CDU will kurzfristig neue Kitaplätze in zentraler Lage – Vorschlag als Antrag in den Stadtrat eingereicht
CDU Bad Ems • 5. März 2019
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Wie
lässt sich Bad Ems attraktiver für junge Familien gestalten? Unter anderem
durch die Schaffung ausreichender Kita-Plätze. Doch dieses Ziel ist in Bad Ems
bisher noch nicht erreicht, weshalb es sich die CDU Bad Ems zur Aufgabe machte,
eine kurzfristige Lösung für dieses Problem zu finden. Oliver Krügel, der
Bürgermeisterkandidat für die Stadt Bad Ems und Fraktionssprecher der CDU, hat
am heutigen Tage einen Antrag zur kurzfristigen Schaffung von Kita-Plätzen in
Bad Ems eingereicht. Ziel ist es zeitnah den aktuellen Bedarf zu decken und so
den Wohnstandort für junge Familien attraktiver zu gestalten. Der Antrag sieht
die Prüfung einer Bestandsimmobilie durch die Fachbehörden vor. Die Idee
Krügels ist es den ehemaligen Penny-Markt in der Römerstraße in eine
viergruppige Kindertagesstätte umzufunktionieren. Der Antrag nennt als
Vorschlag den Arbeitstitel ‚KiTa Römergarten‘. „Es hat bereits ein Ortstermin
mit dem Eigentümer der Immobilie stattgefunden. Dieser war von der Idee so
begeistert, dass er seine Bereitschaft signalisiert hat, umfangreiche
Umbaumaßnahmen kurzfristig und unbürokratisch umzusetzen.“ Der
Lösungsvorschlag wurde mit einer Fachplanerin auf der Basis der
Orientierungshilfe „Raumkonzepte für Kindertagesstätten“ erörtert. Danach
ist diese Immobilie geeignet, dort eine viergruppige Kita zu installieren.
Sogar die, nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen, erforderlichen Bereiche
lassen sich nachweisen. Direkt an der Immobilie schließt sich eine Grünfläche
an, die als Außenspielgelände ausgebaut werden kann. Ferner bestehen durch die
vorhandene Tiefgarage ausreichend Stellplätze, was in Bad Ems keine
Selbstverständlichkeit ist. Ein barrierefreier Zugang über den Aufzug sowie
zwei weitere über die Römerstraße und die Viktoriaallee sind vorhanden. Zudem
gibt es zwei nahegelegene Bushaltestellen.
Im
jüngsten Kindertagesstättenbedarfsplan, der vom Kreisjugendamt erstellt
wird, wurde ein Mehrbedarf von sieben Gruppen festgestellt. Durch die
Übergangslösung „Maria-Anna“, in dezentraler Lage auf der Bismarckhöhe, sind
zwei Gruppen entstanden. Somit fehlt es immer noch an rund 100 Kita-Plätzen,
obwohl ein gesetzlicher Anspruch besteht. Auch der Neubau einer fünfgruppigen
Kita auf dem ehemaligen Balzer-Gelände wird diesen Bedarf nicht gänzlich
decken. Denn durch Beschluss des Stadtrates gilt die Übergangslösung
„Maria-Anna“ zunächst nur für drei Jahre bis 2021. Zudem ist davon auszugehen,
dass das Betreuungsangebot für Kinder durch das „Gute-Kita-Gesetz“ in den
kommenden Jahren deutlich erweitert wird. „Wir müssen hier und jetzt
reagieren und auch unkonventionelle Wege gehen, um den Eltern das
Betreuungsangebot heute und in Zukunft bieten zu können“, sagte Krügel. Die
Vorteile liegen dabei für ihn auf der Hand. Das Objekt ist in zentraler Lage
und gut zu Fuß, mit dem PKW oder dem Bus erreichbar. Zudem gibt es bereits
ausreichend Parkmöglichkeiten für die Mitarbeiter sowie Eltern, einen
barrierefreien Zugang sowie zwei Zugänge aus der Römerstraße oder der
Viktoriaallee. Das Projekt wäre schnell realisierbar, da keine öffentlichen
Ausschreibungsfristen bei einem privaten Investor zu berücksichtigen sind.
„Außerdem wird eine leerstehende Immobilie im Herzen der Stadt wieder mit neuem
Leben erfüllt.“, zeigt sich Krügel begeistert.
Auch,
so findet er, ist ein weiterer Aspekt nicht außer Acht zu lassen: „Eine
gemietete Einrichtung kann bei geändertem Bedarf flexibel angepasst
werden“.
Im
Schlusssatz des Antrages bittet Krügel den amtierenden Stadtbürgermeister Abt
und alle Fraktionen um eine breite Unterstützung des Antrages.
Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.





