Bürgermeisterkandidat trifft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
CDU Bad Ems • 25. März 2019
Gesundheitsstandort Bad Ems im Fokus
In
der vergangenen Woche ist Oliver Krügel, Bürgermeisterkandidat für die Stadt
Bad Ems, nach Berlin gereist, um im Bundesgesundheitsministerium Jens Spahn zu
treffen. Intention war es, nach den vielen Gesprächen mit Mitarbeitern, der
Vorsitzenden der Bad Emser Ärzteschaft sowie den Leitern der Kliniken
Paracelsus und Hufeland, den Kontakt mit der
gesetzgebenden Politik in Berlin zu
suchen. In einer
E-Mail-Nachricht im Januar wandte sich Krügel an Spahn und bat um
Unterstützung. „Wir wollen hier eine attraktive Politik für die Bürger vor Ort
betreiben, die Versorgung sichern und stärken sowie den Gesundheitsstandort Bad
Ems zukunftsfähig machen“, schrieb Krügel unter anderem in dieser Nachricht.
Die Antwort von Herrn Spahn war eine Einladung in das Ministerium für den 21.03. Im Gespräch ging es zunächst um die Akutklinik des Paracelsus-Konzerns mit rund 140 Betten sowie die Pneumologische Fachklinik. Kleine Krankenhäuser in ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz haben derzeit Probleme. In Zell an der Mosel ist eine 160 Betten Klinik betroffen und die Klinik in Dernbach ist in Schieflage geraten. Wir stehen im ländlichen Raum in direkter Konkurrenz zu dem nächstgelegenen größeren Klinikstandort Koblenz. „Insbesondere die Akutversorgung für große Teile des Rhein-Lahn-Kreises sowie den unteren Westerwald, wird teilweise in Bad Ems gewährleistet.“, so Krügel. Dieser warb für den Standort und damit auch für eine Erstversorgung vor Ort. Spahn vertritt die Auffassung, eine flächendeckende Akutversorgung in der Breite der Republik sei wichtig. „Die Tendenz ist die Grundversorgung in der Fläche und Spezialitäten unter anderem in Zentren.“, so der Minister.
"Meine Idee für Bad Ems ist es, das bestehende Klinikangebot zu halten und im engen Kontakt mit den Klinikbetreibern zu stehen.“, so Krügel. Eine weitere Hürde ist derzeit der bundesweite Mangel an medizinischem Fachpersonal wie Pflegekräfte. „Es wird schwieriger zusätzliches Personal zu finden und die Belegschaft hat eine erhöhte Arbeitsbelastung. Was sind die Maßnahmen seitens des Bundes?“, wollte Krügel wissen. „Jede zusätzliche Pflegekraft wird seit 1. Januar diesen Jahres voll finanziert. Die Rahmen- und Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden, damit es in der Pflege attraktiver wird in die ländlichen Regionen zu gehen. Zudem wird derzeit bis Juni, seit ungefähr einem Jahr, mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden gesprochen, um alle Register zu ziehen.“, so Spahn.
Ein weiterer Punkt ist die haus- und fachärztliche Versorgung. So sind 7 der 10 niedergelassenen Allgemeinmediziner in Bad Ems über 60 Jahre alt. „Wir können uns glücklich schätzen, dass diese Persönlichkeiten uns noch zur Verfügung stehen. Aber was kommt danach?“, fragte Krügel. „Dieses Thema beschäftigt immer mehr die Kommunalpolitik. Wir versuchen auch da die Arbeitsbedingungen zu verbessern, indem man in ländlichen Regionen besser verdienen kann. Es geht aber nicht nur um Geld, es geht auch um die Arbeitsbedingungen.“, so Jens Spahn.
Abschließend bot Jens Spahn an, Oliver Krügel auch weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. „Dankeschön für deinen Einsatz.
Es ist schon etwas Besonderes, für unser Gespräch extra nach Berlin zu kommen“, resümierte Spahn.
Die Antwort von Herrn Spahn war eine Einladung in das Ministerium für den 21.03. Im Gespräch ging es zunächst um die Akutklinik des Paracelsus-Konzerns mit rund 140 Betten sowie die Pneumologische Fachklinik. Kleine Krankenhäuser in ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz haben derzeit Probleme. In Zell an der Mosel ist eine 160 Betten Klinik betroffen und die Klinik in Dernbach ist in Schieflage geraten. Wir stehen im ländlichen Raum in direkter Konkurrenz zu dem nächstgelegenen größeren Klinikstandort Koblenz. „Insbesondere die Akutversorgung für große Teile des Rhein-Lahn-Kreises sowie den unteren Westerwald, wird teilweise in Bad Ems gewährleistet.“, so Krügel. Dieser warb für den Standort und damit auch für eine Erstversorgung vor Ort. Spahn vertritt die Auffassung, eine flächendeckende Akutversorgung in der Breite der Republik sei wichtig. „Die Tendenz ist die Grundversorgung in der Fläche und Spezialitäten unter anderem in Zentren.“, so der Minister.
"Meine Idee für Bad Ems ist es, das bestehende Klinikangebot zu halten und im engen Kontakt mit den Klinikbetreibern zu stehen.“, so Krügel. Eine weitere Hürde ist derzeit der bundesweite Mangel an medizinischem Fachpersonal wie Pflegekräfte. „Es wird schwieriger zusätzliches Personal zu finden und die Belegschaft hat eine erhöhte Arbeitsbelastung. Was sind die Maßnahmen seitens des Bundes?“, wollte Krügel wissen. „Jede zusätzliche Pflegekraft wird seit 1. Januar diesen Jahres voll finanziert. Die Rahmen- und Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden, damit es in der Pflege attraktiver wird in die ländlichen Regionen zu gehen. Zudem wird derzeit bis Juni, seit ungefähr einem Jahr, mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden gesprochen, um alle Register zu ziehen.“, so Spahn.
Ein weiterer Punkt ist die haus- und fachärztliche Versorgung. So sind 7 der 10 niedergelassenen Allgemeinmediziner in Bad Ems über 60 Jahre alt. „Wir können uns glücklich schätzen, dass diese Persönlichkeiten uns noch zur Verfügung stehen. Aber was kommt danach?“, fragte Krügel. „Dieses Thema beschäftigt immer mehr die Kommunalpolitik. Wir versuchen auch da die Arbeitsbedingungen zu verbessern, indem man in ländlichen Regionen besser verdienen kann. Es geht aber nicht nur um Geld, es geht auch um die Arbeitsbedingungen.“, so Jens Spahn.
Abschließend bot Jens Spahn an, Oliver Krügel auch weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. „Dankeschön für deinen Einsatz.
Es ist schon etwas Besonderes, für unser Gespräch extra nach Berlin zu kommen“, resümierte Spahn.
(Zu
Teilen des Gespräches stehen auf Facebook @cdubadems oder @oliverkruegelbadems drei
Videos zur Verfügung, diese sind auch über die Webseiten www.cdubadems.de oder www.oliverkruegel.de unter Aktuelles zugänglich).
Videos zur Verfügung, diese sind auch über die Webseiten www.cdubadems.de oder www.oliverkruegel.de unter Aktuelles zugänglich).
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl




