Weihnachtsgruß des Stadtbürgermeisters
Stadt Bad Ems • 23. Dezember 2024
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Weihnachtszeit ist eine Gelegenheit, innezuhalten, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Dankbarkeit auszudrücken.
Das Jahr 2024 war geprägt von wichtigen Ereignissen, Fortschritten und gemeinsamen Anstrengungen. Ob bei der Weiterentwicklung unserer Stadt, der Organisation von Veranstaltungen oder der Bewältigung von Herausforderungen – stets stand das Wohl unserer Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Mit dem Ausbau der neuen Kita Römergarten im Herzen unserer Stadt wurde im September begonnen. Mit zwei neuen Spielplätzen – in den Straßen Vor der Loos und Große Wiese – konnte eine Lücke in unserer Stadt geschlossen werden. Denn bislang hatten wir wenig attraktive Spielmöglichkeiten für die Kinder.
Mit der Änderung des Bebauungsplans „Wipsch“ wurde ein wichtiges Verfahren für die Zukunft unserer Stadt begonnen, für einen Vollsortimenter in bester Lage. Und mit dem Verkehrskonzept sind wir auch ein gutes Stück weiter – dieses wird im kommenden Jahr seinen Abschluss finden und uns neue Erkenntnisse für ein planvolles Vorgehen liefern.
Auch in diesem Jahr war wieder viel los in unserer Stadt.
Der Emser Abendmarkt als neue Veranstaltungsreihe ist gut angelaufen.
Zu Beginn des Monats Mai konnte ein Streetfood-Festival vor der kath. St. Martinskirche halt machen. Die Veranstaltung wurde gut angenommen, so dass der Veranstalter im kommenden Jahr erneut nach Bad Ems kommen möchte.
Unser Festwochenende Anfang Juli anlässlich der 700 Jahr-Feier wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Der Weihnachtsmarkt am vergangenen Wochenende lud erneut vor traumhafter Kulisse zum Verweilen ein. Und unsere Heimatfeste, der Bartholomäusmarkt, die Spießer-Martini-Kirmes und das Waldfest, waren gut besucht. Nicht zu vergessen sind die vielen Veranstaltungen unserer Vereine!
Der Brand des Vier-Türme-Haus am 3. Juli geht sicherlich als Tiefpunkt in die Stadtgeschichte dieses Jahres ein. Hier ist es unter anderem unserer Feuerwehr zu verdanken, dass dieses stadtbildprägende Gebäude nicht gänzlich verloren gegangen ist. Dem Eigentümer sind wir dankbar, dass man sich nicht entmutigen lässt und den Weg weiter gehen möchte.
Mein besonderer Dank gilt Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Danke auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und Verbandsgemeinde sowie Werke für ihre geleistete Arbeit und an alle Ehrenamtlichen, die durch ihr besonderes Engagement Bad Ems lebens- und liebenswert machen. Ihr Beitrag ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gemeinschaft.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das kommende Jahr 2025.
Ihr
Oliver Krügel
Stadtbürgermeister

„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl


