Neujahrsempfang der Stadt Bad Ems: Zusammenhalt, Anerkennung und Zuversicht prägen den Jahresauftakt

Stadt Bad Ems • 19. Januar 2026
Mit einem feierlichen Neujahrsempfang im Marmorsaal ist die Stadt Bad Ems am vergangenen Freitag gemeinsam mit deutlich über 200 Gästen aus Politik, Ehrenamt, Vereinen, Wirtschaft und Bürgerschaft in das neue Jahr gestartet. Unter den Gästen waren unter anderem der Europaabgeordnete Ralf Seekatz, der rheinland-pfälzische Landtagsvizepräsident Matthias Lammert, MdL, der Landtagsabgeordnete und Nassauer Stadtbürgermeister Manuel Liguori, der Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein Lennart Siefert, Uwe Bruchhäuser als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sowie Achim Deusner, Geschäftsführer des Staatsbades Bad Ems. Daneben nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Rat, Verwaltung, Institutionen sowie aus dem vielfältigen Vereins- und Ehrenamtsleben der Stadt teil.
Der Abend war geprägt von Anerkennung für herausragendes Engagement, von nachdenklichen wie ermutigenden Worten zur aktuellen Lage – und von spürbarer Zuversicht für die kommenden Monate. Er begann mit einem Besuch der Sternensingergruppe in Begleitung von Regine Canz und dem Segen für alle Gäste.
In seiner anschließenden Neujahrsrede betonte Stadtbürgermeister Oliver Krügel, dass es gerade in herausfordernden Zeiten Zutrauen in die eigenen Stärken, Vertrauen in demokratische Prozesse und den Mut brauche, Dinge aktiv anzugehen. Bad Ems sei eine Stadt mit großem Potenzial, getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Ehrenamtlichen. „Wir dürfen uns nicht kleinreden. Wir können etwas – als Stadt, als Gesellschaft und als Kommune“, so Krügel.

Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr gab der Stadtbürgermeister auch einen konkreten Ausblick auf 2026 und benannte zentrale Vorhaben für Bad Ems. Er verwies auf die kürzlich eröffnete neue Kita Römergarten, für die am 21. Februar ein Tag der offenen Tür geplant ist, sowie auf die weiteren Schritte rund um das Alte Rathaus, das er als „besonders dickes Brett“ bezeichnete. Krügel erläuterte die Beweggründe des Stadtrats für eine umfassende Sanierung: Während eine reine Dachsanierung bereits Kosten von deutlich über zwei Millionen Euro verursachen würde – ohne gesicherten Fördermittelanteil und ohne zusätzlichen Nutzen für die Stadtgesellschaft –, ermögliche eine Gesamtsanierung mit einer ersten Kostenschätzung von rund 13 Millionen Euro bei einem städtischen Eigenanteil von etwa 15 Prozent, also ebenfalls rund zwei Millionen Euro, den vollständigen Erhalt und eine neue Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes. Für einen vergleichbaren Eigenanteil entstehe damit nicht nur ein neues Dach, sondern ein funktional und baulich vollständig saniertes Gebäude in der Kernzone des UNESCO-Welterbes, das den Bürgerinnen und Bürgern über Generationen hinweg zugutekomme.
„Wenn wir von privaten Eigentümern Verantwortung einfordern, müssen wir selbst mit gutem Beispiel vorangehen“, machte Krügel deutlich.
Diese Ausführungen wurden von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern mit zustimmendem Beifall aufgenommen und unterstrichen die breite Zustimmung zu der dargestellten Argumentation.

Darüber hinaus sprach der Stadtbürgermeister über weitere Verkehrs- und Infrastrukturmaßnahmen sowie Projekte zur Stärkung der Stadtentwicklung und Aufenthaltsqualität. Besonders hob er das Vorhaben eines Vollsortimenters auf der Wipsch hervor: „Wir wollen in diesem Jahr Genehmigungsreife erreichen“, zeigte sich Krügel optimistisch.
Ein zentraler Bestandteil des Abends war anschließend die Ehrung von Menschen und Initiativen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Ehrung für Zivilcourage und herausragende Jugendarbeit im Vereinssport

Bildunterzeile: Daniel Jores (Mitte im Bild) mit Laudator Birk Utermark (rechts) und Stadtbürgermeister Oliver Krügel

