Ein neuer Schatz für das Stadtarchiv

Stadt Bad Ems • 7. September 2023

Gästebuch der königlichen Kurhausverwaltung als Schenkung hoch willkommen

Bildunterzeile: Bei der Übergabe der Schenkung (v.l.n.r.): Stadtbürgermeister Oliver Krügel, Verbandsgemeindearchivleiter Steffen Schütze, Prof. Dr. Kilian Heck (Universität Greifswald).  Fotos: Christine Vary

Die Freude war groß bei diesem Termin im Bad Emser Stadtmuseum. Was Prof. Dr. Kilian Heck hier auf den Tisch legte, ist ein neuer Schatz für das Stadtarchiv. „Eine tolle Schenkung“, bedankte sich Stadtbürgermeister Oliver Krügel bei der Unterzeichnung des Schenkungsvertrages. Große Augen machte auch Steffen Schütze, Leiter des Verbandsgemeindearchives, der das einmalige Gästebuch der königlichen Kurhausverwaltung Ems vom 1. April 1881 bis Ende 1886 jetzt unter seine Fittiche nimmt.
Wo war die Fremdenliste so lange gewesen und wie kam Prof. Dr. Kilian Heck daran?  „Ich bin ein halber Emser und der Stadt verbunden“, sagte der Kunsthistoriker von der Universität Greifswald. Seine Mutter, die ihn zum Schenkungstermin begleitete, ist eine Bad Emserin. Stetig ist der Professor auf der Suche nach alten Dingen aus Bad Ems und Nassau im Internet unterwegs. So stieß er auf jenes Berliner Antiquariat, das das Gästebuch aus der Blütezeit der Bad Emser Kurgeschichte anbot. Es wurde versteigert. Prof. Dr. Kilian Heck konnte es, zu diesem Zeitpunkt gerade in einem Züricher Café sitzend, für einen dreistelligen Betrag ergattern.
„So etwas gehört nicht in einen Privathaushalt, sondern in die Öffentlichkeit“, meinte er bei der Übergabe. An die Schenkung hat er eine kleine Bedingung geknüpft: Das Gästebuch soll digitalisiert und für die Forschung und alle Interessierten bis Jahresende ins Internet eingestellt werden. Für Archivar Schütze eine leichte Übung. Innerhalb eines Tages stellte er das Gästebuch bereits online.
Schütze bezeichnete das Gästebuch als einen „Schatz“. Allein schon optisch ist es ein Hingucker. In fein geschwungener Kurrentschrift, mit Gallustinte und Feder geschrieben, gibt es detailliert Auskunft über Titel, Namen und Herkunft der Gäste, mit wieviel Personen sie anreisten, welche Zimmer sie bewohnten, ob es Extrabetten oder andere Besonderheiten gab.
Nicht nur aus Europa, auch aus Übersee kamen die Gäste in den 1880er Jahren. Da reiste am 17.6. 1882 ein Herr W. Damrosch aus New York an. Einen Tag später notierte der Empfangschef im Kurhaus als neuen Gast „Seine Majestät den deutschen Kaiser und König von Preußen mit Gefolge und Dienerschaften“. Bis zu seiner Abreise am 9. Juli bewohnte der prominente Gast die Zimmer 3, 4 und 5. Kaiser Wilhelm ist in dem 166 Doppelseiten umfassenden Buch wohl öfter zu finden. Immerhin besuchte er Ems regelmäßig über die Dauer von 22 Jahren.
Die Fremdenliste des Kurhauses liest sich wie ein Who is Who gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Prinzen und Prinzessinnen, Könige, Grafen und Gräfinnen, Herzöge, aber auch Künstler, Geisteswissenschaftler und Kaufleute verbrachten ihre Zeit in Ems. Sie kamen zum Beispiel aus London, Riga, Prag, Paris, aus Belgien, den Niederlanden, aus Ungarn, Kopenhagen oder Stockholm oder aus Basel oder aus St. Petersburg. Man kam, um zu kuren, zu sehen und gesehen zu werden.
Verbandsgemeindearchivleiter Steffen Schütze wird nun als Erster in dem wertvollen Buch „schmöckern“. Er freut sich sehr über diese Bereicherung des Stadtarchivs. „Es ist leider zu oft noch so, dass viele historisch wertvolle Dokumente unbeachtet in den großen Container entsorgt werden“, bedauert er. Sein Appell: Die Archive sind sehr auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, damit solche Dokumente bewahrt werden. Manchmal seien es auch nur die kleinen Dinge wie Fotos, Postkarten, Prospekte, Zeitungen, persönliche Dokumente der Vorfahren, ohne die manche Aspekte der Heimatgeschichte verloren gehen. (vy)

