150 Jahre Emser Depesche
Oliver Krügel • 8. Juli 2020
Am 13.07.2020 jährt sich dieses historische Ereignis zum 150. Mal

Am 13. Juli jährt sich zum 150. Mal die historische Begegnung zwischen dem preußischen König Wilhelm und dem französischen Botschafter Benedetti, die zur EmserDepesche und schließlich zum Ausbruch des deutsch-französischen Krieges von 1870-71 führte. Über die Hintergründe informiert u.a. eine neue, von Hans-Jürgen Sarholz verfasste Broschüre des Geschichtsvereins, die natürlich auch die Varianten der „Emser Depesche“ enthält und erläutert, wie es zum Krieg kam. Erhältlich ist sie im Buchhandel und im Museum.
Bad Ems wurde zum Schauplatz des Ereignisses, weil es zu den „Great Spas of Europe“ gehörte, zu den internationalen Kurorten jener Zeit.
So findet sich in der Kurliste von 1870 außer König Wilhelm zum Beispiel auch Zar Alexander II. von Russland und Jacques Offenbach sowie zu einem Kurzbesuch Bismarck. Damals kam ein großer Teil der Kurgäste aus dem Ausland, im Jahr 1869 zum Beispiel waren es jeweils über tausend Franzosen und Russen und über 900 Engländer. Die Kurorte waren Orte der internationalen Begegnung, der Toleranz und des Austauschs von Ideen. Die Kurorte waren, was den europäischen Gedanken angeht, ihrer Zeit voraus. Das wird heute, im Rückblick auf zwei Weltkriege, oft vergessen.
Die Stadt Bad Ems möchte an das historische Ereignis erinnern. Eine ursprünglich geplante Veranstaltung musste wegen der Corona-Epidemie verschoben werden. Dennoch möchten wir in angemessener Weise das Ereignis würdigen. Ich habe daher in kleinem Kreis zu einem Treffen am historischen Ort der Begegnung, am Benedettistein auf dem Platz der Partnerschaften vor Häcker’s Grand Hotel eingeladen. Die Veranstaltung, zu der wir auch die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach erwarten, wird im Zeichen der Aussöhnung, deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Integration stehen.
Fotos: Museum und Stadtarchiv Bad Ems, Dr. Hans-Jürgen Sarholz.
Bad Ems wurde zum Schauplatz des Ereignisses, weil es zu den „Great Spas of Europe“ gehörte, zu den internationalen Kurorten jener Zeit.
So findet sich in der Kurliste von 1870 außer König Wilhelm zum Beispiel auch Zar Alexander II. von Russland und Jacques Offenbach sowie zu einem Kurzbesuch Bismarck. Damals kam ein großer Teil der Kurgäste aus dem Ausland, im Jahr 1869 zum Beispiel waren es jeweils über tausend Franzosen und Russen und über 900 Engländer. Die Kurorte waren Orte der internationalen Begegnung, der Toleranz und des Austauschs von Ideen. Die Kurorte waren, was den europäischen Gedanken angeht, ihrer Zeit voraus. Das wird heute, im Rückblick auf zwei Weltkriege, oft vergessen.
Die Stadt Bad Ems möchte an das historische Ereignis erinnern. Eine ursprünglich geplante Veranstaltung musste wegen der Corona-Epidemie verschoben werden. Dennoch möchten wir in angemessener Weise das Ereignis würdigen. Ich habe daher in kleinem Kreis zu einem Treffen am historischen Ort der Begegnung, am Benedettistein auf dem Platz der Partnerschaften vor Häcker’s Grand Hotel eingeladen. Die Veranstaltung, zu der wir auch die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach erwarten, wird im Zeichen der Aussöhnung, deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Integration stehen.
Montag, 13. Juli 2020 um 9.10 Uhr am Benedettistein vor dem Häcker’s Grand Hotel.
Ihr
Oliver Krügel
Stadtbürgermeister
Gestern Abend wurde Uwe Kewitz vom Fachbacher Gemeinderat zum neuen Ortsbürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Thorsten Heibel an. Für mich war es selbstverständlich und ein echtes Bedürfnis, Uwe persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand zu wünschen. Genauso wichtig war es mir, seinem Vorgänger Thorsten Heibel meinen Respekt und Dank für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit für die Ortsgemeinde Fachbach auszusprechen. Kommunalpolitisches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient Anerkennung. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und gut gelaunten Mitgliedern des Gemeinderates. Dabei war deutlich zu spüren: In Fachbach schaut man positiv nach vorne und zieht gemeinsam an einem Strang – auch über Parteigrenzen hinweg. Genau so verstehe ich Kommunalpolitik. Vor Ort geht es um Menschen, um gute Ideen und vor allem darum, gemeinsam Lösungen für die konkreten Sachthemen und Herausforderungen unserer Gemeinden zu finden. Entscheidend sind für mich dabei die Köpfe, das persönliche Engagement und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen – und nicht das Parteibuch. Ich wünsche Uwe Kewitz für sein neues Amt viel Erfolg und Fachbach für die kommenden Jahre alles Gute. Meine Unterstützung ist Fachbach gewiss.
Ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen liegt hinter Oliver Krügel. Von Freitag bis Montag war er bei unterschiedlichen Festen und Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau unterwegs. Den Auftakt machte am Freitag das traditionelle Kirmesbaumstellen bei der Quetschekirmes in Dausenau . Dort war Krügel auch am Sonntag beim Frühschoppen zu Gast. Am Samstag standen die Wahlkampfstände in Bad Ems und Nassau auf dem Programm. In Singhofen besuchte er am Samstag den Fassanstich und den Luftballonumzug und ließ das lange Wochenende am Montag beim dortigen Frühschoppen ausklingen. Weitere Stationen waren das Familienfest der Weinfrauen in Nievern , ein Kabarettabend im Casablanca sowie der Tag des offenen Denkmals in Bad Ems. Auch beim Fischerfest des Fischereivereins Bad Ems schaute Krügel vorbei. Zuvor startete Krügel bereits früh in den Sonntag : Ab 8:00 Uhr war er an der Bäckerei Schäfer in Nassau und ab 9:30 Uhr an der Filiale in Singhofen anzutreffen, wo er Frühstücksmarmelade an die Frühaufsteher verteilte. Im Mittelpunkt standen für ihn dabei vor allem die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen . „Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam erleben, was unsere Heimat ausmacht – genau das ist mir wichtig“, so Krügel. Dabei betont er, dass seine Präsenz bei den Veranstaltungen in der Region nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt ist. Viele der Feste und Termine besucht Krügel seit Jahren regelmäßig. Für ihn gehören der persönliche Kontakt zu den Menschen und die Unterstützung des örtlichen Vereinslebens zu seinem Verständnis von kommunalem Engagement. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, Ehrenamtlichen sowie Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Veranstaltungen möglich machen. „Unsere Heimat lebt vom Mitmachen, vom Miteinander und von den Menschen, die sich für sie engagieren“, so Krügel.
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .




