Verabschiedung von Werner Breuer und Frank Lanio in den Ruhestand
Stadt Bad Ems • 5. Januar 2026

Foto / Bauhof Bad Ems: Stv. Bauhofleiter Max Fischer (v.l.), Bauhofleiter Rolf Daniel und Stadtbürgermeister Oliver Krügel (rechts im Bild) verabschieden Werner Breuer (3 v.l.) und Frank Lanio mit einem Präsentkorb als Anerkennung für die langjährige Treue
Zum Jahreswechsel wurden mit Werner Breuer und Frank Lanio zwei langjährige und hochgeschätzte Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Frank Lanio, der seit dem 1. Januar 2009 im Bauhof tätig war, verantwortete insbesondere Elektroarbeiten, die Stadtreinigung sowie die Instandhaltung der städtischen Ausstattung. Werner Breuer, der dem Bauhof bereits seit dem 18. März 1985 angehörte, war vor allem für Verkehrssicherung, Beschilderung und Straßenreparaturen zuständig. Mit ihrem Ausscheiden endet nicht nur eine berufliche Wegstrecke, sondern es geht zugleich ein bedeutendes Stück Erfahrung, Fachwissen sowie gelebter Bauhofpraxis verloren.
Beide galten über viele Jahre hinweg als echte Leistungsträger. Ihr Wissen, das sich aus Fachkenntnis, Erfahrung und zahlreichen besonderen Situationen des Arbeitslebens speiste, lässt sich nicht vollständig weitergeben. Vieles davon entsteht nur durch langjährige Praxis – durch Erlebtes, durch bewältigte Herausforderungen und durch das Wissen, wie man in wiederkehrenden oder auch außergewöhnlichen Fällen richtig reagiert. Diese Lücke wird die Mannschaft nun gemeinsam schließen müssen, insbesondere mit Blick auf die jüngeren Nachfolgerinnen und Nachfolger.
Neben der fachlichen Seite wiegt jedoch auch der menschliche Abschied schwer. Mit Werner Breuer und Frank Lanio verlassen nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde das Team. Der Abschied erfolgt daher durchaus mit einem weinenden Auge. Gleichzeitig überwiegt die Freude darüber, dass beide bei bester Gesundheit in einen neuen Lebensabschnitt starten können – etwas, das keineswegs selbstverständlich ist.
„Wir verlieren zwei Persönlichkeiten, die unsere Arbeit über viele Jahre geprägt haben – fachlich wie menschlich“, betonte Stadtbürgermeister Oliver Krügel im Rahmen der Verabschiedung und führte weiter aus: „Gleichzeitig dürfen wir dankbar sein, dass beide nun gesund und mit vielen Möglichkeiten vor sich in diese neue Phase starten.“
Auch Bauhofleiter Rolf Daniel richtete im Namen der gesamten Mannschaft Worte des Dankes an die beiden Ruheständler. „Werner Breuer und Frank Lanio waren über viele Jahre feste Größen in unserem Bauhof. Auf ihre Erfahrung, ihre Verlässlichkeit und ihre Kollegialität war jederzeit Verlass“, so Daniel. Beide hätten den Bauhof nicht nur fachlich geprägt, sondern auch menschlich das Miteinander entscheidend mitgestaltet.
Dass der Ruhestand für Werner Breuer und Frank Lanio eher ein „Unruhestand“ werden dürfte, daran zweifelt niemand, der beide kennt. Zu aktiv, zu interessiert und zu engagiert sind ihre Persönlichkeiten, um sich dauerhaft zurückzulehnen.
Zum Abschluss betonte Oliver Krügel, dass mit dem Eintritt in den Ruhestand zwar ein Kapitel ende, die Verbundenheit jedoch bleibe: Mit großem Dank, Respekt und den besten Wünschen für Gesundheit, Zufriedenheit und neue Aufgaben verabschiedet sich die Stadt von zwei geschätzten Kollegen – verbunden mit der Hoffnung, dass der Kontakt auch über den aktiven Dienst hinaus erhalten bleibt.
Pressemitteilung der Stadt Bad Ems vom 05.01.2026
Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.