Ein Blick in das Gästebuch des Kurhauses, in dem niedergeschrieben ist, wer hier vom 1. April 1881 bis Ende 1886 logierte.

von CDU Bad Ems-Nassau • 27. September 2026
Herzlichen Dank an alle Wegbegleiter!
von Oliver Krügel • 16. September 2026
Gestern Abend wurde Uwe Kewitz vom Fachbacher Gemeinderat zum neuen Ortsbürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Thorsten Heibel an. Für mich war es selbstverständlich und ein echtes Bedürfnis, Uwe persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand zu wünschen. Genauso wichtig war es mir, seinem Vorgänger Thorsten Heibel meinen Respekt und Dank für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit für die Ortsgemeinde Fachbach auszusprechen. Kommunalpolitisches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient Anerkennung. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und gut gelaunten Mitgliedern des Gemeinderates. Dabei war deutlich zu spüren: In Fachbach schaut man positiv nach vorne und zieht gemeinsam an einem Strang – auch über Parteigrenzen hinweg. Genau so verstehe ich Kommunalpolitik. Vor Ort geht es um Menschen, um gute Ideen und vor allem darum, gemeinsam Lösungen für die konkreten Sachthemen und Herausforderungen unserer Gemeinden zu finden. Entscheidend sind für mich dabei die Köpfe, das persönliche Engagement und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen – und nicht das Parteibuch. Ich wünsche Uwe Kewitz für sein neues Amt viel Erfolg und Fachbach für die kommenden Jahre alles Gute. Meine Unterstützung ist Fachbach gewiss.
14. September 2026
Ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen liegt hinter Oliver Krügel. Von Freitag bis Montag war er bei unterschiedlichen Festen und Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau unterwegs. Den Auftakt machte am Freitag das traditionelle Kirmesbaumstellen bei der Quetschekirmes in Dausenau . Dort war Krügel auch am Sonntag beim Frühschoppen zu Gast. Am Samstag standen die Wahlkampfstände in Bad Ems und Nassau auf dem Programm. In Singhofen besuchte er am Samstag den Fassanstich und den Luftballonumzug und ließ das lange Wochenende am Montag beim dortigen Frühschoppen ausklingen. Weitere Stationen waren das Familienfest der Weinfrauen in Nievern , ein Kabarettabend im Casablanca sowie der Tag des offenen Denkmals in Bad Ems. Auch beim Fischerfest des Fischereivereins Bad Ems schaute Krügel vorbei. Zuvor startete Krügel bereits früh in den Sonntag : Ab 8:00 Uhr war er an der Bäckerei Schäfer in Nassau und ab 9:30 Uhr an der Filiale in Singhofen anzutreffen, wo er Frühstücksmarmelade an die Frühaufsteher verteilte. Im Mittelpunkt standen für ihn dabei vor allem die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen . „Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam erleben, was unsere Heimat ausmacht – genau das ist mir wichtig“, so Krügel. Dabei betont er, dass seine Präsenz bei den Veranstaltungen in der Region nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt ist. Viele der Feste und Termine besucht Krügel seit Jahren regelmäßig. Für ihn gehören der persönliche Kontakt zu den Menschen und die Unterstützung des örtlichen Vereinslebens zu seinem Verständnis von kommunalem Engagement. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, Ehrenamtlichen sowie Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Veranstaltungen möglich machen. „Unsere Heimat lebt vom Mitmachen, vom Miteinander und von den Menschen, die sich für sie engagieren“, so Krügel.
12. September 2026
In einer Minute Online beantragen
11. September 2026
Auf ein Wort mit Oliver Krügel – mitten in der VG
3. September 2026
Breiter Rückhalt für Oliver Krügel
25. August 2026
Praktikumstag bei AyVital
24. August 2026
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
24. August 2026
Intensiver Austausch zur Vereinstätigkeit
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