Für Zivilcourage und herausragende Jugendarbeit im Vereinssport wurde Daniel Jores, Erster Vorsitzender des VfL Bad Ems, ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Beigeordneter Birk Utermark. Der VfL Bad Ems genieße weit über die Stadt- und Verbandsgemeindegrenzen hinaus einen exzellenten Ruf für seine vorbildliche Jugendarbeit. Mit über 120 Kindern und Jugendlichen in sechs Jugendmannschaften sowie einer Bambini-Mannschaft würden hier sportliche Ausbildung, Wertevermittlung, Integration und Inklusion konsequent miteinander verbunden. Besondere Bedeutung erhielt die Ehrung durch das couragierte Handeln von Daniel Jores nach einem schweren Vorfall bei einem D-Jugendspiel im April 2025.Dies

Nachdem Erwachsene massiv die Grenzen des sportlich Vertretbaren überschritten hatten und es zu einem tätlichen Angriff auf eine Schiedsrichterin kam, übernahm Jores Verantwortung. Er suchte konsequent den Dialog – mit der betroffenen Schiedsrichterin, den beteiligten Vereinen, dem Fußballverband, der Polizei sowie den zuständigen Gremien auf Kreis- und Verbandsebene – und setzte klare Zeichen gegen Gewalt im Sport.


Stadtbürgermeister Oliver Krügel hob besonders hervor, dass der Vorschlag für diese Ehrung vom TuS Singhofen kam – jenem Verein, der in dem damaligen Spiel die Schiedsrichterin gestellt hatte. Dies sei ein bemerkenswertes Zeichen des fairen und respektvollen Miteinanders und stehe exemplarisch für die gute Zusammenarbeit innerhalb der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau.


Ehrung für den Erhalt und die Pflege des örtlichen Brauchtums

Bildunterzeile: Rainer Goldschmitt (Mitte im Bild) mit Laudator Frank Ackermann (rechts) und Stadtbürgermeister Oliver Krügel



Die Auszeichnung für den Erhalt und die Pflege des örtlichen Brauchtums erhielt Rainer Goldschmitt. In seiner Laudatio würdigte der Erste Beigeordnete Frank Ackermann einen Menschen, der Gemeinschaft nicht nur beschreibt, sondern über Jahrzehnte hinweg aktiv gestaltet hat.Dies

Goldschmitt ist ein echtes Bad Emser Urgestein. Sein Engagement reicht vom Sport über die Kommunalpolitik bis tief hinein in das Vereinsleben der Stadt. Über 67 Jahre war er aktives und überaus erfolgreiches Mitglied im Tennisclub Bad Ems mit mehr als 100 Turniersiegen. Politisch brachte er sich viele Jahre in der Freien Wählergemeinschaft ein und arbeitete engagiert im Bauausschuss des Stadtrates mit. ist

Sein Herz schlägt jedoch besonders für den Karneval. Seit 1984 ist Goldschmitt eine feste Größe in der Bad Emser Karnevalsgesellschaft. 1985 stand er gemeinsam mit seiner Ehefrau Angelika als Prinz Karneval auf der Bühne, 2008 folgte ein legendärer Auftritt als Jungfrau im ersten und bislang einzigen Dreigestirn der EKG. Zahlreiche hohe Auszeichnungen belegen sein außergewöhnliches Wirken. Bis heute ist er einer der Ersten, wenn es im Kurhaus gilt, mit anzupacken – zuverlässig, motivierend und mit großer Vorbildwirkung für Jung und Alt.


Ehrung für außergewöhnliches und prägendes ehrenamtliches Engagement

Bildunterzeile: Wilhelm Augst (Mitte im Bild) mit Laudator Bernd Geppert (rechts) und Stadtbürgermeister Oliver Krügel

Für sein außergewöhnliches und prägendes ehrenamtliches Engagement wurde Wilhelm Augst geehrt. Die Laudatio hielt Beigeordneter Bernd Geppert.Die
Augst lebt seit 1967 in Bad Ems und hat über Jahrzehnte hinweg Verantwortung für seine Heimatstadt übernommen. Ab 1980 war er über lange Zeit Mitglied des Stadtrates und brachte sich dort engagiert, sachorientiert und verlässlich in zahlreiche Ausschüsse ein. Darüber hinaus war er Gründungsmitglied der Amnesty-Gruppe Koblenz, engagierte sich über viele Jahre in der Arbeiterwohlfahrt, initiierte das „Stadtgespräch“ und war Mitgründer des Fördervereins der Ernst-Born-Schule.s ist Absatz

Ein besonderer Schwerpunkt seines Wirkens ist die Bürgerstiftung Bad Ems. Diese gründete Wilhelm Augst im Jahr 2010 gemeinsam mit dem ehemaligen Stadtbürgermeister Ottmar Canz (†). Nach dem Tod des Mitbegründers führt Augst seit nunmehr zehn Jahren als Erster Vorsitzender die Geschicke der Stiftung mit großem persönlichem Einsatz und prägt deren Arbeit bis heute maßgeblich. Stadtbürgermeister Oliver Krügel betonte, dass Augst auch in den vergangenen Jahren nicht müde geworden sei, weiter Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv einzubringen – ein eindrucksvolles Beispiel für gelebtes Ehrenamt über Generationen hinweg.



Herausragende bürgerschaftliche Initiative des Jahres: Aktion Betreuter Taubenschlag

Bildunterzeile: Lydia Lehmann (Mitte im Bild) und Peter Meuer (rechts) - stellvertretend für die Handwerker-Crew - nahmen die Urkunde und Präsente von Stadtbürgermeister Oliver Krügel

Als herausragende bürgerschaftliche Initiative des Jahres wurde die Aktion Betreuter Taubenschlag ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Stadtbürgermeister Oliver Krügel.Die
Initiiert wurde das Projekt von Lydia Lehmann, die mit Beharrlichkeit, Überzeugungsarbeit und großem persönlichem Einsatz den Anstoß für eine nachhaltige Lösung gab. Maßgeblich umgesetzt wurde der Taubenschlag durch das handwerkliche Engagement von Alex Michel, Peter Meuer und Sascha Meuer. Die drei Handwerker investierten gemeinsam über 200 ehrenamtliche Arbeitsstunden in Planung, Bau und Umsetzung des Projekts.s ist

Krügel dankte darüber hinaus ausdrücklich den hiesigen Unternehmen Heuchemer, Trappehl und Hermani, die das Bürgerprojekt konkret unterstützt und damit gezeigt hätten, dass lokale Wirtschaft und ehrenamtliches Engagement in Bad Ems zusammengehören. Ebenso sprach er der Bürgerstiftung Bad Ems, dem Staatsbad Bad Ems, dem städtischen Bauhof sowie den mittlerweile rund zehn ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern seinen Dank aus, die sich bis heute täglich um Fütterung, Pflege und Sauberkeit kümmern und den laufenden Betrieb des Taubenschlags sichern.

Für einen der heiteren Momente des Abends sorgte der Stadtbürgermeister selbst: Mit augenzwinkernder Offenheit berichtete Oliver Krügel, dass Peter Meuer zugleich sein Schwiegervater sei. Umso bemerkenswerter sei es, dass für den Bau des Taubenschlags über 200 ehrenamtliche Arbeitsstunden investiert wurden, während das Treppenhaus in der eigenen Immobilie des Stadtbürgermeisters bis heute noch nicht fertiggestellt sei – dieses private Projekt sei zugunsten des Taubenhauses bewusst zurückgestellt worden. Die Anekdote sorgte für langanhaltendes, herzliches Lachen im Marmorsaal.


In seiner Würdigung betonte Krügel abschließend:

„Was wir heute würdigen, ist mehr als ein Bauwerk. Wir würdigen vorausschauendes Denken, gelebten Tierschutz, ehrenamtliches Engagement und eine Stadtgesellschaft, die Probleme nicht verdrängt, sondern gestaltet.“


Die Aktion sei ein Musterbeispiel dafür, wie Bad Ems mit absehbaren Entwicklungen umgehe – frühzeitig handeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen finden, bevor Probleme größer werden.


