*** Elternbrief und Kita Corona Update 02.03. ***
Stadt Bad Ems • 2. März 2021

Stand 02.03. 12:54 Uhr
sind die Fallzahlen im Vergleich zum gestrigen Tage gesunken, die den Kitas direkt zuzurechnen sind.
Kita Haus Maria Anna: 12 Personen
sind akut mit dem Corona-Virus infiziert (-10 Fälle im Vgl. zum 01.03.). Bei 12 Personen
wurde die mutierte britische Variante festgestellt (-9 im Vgl. zum 01.03.).
Kita Play & Fun: 19 Personen
sind akut mit dem Corona-Virus infiziert (unverändert zum 01.03.). Bei 19 Personen
wurde die mutierte britische Variante
festgestellt (+1 im Vgl. zum 01.03.).
Allgemein stehen noch weitere Testergebnisse noch aus.
Stadtbürgermeister Oliver Krügel bittet die Bürgerinnen und Bürger eindringlich, die geltenden AHA-Regeln zu beachten und auf alle nicht zwingend notwendigen Kontakte zu vermeiden.
Grundschul- und Kitaöffnungen vertagt
Auf der heutigen Konferenz mit Vertretern vom Landesjugendamt, Kreisverwaltung inklusive Gesundheitsamt und Jugendamt sowie der Verbandsgemeinde Bad Ems - Nassau und Stadtbürgermeister Oliver Krügel wurde auf Empfehlung des Gesundheitsamtes des Rhein-Lahn-Kreises beschlossen, dass die Grundschulen und Kitas weiterhin bis zum 12.03. geschlossen bleiben.
Unser Stadtbürgermeister hat am Tag zuvor von einer "schwierigen Entscheidung" gesprochen, die eine Abwägung zwischen "Eltern brauchen die Betreuung und Kinder die sozialen Kontakte" und einem möglichen "Gesundheitsrisiko", wenn wir zu früh öffnen, bedarf.
Aus Sicht des Gesundheitsamtes haben wir durch den jetzigen Grundschul- und Kita-Lockdown etwas erreicht, nämlich ein gleichbleibendes Niveau der Infektionslage. Von Entspannung könne leider noch keine Rede sein. Wichtig war es aus Sicht aller Beteiligten, den Eltern auch Perspektiven aufzeigen zu können. Insbesondere in den Kitas gibt es aufgrund der Nähe zwischen Erzieher*innen und Kindern ein erhöhtes Übertragungsrisiko. Nächsten Mittwoch findet erneut eine Online-Konferenz auf Einladung des Kreises statt. Dort wird sich dann entscheiden, ob am 15.03. wieder die Kitas und Schulen geöffnet werden können. Angesprochen habe der Stadtbürgermeister weitere Themen wie die Schülerbeförderung als mögliches Infektionsrisiko und die Besetzung von Schülerlotsen, um die Schülerinnen und Schüler auch auf dem Schulweg vom Bus in die Schule auf die AHA-Regeln aufmerksam machen zu können. In der Abstimmung bat er zudem, in Richtung Land den Hinweis zu geben, dass über die Aussetzung der Präsenzpflicht an Grundschulen nachgedacht werden sollte. Die Eltern brauchen nach Ansicht von Oliver Krügel mehr Mitspracherecht.
"Die Situationen in den Elternhäusern sind individuell, teilweise sind Elternteile vorerkrankt und haben Angst um ihre Gesundheit. Wenn der Schulbesuch in diesen besonderen Zeiten nicht verpflichtend ist, sondern als Chance für die Kinder begriffen wird, nimmt das 'Druck vom Kessel' und gibt den Eltern die Gelegenheit, eigenverantwortlich zu entscheiden!", findet der Stadtbürgermeister.
Zahlen für die Stadt Bad Ems allgemein:
Infektionen gesamt (9.689 Einwohner): 60 (-2 im Vgl. zum 01.03.)
Zum Vergleich:
Stadt Lahnstein (18.042 Einwohner) 33 Infektionen (+1 zum 01.03.)
Stadt Nassau (4.535 EW) 14 Infektionen (unverändert zum 01.03.)
Stadtbürgermeister Oliver Krügel wünscht den infizierten und erkrankten Personen gute Besserung und vollständige Genesung!
Am heutigen Tage hat sich der Stadtbürgermeister in nachfolgenden Brief an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie die Elternschaft gewandt:
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl




