Jahresrückblick und Weihnachtsgrüße
Oliver Krügel • 23. Dezember 2023

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Weihnachtsfest steht vor der Tür und damit auch die Zeit zwischen den Jahren. In dieser Zeit blicken wir oft auf das vergangene Jahr zurück und lassen das Erlebte Revue passieren.
Sicherlich haben wir schon ruhigere Zeiten erlebt, denn viele Mitmenschen haben das Gefühl, dass unsere Gesellschaft von einer Krise in die nächste schlittert. Trotz aller Skepsis und den negativen Nachrichten sollten wir die Zuversicht nicht verlieren, denn es werden bessere Zeiten kommen, davon bin ich überzeugt.
Für Bad Ems lief das Jahr 2023 positiver. Eines der Highlights war der Rheinland-Pfalz-Tag, er war ein voller Erfolg. Wir haben uns äußerst gut verkauft und Bad Ems von der besten Seite präsentiert. Noch heute wird von diesen warmen Juni-Tagen in höchsten Tönen gesprochen und viele Mitbürgerinnen und Mitbürger bezeichneten diese Tage als „einmalig“ sowie „unvergesslich“. Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigte auf der Abschlusspressekonferenz diese Tage mit den Worten: „Riesiges Kompliment an die Stadt Bad Ems (...). In Bad Ems war eine unglaublich tolle Stimmung (...). [Es war] wahrscheinlich das Landesfest mit der malerischsten Kulisse, die wir seit langer Zeit beziehungsweise überhaupt einmal hatten“. Mich hat es mit großem Stolz erfüllt, wie wir uns als Stadt und Verbandsgemeinde verkauft haben und daher gilt mein Dank an dieser Stelle abermals den hauptamtlichen sowie ehrenamtlichen Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!
Es gab auch noch andere kulturelle Highlights in diesem Jahr. Da denke ich an die Gründung des Bürgerchors unter der Leitung von Willi Becker und die Gründung der Bad Emser Sinfonietta durch Herman Wagener. Dies sind Bereicherungen für unsere Stadt, die wir fördern und unterstützen sollten.
Weitere Highlights waren verschiedene (bauliche) Verbesserungen im Stadtbild, beispielsweise ist die Sanierung des Ebinger Brunnens weit fortgeschritten und auf der Zielgeraden.
Auch in Punkto familienfreundliches Bad Ems wurde einiges getan oder wird sich einiges tun. Zwei neue Spielplätze im Stadtgebiet sind in der Planung beziehungsweise Umsetzung. Einer davon wird in der Straße „Vor der Loos“ nahe dem Wendehammer verwirklicht, die Spielgeräte sind bereits geliefert worden. Für neue Kitaplätze wird die Kita Römergarten in der Römerstraße sorgen, der Baubeginn ist im Sommer diesen Jahres erfolgt und die Arbeiten laufen im Plan. In Zukunft werden weitere 75 Kita-Plätze im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Dass nicht 105 Kinder auf der Straße gestanden haben im Frühjahr diesen Jahres, haben wir unter anderem der AWO Rheinland zu verdanken.
Allerdings gab es auch ein prägnantes Negativerlebnis im ablaufenden Jahr. Die Schließung unseres Krankenhauses der Paracelsus-Kliniken tut immer noch weh. Leider hatten weder Stadt noch Verbandsgemeinde irgendwelche Einflussmöglichkeiten. Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dass Bad Ems auch in Punkto Akutversorgung besser dasteht als derzeit. Dennoch positiv zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang das unglaubliche Engagement der niedergelassenen Ärzte. Allen voran Frau Dr. Simons und die Herren Dr. Reisinger und Dr. Krausbeck haben sich mit ihrer Idee und Fortführungsperspektive sowie der Gründung des „bürgernahen Krankenhauses“ verdient gemacht. Hierzu möchte ich auch die Kreisbeigeordnete Gisela Bertram zählen, die diese Bestrebungen unterstützt und ihr Netzwerk genutzt hat. Ihnen
und den nicht namentlich erwähnten Protagonisten danke ich herzlich! Es bleibt zu hoffen, dass alle Beteiligten nicht den Mut verlieren und sich weiter für unseren Gesundheitsstandort einsetzen. Es gibt viel zu tun in unserer Stadt und dies wird sich bei knappen Kassen sowie steigenden Anforderungen nicht ändern. Zudem kommen neue Aufgaben auf uns zu, wie beispielsweise die planungsrechtliche Unterstützung bei der Verwirklichung des Vollsortimenters Rewe Petz auf der Wipsch.
Dieses Projekt ist ein positives Beispiel dafür, was in unserer Stadt steckt und welche Möglichkeiten wir haben, wenn wir an einem Strang ziehen.
Dazu lade ich Sie alle ein, für unsere schöne Stadt!
Und damit möchte ich mich persönlich bedanken bei allen Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats sowie den Beigeordneten der Stadt für ihre Unterstützung. Ebenso danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Stadt und Verbandsgemeinde – die in diesem Jahr herausragende Arbeit geleistet haben.
Auch Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, danke ich für die vielen Begegnungen, Ihre konstruktiven Hinweise und Vorschläge sowie für ein gutes Miteinander.
Ich wünsche Ihnen allen ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest, eine besinnliche und erholsame Zeit und alles Gute für 2024!
Lassen sie uns bitte all jene nicht vergessen, die in den Weihnachtstagen einen
Dienst für unsere Gesellschaft leisten. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei,
Krankenhauspersonal und Ärzteschaft sowie Apotheker.
Ihr
Oliver Krügel
Stadtbürgermeister
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“




