120. „CDU im Dialog“: Apotheken sind medizinische Grundversorger vor Ort – Austausch in der Amts-Apotheke Nastätten

CDU Rhein-Lahn • 6. November 2025
Nastätten, Rhein-Lahn-Kreis. 
Die wohnortnahe Gesundheitsversorgung stand im Mittelpunkt des 120. „CDU im Dialog“ der CDU-Kreistagsfraktion Rhein-Lahn, der Ende Oktober in der modernen Traditionsapotheke in Nastätten stattfand. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit Apothekerinnen und Apothekern sowie Vertreterinnen und Vertretern der CDU über die aktuellen Herausforderungen und Zukunftschancen des Apothekenwesens.

Als Referentin gab Apothekerin Theresa Minor, Inhaberin der Amts-Apotheke in fünfter Generation, einen Einblick in die wirtschaftliche Lage, die Versorgungsrealität und die Anforderungen an die Politik. Minor machte klar: „Wir sind vor Ort weit mehr als eine Ausgabestelle für Medikamente – wir hören zu, beraten, helfen in Notlagen und sichern die medizinische Versorgung.“


Minor zeigte anhand aktueller Zahlen, wie angespannt die Lage ist:
Während die Apothekenvergütung seit 2013 nur um drei Prozent gestiegen sei, hat sich die Inflation im selben Zeitraum auf rund 30 Prozent summiert. Die Betriebskosten in den Apotheken – insbesondere für Personal, Energie und Miete – sind um rund 60 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sank die Zahl der Apotheken dramatisch: in Deutschland minus 16%, in Rheinland-Pfalz minus 24%, im Rhein-Lahn-Kreis sogar minus 50% – von einst 38 Apotheken auf nur noch 19.


Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Jens Güllering, würdigte die zentrale Rolle der Apotheken im Gesundheitswesen: „Die Apotheken sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Daseinsvorsorge. Gerade im ländlichen Raum brauchen die Menschen eine verlässliche, kompetente Versorgung in erreichbarer Nähe.“

Auch der Landtagsvizepräsident und CDU-Kreisvorsitzender Matthias Lammert MdL, dankte Minor für den offenen Einblick: „Wir müssen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Apotheken wirtschaftlich arbeiten können – es geht um Sicherheit, Beratung und ein Stück Heimat.“


Der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Cedric Crecelius hob hervor: „Die Eindrücke heute zeigen uns deutlich, wie wichtig es ist, die Apotheken gezielt zu stärken – denn sie sind oft die erste Anlaufstelle für Gesundheitsthemen im Alltag.“


Auch der Stadtbürgermeister der Kreisstadt Bad Ems, Oliver Krügel, unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung der Apotheken: „Apotheken sind Vertrauensorte. Sie geben Sicherheit, Rat und schnelle Hilfe. Wir müssen alles dafür tun, damit unsere Bürgerinnen und Bürger auch künftig eine Apotheke in erreichbarer Nähe haben.“


Über die aktuellen Forderungen der Apothekerschaft wurde ebenfalls diskutiert – von einer fairen Vergütung über Entlastung bei Bürokratie und Digitalisierung bis hin zur gezielten Unterstützung ländlicher Standorte. Die CDU-Vertreterinnen und -Vertreter machten deutlich, dass sie den politischen Diskurs hierzu weiter vorantreiben wollen – auf kommunaler wie auf Landes- und Bundesebene.



Pressemitteilung der CDU Rhein-Lahn vom 02.11.2025.

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Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
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„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.
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