seit Jahren wachsenden Umsatz im Fairen Handel. 

Besonders die Kampagne Fairtrade-Towns trägt heute zur Verbreitung dieser Idee bei.

Weltweit gibt es bereits mehr als 1000 Fairtrade Städte, in denen sich die Kommunalpolitik, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft gemeinsam für eine Stärkung des Fairen Handels einsetzen. Bad Ems ist stolz darauf eine davon zu sein.

Wenn das Ziel einer gerechten Weltwirtschaft auch heute noch utopisch erscheint, so ermutigen uns doch die erzielten Erfolge und das gute Beispiel, auf diesem Weg weiterzugehen.

Dafür, dass sie uns anspornen, motivieren und gelegentlich auch antreiben ist die Stadt Bad Ems dem Ehepaar Stecher sehr dankbar.

Danke für ihre Leidenschaft für die gute Sache. Danke für die Zeit und die Kraft, die Sie für ihre Mitmenschen in aller Welt aber auch hier vor Ort aufwenden! Danke, dass sie sich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft einsetzten. Danke, dass sie dafür sorgen, dass wir die ganz großen Ziele wie Gerechtigkeit und Frieden nicht aus den Augen verlieren. Vielen Dank dem Ehepaar Stecher!


Die musikalische Unterhaltung wurde durch tonArt aus Nassau geboten. Das Chorensamble aus Nassau unter der Leitung von Achim Fischer hat der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verliehen. 

Karl Krämer aus Lahnstein wusste mit seiner Parodie auf Heinz Ehrhardt die Lachmuskeln herauszufordern.





von Oliver Krügel 6. Juli 2026
Juli Termine im Überblick
von Oliver Krügel 6. Juli 2026
Ein Besuchsbericht aus Lahnstein
29. Juni 2026
Ausgebuchte Schifffahrt mit hochrangigen Gästen
von Oliver Krügel 29. Juni 2026
Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger zum Austausch bei kühlem Getränk und Bratwurst!
28. Juni 2026
Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
von Oliver Krügel 23. Juni 2026
„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.
von Oliver Krügel 22. Juni 2026
Bürgermeisterkandidat Oliver Krügel setzt seine Gespräche und Besuche bei Unternehmen, Einrichtungen und Arbeitgebern in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau fort. Bereits am 21. Mai besuchte er gemeinsam mit der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat die Stiftung Scheuern, um sich aus erster Hand über die Arbeit, die Menschen und aktuelle Herausforderungen einer der bedeutendsten sozialen Einrichtungen der Region zu informieren. Empfangen wurden die Teilnehmer von Gerd Biesgen, theologischer Vorstand der Stiftung, sowie von Sebastian Becker. Anlass des Besuchs war es, einen tieferen Einblick in die Arbeit, die aktuellen Herausforderungen des größten Arbeitgebers im Rhein-Lahn-Kreis sowie in die Lebensrealität der Menschen zu erhalten, die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind. Mit annähernd 1.300 Mitarbeitenden und einem Gesamtbudget von rund 80 Millionen Euro zählt die Stiftung Scheuern zu den bedeutendsten sozialen Einrichtungen Deutschlands und ist zugleich der größte Arbeitgeber im Rhein-Lahn-Kreis. Zu Beginn führte Pfarrer Biesgen die Besuchergruppe über das Gelände. Der Rundgang begann bewusst am Mahnmal „Damit wir nicht vergessen“, das an ein dunkles Kapitel der Geschichte der damaligen Pflege- und Heilanstalt Scheuern erinnert. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Einrichtung Teil der Euthanasie-Verbrechen des NS-Regimes. Die damalige Pflege- und Heilanstalt Scheuern war in die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen eingebunden. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner wurden von dort aus in Tötungsanstalten deportiert und ermordet. Besonders eindrücklich sei dabei ein Gedanke gewesen, den Pfarrer Biesgen mit einem Zitat des Theologen Dietrich Bonhoeffer verbunden habe: „Es gibt vor Gott kein unwertes Leben.“ Die Auseinandersetzung mit der Geschichte habe deutlich gemacht, wie wichtig Menschenwürde, Respekt und gesellschaftliche Verantwortung auch heute noch seien. Im weiteren Verlauf stellte die Stiftung ihre heutige Arbeit vor. Aktuell leben insgesamt rund 580 Menschen in den unterschiedlichen Wohnformen der Stiftung. Davon befinden sich etwa 230 am Campus Scheuern, rund 290 am Lahnberg, etwa 100 am Schimmerich sowie weitere Bewohnerinnen und Bewohner an dezentralen Standorten unter anderem in Bad Ems, Nassau, Montabaur, Lahnstein, Nastätten und Laurenburg. Dabei wurde deutlich, dass die Stiftung den Weg der Dezentralisierung konsequent weiterverfolgt. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen nicht am Rand der Gesellschaft leben, sondern mitten in ihr – in den Gemeinden, Nachbarschaften und Quartieren der Region. Im Gespräch wurde deutlich, wie sich die Anforderungen im Laufe der Jahre verändert haben. Während früher häufig Menschen mit Down-Syndrom aufgenommen wurden, gebe es heute zunehmend Anfragen für Menschen mit schwersten Mehrfachbeeinträchtigungen. Ein besonders intensiver Austausch entwickelte sich über gesellschaftliche Entwicklungen und den Blick auf Menschen mit Beeinträchtigungen. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Menschen mit Einschränkungen weder Mitleid benötigen, noch automatisch unglücklicher leben als andere Menschen. Vielmehr habe jeder Mensch seine individuellen Herausforderungen und benötige im Laufe seines Lebens Unterstützung – sei es durch eine Brille, Hilfsmittel oder später Pflege und Betreuung. Die Teilnehmer sprachen auch über den gesellschaftlichen Wandel der vergangenen Jahrzehnte. Während Menschen mit Behinderungen früher oftmals ausgegrenzt oder aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurden, habe sich das Verständnis von Inklusion und Teilhabe erfreulicherweise weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehe heute die Erkenntnis, dass jeder Mensch wertvoll ist und unabhängig von seinen Einschränkungen ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe hat. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Rahmenbedingungen der Arbeit. Die Stiftung arbeitet auf Grundlage des Bundesteilhaberechts und steht wie viele soziale Einrichtungen vor der Herausforderung, steigende Anforderungen sowie Personal- und Sachkosten mit den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Dabei wurde der Wunsch geäußert, die tatsächlichen Bedarfe künftig stärker zu berücksichtigen. Auch wenn dies nicht unmittelbar Aufgabe der kommunalen Ebene sei, waren sich die Teilnehmer einig, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen und der sie unterstützenden Einrichtungen weiterhin auf allen politischen Ebenen Gehör finden müssen. Zum Abschluss des Besuchs zeigte sich Oliver Krügel beeindruckt: „Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, welch wertvolle Arbeit hier jeden Tag geleistet wird. Es geht nicht nur um Betreuung, sondern um Würde, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Diese Arbeit verdient Anerkennung, Aufmerksamkeit und Unterstützung.“ Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit vielen neuen Eindrücken und dem gemeinsamen Wunsch, den Austausch künftig fortzusetzen und das Bewusstsein für die wichtige Arbeit der Stiftung weiter zu stärken. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass Einrichtungen wie die Stiftung Scheuern eine unverzichtbare Rolle für eine solidarische und inklusive Gesellschaft spielen und ihre Anliegen auch künftig Gehör finden müssen.
15. Juni 2026
Nach zahlreichen Gesprächen in den Ortsgemeinden folgt nun der nächste Schritt: die Vorstellung konkreter Ziele, Ideen und Positionen für die Zukunft der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist für Oliver Krügel ein zentraler Bestandteil seines Wahlkampfes. Die vielen Begegnungen bei Vereinen, Veranstaltungen, Festen und im Rahmen der Dialogreihe „Krügel grillt“ liefern wertvolle Einblicke in die Anliegen, Wünsche und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig geht es bei der Wahl einer Bürgermeisterin oder eines Bürgermeisters nicht nur um Präsenz und Ansprechbarkeit, sondern auch um die Frage, welche Vorstellungen, Ziele und Ideen jemand für die Zukunft einer Verbandsgemeinde mitbringt. Deshalb startet Krügel nun die neue Reihe „Themen, Inhalte & Standpunkte“. Darin stellt der Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau seine Positionen, Ziele und Ideen zu wichtigen Zukunftsthemen vor und möchte gleichzeitig zur Diskussion darüber einladen. Dabei geht es unter anderem um die Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden, die Förderung des Ehrenamtes, die Weiterentwicklung der Verwaltung als moderner Dienstleister, den Brand- und Katastrophenschutz, die Kinderbetreuung, den Tourismus, die Wirtschaftsförderung sowie viele weitere Themen, die die Zukunft der Verbandsgemeinde prägen werden. „Sichtbarkeit und Präsenz sind wichtig. Wer Bürgermeister werden möchte, muss zuhören, ansprechbar sein und die Menschen kennen. Gleichzeitig geht es aber auch darum, wohin sich unsere Verbandsgemeinde in den kommenden Jahren entwickeln soll. Deshalb möchte ich transparent darstellen, welche Ziele ich verfolge, welche Ideen ich einbringe und wofür ich stehe. Bürgerinnen und Bürger können sich dazu auf oliverkruegel.de ausführlich informieren“, erklärt Krügel. Die Themenreihe wird in den kommenden Wochen und Monaten kontinuierlich erweitert. Den Auftakt bildet das Thema Ehrenamt. Darin stellt Krügel seine Überlegungen vor, wie Vereine, ehrenamtlich Engagierte und das bürgerschaftliche Engagement in der Verbandsgemeinde künftig noch besser unterstützt werden können. „Unsere Vereine, Initiativen und ehrenamtlich engagierten Menschen leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt in unseren Gemeinden. Deshalb war es mir wichtig, diesem Thema den ersten inhaltlichen Schwerpunkt zu widmen“, erklärt Krügel. Da eine ausführliche Darstellung politischer Positionen und Wahlkampfthemen im amtlichen Mitteilungsblatt aus Gründen der gebotenen Neutralität nicht erfolgen kann, werden die Inhalte der Reihe auf der Internetseite des Kandidaten veröffentlicht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich dort über die jeweiligen Positionen, Hintergründe und Vorschläge zu informieren. Die einzelnen Themenfelder werden auf oliverkruegel.de fortlaufend ergänzt. So sollen nicht nur die Person, sondern vor allem die Ideen, Ziele und Vorstellungen für die Zukunft der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau im Mittelpunkt stehen. Denn am Ende geht es nicht nur darum, wer Bürgermeister wird, sondern auch darum, welchen Weg die Verbandsgemeinde in den kommenden Jahren einschlagen soll.
von Oliver Krügel 15. Juni 2026
Foto vom Sommerfest der Stiftung Scheuern mit engagierten Mitarbeitenden der Stiftung. Foto: Feix Soziales Engagement, gelebte Traditionen und gemeinschaftliche Begegnungen – der Sonntag führte den Bürgermeisterkandidaten der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, zu ganz unterschiedlichen Veranstaltungen und zeigte einmal mehr die große Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens in der Region. Der Tag begann mit der Teilnahme am Gottesdienst im Rahmen des Sommerfestes der Stiftung Scheuern. Im Anschluss nutzte Krügel die Gelegenheit, das Sommerfest zu besuchen und mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden, Angehörigen sowie den zahlreichen Gästen ins Gespräch zu kommen. Die Stiftung Scheuern zählt mit annähernd 1.300 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern des Rhein-Lahn-Kreises und leistet seit vielen Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag für die Teilhabe und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. „Die Stiftung Scheuern steht beispielhaft für Menschlichkeit, gesellschaftliche Verantwortung und ein beeindruckendes Maß an Engagement. Die Arbeit, die hier tagtäglich geleistet wird, verdient höchste Anerkennung“, betonte Krügel. Am Nachmittag führte der Weg weiter nach Weinähr zur Kirmes mit ihrem traditionellen Entenrennen. Die Veranstaltung gehört seit Jahren zu den festen Bestandteilen des Dorflebens und erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten das Rennen entlang der Strecke und sorgten für beste Stimmung. „Solche Traditionen sind weit mehr als Unterhaltung. Sie schaffen Zusammenhalt, stärken die Identifikation mit dem Heimatort und bringen Generationen zusammen“, so Krügel. Den Abschluss des Tages bildete das Public Viewing in Dessighofen . Gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern Ronny Metzner aus Dessighofen und Thomas Heymann aus Geisig sowie zahlreichen Fußballbegeisterten verfolgte Krügel dort den erfolgreichen WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao. Besonderen Dank richtete Krügel an die Ortsgemeinde Dessighofen für die gelungene Organisation der Veranstaltung. Mit viel Engagement sei es gelungen, einen Ort der Begegnung für Jung und Alt zu schaffen. In geselliger Atmosphäre wurde gemeinsam mitgefiebert, gejubelt und der gelungene Auftakt der deutschen Mannschaft gefeiert. „Fußball verbindet Menschen über Generationen hinweg. Genau solche Veranstaltungen zeigen, wie stark der Zusammenhalt in unseren Ortsgemeinden ist. Mein Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Begegnungen überhaupt erst möglich machen“, sagte Krügel. „Dieser Sonntag hat eindrucksvoll gezeigt, was unsere Verbandsgemeinde auszeichnet: starke soziale Einrichtungen, lebendige Traditionen und ein aktives Gemeinschaftsleben. Genau diese Vielfalt macht unsere Heimat so lebens- und liebenswert“, fasste Krügel die Eindrücke des Tages zusammen.
von Oliver Krügel 15. Juni 2026
Ein abwechslungsreicher Samstag mit vielen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, gemeinsam mit seiner Frau zunächst nach Arzbach. Dort besuchten beide das Sommerfest des Caritas-Altenzentrums St. Josef und nahmen am gemeinsamen Gottesdienst teil. Im Anschluss nutzte Krügel die Gelegenheit zum Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden sowie den zahlreichen Gästen des Sommerfestes. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welchen wichtigen Beitrag die Einrichtung für das gesellschaftliche Leben und das Miteinander in der Region leistet. Am Nachmittag wurde die Dialogreihe „Krügel grillt“ in Seelbach und Attenhausen fortgesetzt. In beiden Ortsgemeinden standen der persönliche Austausch und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für die Zukunft der Verbandsgemeinde einzubringen. Besonders erfreut zeigte sich Krügel über den Besuch der beiden Ortsbürgermeister Jürgen Ludwig aus Seelbach und Udo Ludwig aus Attenhausen. In Seelbach nahm sich Ortsbürgermeister Jürgen Ludwig zudem Zeit für einen gemeinsamen Rundgang durch die Ortsgemeinde. Dabei erhielt Krügel einen Einblick in die vielfältigen Projekte und Entwicklungen vor Ort. So wurde deutlich, mit welchem Engagement sich Ortsgemeinderat und Gemeinde um die Zukunft Seelbachs kümmern. Vorgestellt wurden unter anderem die vorhandenen Bauplätze, zahlreiche in Eigenleistung umgesetzte Maßnahmen sowie innovative Ansätze zur Stärkung der Gemeindefinanzen, beispielsweise durch die Schaffung von Mietgaragen. Auch die Weiterentwicklung und Aufwertung des Friedhofs waren Themen des Rundgangs. „Gerade solche Gespräche und Einblicke vor Ort zeigen, wie viel Engagement in unseren Ortsgemeinden steckt. Viele Projekte entstehen nicht durch große Fördertöpfe, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken. Dieses Engagement verdient Respekt und Unterstützung“, betonte Krügel. Auch in Attenhausen standen die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Ortsgemeinde im Mittelpunkt der Gespräche. Die Dialogreihe bestätigte erneut das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an einer starken Zusammenarbeit innerhalb der Verbandsgemeinde. Die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ wird in den kommenden Wochen in weiteren Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau fortgesetzt. Ziel ist es, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, ihre Ideen, Wünsche und Anliegen unmittelbar einzubringen.
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