Musikalischer Glanz und geselliger Ausklang



Bildunterzeile: Kay Gutjahr und seine Lahn-Sin(n)fonie sorgten für Gänsehautmomente und musikalischen Hochgenuss im Marmorsaal

Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte die Lahn-Sin(n)fonie Nassau unter der Leitung von Kay Gutjahr. Mit über 40 Musikerinnen und Musikern begeisterte das Orchester mit einem abwechslungsreichen Programm – von „Arsenal“ und „Cassiopeia“ bis hin zu einem mitreißenden 80er-Jahre-Kulttour-Medley. Mehrere Standing Ovations unterstrichen die hohe musikalische Qualität.Die

Im Anschluss klang der Neujahrsempfang bei einem Sektempfang aus, musikalisch begleitet vom Jazz-Duo Get Over Keys. Noch lange nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und zu persönlichen Gesprächen.s i

Der Neujahrsempfang 2026 zeigte eindrucksvoll, wie viel Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Zuversicht in Bad Ems stecken – und machte Mut für ein gemeinsames, starkes Jahr.

30. Juli 2026
Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
27. Juli 2026
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl
22. Juli 2026
Bürgerdialog mit Innenminister Achim Schwickert
22. Juli 2026
„CDU im Dialog“ in Bad Ems
20. Juli 2026
Zu Gast auf der Dorfkirmes
20. Juli 2026
Foto, Thiede: Bartosz Thiede (links im Bild, First Responder Seelbach), Manfred Brückmann (CDU Bad Ems), Dominik Klos (DRK OV Singhofen), Bürgermeisterkandidat Oliver Krügel und Achim Wagner (First Responder Dornholzhausen) im Rahmen ihres Austauschs. Die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Ems-Nassau setzt sich für eine dauerhafte finanzielle Unterstützung der First-Responder-Gruppen in der Verbandsgemeinde ein. Einen entsprechenden Antrag hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Krügel jetzt für die nächste Sitzung des Verbandsgemeinderates eingebracht. Konkret schlägt die CDU-Fraktion vor, die derzeit drei First-Responder-Gruppen in Seelbach, Dornholzshausen und Dessighofen sowie künftig neu gegründete Gruppen mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von jeweils 2.000 Euro zu unterstützen. Die Mittel sollen insbesondere für Verbrauchsmaterialien, die Wartung medizinischer Ausrüstung sowie die Ersatz- und Neubeschaffung notwendiger Einsatzmittel verwendet werden. First Responder werden parallel zum Rettungsdienst alarmiert und leisten insbesondere im ländlichen Raum qualifizierte medizinische Ersthilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft. Gerade bei zeitkritischen Notfällen wie einem Herz-Kreislauf-Stillstand können wenige Minuten über Leben und Tod entscheiden. „Unsere First Responder übernehmen eine enorme Verantwortung und investieren ihre Freizeit, um anderen Menschen in Notsituationen zu helfen. Dieses herausragende ehrenamtliche Engagement verdient nicht nur unseren Dank, sondern auch eine verlässliche finanzielle Unterstützung“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Krügel. Nach Angaben der CDU entstehen den Gruppen regelmäßig erhebliche Kosten. Allein die Wartung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) kostet rund 300 Euro pro Gerät. Hinzu kommen Verbrauchsmaterialien, die je nach Einsatzaufkommen häufig Kosten von rund 1.000 Euro pro Jahr verursachen, sowie die Anschaffung von Notfallrucksäcken, die mit mindestens 2.500 Euro zu Buche schlagen. „Der vorgeschlagene Zuschuss wird die tatsächlich entstehenden Kosten zwar nicht vollständig decken können. Er würde die ehrenamtlichen Einsatzkräfte jedoch spürbar entlasten und zugleich ein deutliches Zeichen der Wertschätzung setzen. Gemessen am Gesamthaushalt der Verbandsgemeinde handelt es sich um einen überschaubaren Mitteleinsatz mit einem hohen Nutzen für die Sicherheit der Menschen in unserer Heimat“, so Krügel weiter. Die Förderung soll über den DRK-Ortsverein Singhofen abgewickelt werden, der die Trägerschaft der derzeitigen First-Responder-Gruppen übernommen hat. Für jede Gruppe werden dort getrennte Konten geführt. Die zweckentsprechende Verwendung der Fördermittel soll gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung durch einen Verwendungsnachweis nachgewiesen werden. „Unsere First Responder sind da, wenn jede Minute zählt. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Verbandsgemeinde. Deshalb sollte es für uns selbstverständlich sein, dieses außergewöhnliche Ehrenamt nicht nur mit Worten, sondern auch finanziell zu unterstützen. Ich hoffe deshalb auf eine breite Zustimmung im Verbandsgemeinderat“, betont Krügel abschließend.
16. Juli 2026
(Foto, Jessica Krügel): Dr. Thomas Reisinger (links), Dr. Christine Krausbeck, Dr. Hildegard Simons und Oliver Krügel nach einem umfangreichen Austausch in den Praxisräumlichkeiten auf der Bismarkhöhe. Im Rahmen seiner Gesundheitswoche hat sich der Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, mit Vertretern der Emser Ärzteschaft über den aktuellen Stand des Projekts „Bürgernahes Krankenhaus“ ausgetauscht. Mit der Bekanntgabe der Schließungspläne der damaligen Paracelsus-Klinik habe die kommunale Familie den Verlust des Krankenhausstandortes keineswegs tatenlos hingenommen, betont Krügel. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne habe die Stadt Bad Ems zu einem Runden Tisch eingeladen und gemeinsam mit weiteren Akteuren intensiv für den Erhalt des Standortes geworben. Letztlich habe der Paracelsus-Konzern jedoch an seiner Entscheidung festgehalten und keine Bereitschaft erkennen lassen, den eingeschlagenen Kurs noch einmal zu überdenken. Aus dieser Situation heraus entstand die Initiative für ein bürgernahes Krankenhaus. Dr. Erich und Christine Krausbeck, Dr. Hildegard Simons und Dr. Thomas Reisinger entwickelten gemeinsam mit weiteren Beteiligten ein Konzept für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in Bad Ems. Dieses wurde zwischenzeitlich weiterentwickelt und liegt inzwischen in einer überarbeiteten Fassung vor. Ziel ist ausdrücklich keine Rückkehr zu einer klassischen Krankenhausstruktur mit zahlreichen Fachabteilungen, sondern eine wirtschaftlich tragfähige Lösung mit einer wohnortnahen Akut- und Basisversorgung, einer überschaubaren stationären Versorgung sowie einer engen Verzahnung mit ambulanten Angeboten und geriatrischen Leistungen. „Ich bin der Projektgruppe der Emser Ärzteschaft sehr dankbar, dass sie sich weit über ihren anspruchsvollen Praxisalltag hinaus für die medizinische Versorgung unserer Heimat engagiert. Dieses Engagement verdient großen Respekt und meine volle Unterstützung“, erklärt Oliver Krügel. Im Gespräch wurde zugleich deutlich, dass die Herausforderungen weiterhin erheblich sind. Nach Einschätzung der Projektverantwortlichen stellt insbesondere die Finanzierung die größte Hürde dar. Während andere Krankenhausstandorte aufgrund ihrer Einstufung als bedarfsnotwendig auf eine stärkere öffentliche Finanzierung zurückgreifen können, müsste ein möglicher Standort in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau nach derzeitigem Stand maßgeblich durch private Investoren realisiert werden. Hinzu komme der bundesweit spürbare Fachkräftemangel. Gerade die Gewinnung von Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften werde für jedes neue Krankenhausprojekt zu einer zentralen Herausforderung. „Es wäre unseriös, den Menschen heute zu versprechen, dass ein solches Krankenhaus kurzfristig entstehen wird. Die gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind schwierig. Aber nur weil ein Ziel schwer zu erreichen ist, dürfen wir es nicht aufgeben. Entscheidend ist, dass engagierte Menschen weiterhin an Lösungen arbeiten – und genau das geschieht hier“, so Krügel. Er werde die weiteren Entwicklungen weiterhin konstruktiv begleiten und seine Kontakte auf Landes- und Bundesebene nutzen, um das Projekt dort zu unterstützen, wo dies möglich sei. „Eine wohnortnahe medizinische Versorgung bleibt ein entscheidender Standortfaktor für unsere Region. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass das Projekt eines bürgernahen Krankenhauses weiterhin mit großem Engagement verfolgt wird. Allein die Tatsache, dass hier nicht aufgegeben wird, ist ein wichtiges Signal für unsere Heimat.“
15. Juli 2026
Im Rahmen seiner Themenwoche Gesundheit hat sich Oliver Krügel, Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, intensiv mit der Zukunft der hausärztlichen Versorgung in der Region beschäftigt. Dazu führte er unter anderem ein Gespräch mit der Landesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Rheinland-Pfalz, Dr. Barbara Römer. Außerdem tauschte er sich mit den Hausärzten Dr. Martin Schencking und Dr. Hildegard Simons in Bad Ems sowie Dr. Thomas Klimaschka in Nassau über die aktuelle Situation und die künftigen Herausforderungen aus. Die aktuellen Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz zeigen: Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt derzeit über 17,75 hausärztliche Versorgungsaufträge. Die medizinische Grundversorgung ist damit aktuell gewährleistet. Ein genauer Blick auf die Altersstruktur macht jedoch deutlich, dass bereits heute die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen. Fast die Hälfte der Hausärztinnen und Hausärzte ist 60 Jahre oder älter, rund ein Drittel sogar mindestens 65 Jahre. Demgegenüber gibt es nur wenige jüngere Ärztinnen und Ärzte, die perspektivisch frei werdende Praxen übernehmen können. „Die Herausforderung besteht nicht in erster Linie darin, die medizinische Versorgung heute sicherzustellen. Unsere Aufgabe ist es vielmehr, schon jetzt die Weichen dafür zu stellen, dass die Menschen auch in zehn oder fünfzehn Jahren noch wohnortnah hausärztlich versorgt werden. Genau daran müssen wir bereits heute arbeiten“, betont Oliver Krügel. Dieser Eindruck wurde in allen Gesprächen bestätigt. Hinzu kommen bundespolitische Rahmenbedingungen, die die Situation zusätzlich erschweren. Viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte berichten von wachsender Bürokratie, steigenden Anforderungen und wirtschaftlichem Druck. Auch der Hausärztinnen- und Hausärzteverband weist darauf hin, dass die derzeitigen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen die Praxen zunehmend belasten. Nach Einschätzung des Verbandes führen die geplanten Reformen der Bundesregierung dazu, dass die Praxen – salopp formuliert – „ein Drittel mehr arbeiten und dafür ein Drittel weniger Vergütung erhalten“. Eine solche Entwicklung, so die Kritik des Verbandes, würde in kaum einer anderen Berufsgruppe akzeptiert werden. Ebenso deutlich wurde in den Gesprächen: Modelle großer Gesundheitsketten stoßen insbesondere im ländlichen Raum an Grenzen. Die Menschen wünschen sich Hausärztinnen und Hausärzte, die ihre Patientinnen und Patienten persönlich kennen, langfristig begleiten und sich mit der Region identifizieren. Gerade diese persönliche Bindung ist ein wesentlicher Baustein einer guten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Zwar liegt die ambulante medizinische Versorgung nicht in der Zuständigkeit der Verbandsgemeinde. Das entbindet die Kommunalpolitik jedoch nicht von der Verantwortung, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Für Oliver Krügel gehören dazu eine enge Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, dem Rhein-Lahn-Kreis sowie den Städten und Ortsgemeinden. Kommunen können bei der Suche nach geeigneten Praxisräumen unterstützen, gemeinsam geeignete Grundstücke entwickeln und – wo möglich – Wohnraum für Medizinerinnen und Mediziner bereitstellen oder vergünstigt anbieten. Ebenso wichtig sind Hilfestellungen bei der Kinderbetreuung, der Schulplatzsuche und der Integration der gesamten Familie vor Ort. Darüber hinaus spricht sich Krügel dafür aus, frühzeitig den Kontakt zu Medizinstudierenden sowie Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung zu suchen und bestehende Initiativen des Rhein-Lahn-Kreises – etwa das Stipendienprogramm zur Gewinnung von Hausärztinnen und Hausärzten – aktiv zu begleiten und zu unterstützen. „Die Gesundheitsversorgung wird ein Dauerläuferthema für die Kommunalpolitik bleiben. Auch wenn wir nicht unmittelbar zuständig sind, müssen wir uns mit Nachdruck für die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie für eine wohnortnahe medizinische Versorgung einsetzen. Gesundheitsversorgung ist ein entscheidender Standortfaktor für Familien, Unternehmen und unsere gesamte Region. Deshalb möchte ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die Menschen auch künftig wohnortnah und qualitativ hochwertig medizinisch versorgt werden.“, so Oliver Krügel abschließend.
Show More