Bad Ems erhielt vor 700 Jahren Stadtrechte

Stadt Bad Ems • 14. Januar 2024
Verfasser: Dr. Hans-Jürgen Sarholz, Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege e.V. Bad Ems
(Der Beitrag erschien ursprünglich in der Rhein-Lahn-Zeitung vom 13. Januar 2024) 

Am 14. Januar 1324 verlieh König Ludwig IV. Stadtrechte für Bad Ems. Das ist, vereinfacht gesagt, das Ereignis des Tages vor genau siebenhundert Jahren. Aber was ist in der Geschichte und in der Politik schon einfach? Wieso feiern wir in diesem Jahr und wieso feierten die Emser bereits vor einhundert Jahren ein Ereignis, von dem in Bad Ems vor 700 Jahren zunächst einmal niemand etwas mitbekam? Was brachten die Stadtrechte der Bevölkerung? Und wo ist überhaupt die Urkunde? Grund genug für den Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege e.V. (VGDL), zu Beginn des Jubiläumsjahres einige Fragen zu klären und zu schauen, was es eigentlich mit den Stadtrechten auf sich hat. 
Nach dem Ende der Römerzeit gab es im Rheinland nur ganz wenige Städte, durchweg auf der linken Rheinseite. Am oberen Mittelrhein etwa sind Andernach, Koblenz und Boppard zu nennen. Mittelalterliche Städte unterschieden sich in einigen Merkmalen von Dörfern. Dazu gehörten in der Regel eine gewisse Größe, eine Wirtschaftsstruktur, die von Handwerk und Handel geprägt war, eine Befestigung und ein Stadtrecht mit Freiheiten, Gerichtsbarkeit und Organen einer Selbstverwaltung. Im Hochmittelalter kam es in Mitteleuropa zu einem Bevölkerungswachstum. Handel und Gewerbe blühten auf, und damit das Städtewesen. Zunehmend erteilte der König Stadtrechte und förderte damit die wirtschaftliche Entwicklung. Neben den Reichsstädten, die nur ihm unterstanden, erteilte der König auch Landesherren Privilegien für landesherrliche Orte. Ein frühes Beispiel auf der östlichen Seite des Mittelrheins ist Braubach im Jahr 1276. 

Es gab massenhafte Verleihungen des Stadtrechts im 14. Jahrhundert
In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts kam es zu sehr vielen Stadtrechtsverleihungen, vor allem unter König Ludwig IV. (dem Bayern), etwas abgeschwächt unter seinem Nachfolger Karl IV. Die Landesherren erbaten vom König und erhielten von ihm Privilegien auch für kleine Orte oder auch für einzelne Burgen. Empfänger der königlichen Urkunden war also keinesfalls der Ort selbst, sondern der jeweilige Landesherr. Schauen wir uns nur einen kleinen Ausschnitt der damaligen deutschen Landkarte an, das Rhein-Lahn-Dreieck: Kaiser Heinrich VII. verlieh 1312 Graf Diether von Katzenelnbogen Stadtrechte für Katzenelnbogen. König Ludwig IV. (1314 bis 1347) vergab Privilegien zum Beispiel 1321 an Erzbischof Balduin von Trier für Balduinstein, 1324 an Erzbischof Mathias von Mainz für Oberlahnstein, im selben Jahr an Graf Emich von Nassau für Ems und Hadamar, 1329 an die Grafen von Diez für Diez, 1332 an den Erzbischof von Trier für Niederlahnstein und zugleich noch einmal für Balduinstein. Im Jahr 1348 stellte sein Nachfolger Karl IV. den Grafen Adolf und Johann von Nassau eine Urkunde für Nassau, Scheuern und Dausenau aus. 
Es ist klar: hier ging es nicht in erster Linie darum, Zentren der überregionalen Wirtschaft zu schaffen, Orte, an denen Handelsströme zusammenflossen, ein hoch spezialisiertes Handwerk innovativ wirkte und ein reichhaltiges Gewerbe zu einem soliden Fundament der Staatsfinanzen wurde. Hier ging es zunächst einmal um Politik. Der König oder Kaiser brauchte die Unterstützung der Landesherren. Heinrich VII. dankte dem Grafen von Katzenelnbogen mit den Stadtrechten dafür, dass er ihn auf dem Zug zur Kaiserkrönung nach Rom begleitet hatte und drückte seine Hoffnung aus, dass Katzenelnbogen auch künftig ihn und das Reich unterstützen werde. Ebenso war die Stadtrechtsverleihung für Ems ein Mosaikstein der großen Reichpolitik. 

Ein Auszug aus dem Register zur Urkunde vom 14. Januar 1324 mit der Stadtrechtsverleihung. Quelle: Bayerisches Hauptstaatsarchiv München Kurbayern Äußeres Archiv 1155/1. Zum 700. Jahrestag der Stadtrechtsverleihung besorgte der Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege e.V. eine Reproduktion. 


Die Urkunde von 1324

Im Jahr 1314 hatten sich die Kurfürsten nicht auf einen Kandidaten einigen können und es kam zu einer Doppelwahl des Königs. Die Herzöge Friedrich der Schöne von Habsburg und Ludwig von Bayern aus dem Hause Wittelsbach rangen um Macht, bis Ludwig sich 1322 militärisch durchsetzen konnte. Zu jenen, die sich auf die Seite des Siegers schlugen, gehörte auch Graf Emich von Nassau. König Ludwig dankte es ihm, indem er 1324 Emich für seine Residenz Hadamar und für Ems Stadtrechte verlieh und den Grafen politisch damit noch fester an sich band. 

Die Urkunde von 1324 ist nicht erhalten. Bereits in der Festschrift zur 600-Jahrfeier im Jahr 1925 hat Paul Wagner vom Staatsarchiv Wiesbaden festgestellt, dass im Dillenburger Archiv, das inzwischen Teil des Staatsarchivs war (und ist), weder das für Graf Emich ausgestellte Original noch eine Abschrift erhalten ist, wie sie dort von allen wichtigen Urkunden stets angefertigt wurde. Er folgerte daraus, dass die Urkunde wohl schon sehr früh verloren ging. Erhalten ist sie nur in einem Registerauszug, den ein Kanzleibeamter König Ludwigs namens Berthold anfertigte und der heute im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München aufbewahrt wird. Wagner ließ den Auszug eigens noch einmal in München auf seine Glaubwürdigkeit prüfen und veröffentlichte ihn in der damaligen, von Adolf Bach herausgegebenen Festschrift der Stadt Bad Ems:


Item dominus Rex liberavit Nobili viro Emchoni comiti de Nassawe duo oppida Eumetz et Hadamar ad instar Civitatis franchenfurden (sis) et quod possit ea muro et fossatis circum cingere et munire. Datum in franchenfurt XVIIII kalend. febr. anno domini MCCCXXIIIIo Regni vero nostri anno Decimo. 


Wie üblich, ist in solchen Urkunden nicht ausdrücklich von „Stadtrechten“ die Rede, sondern von einer Freiung. Der König freite dem Grafen seine beiden „oppida“ Ems und Hadamar, um dort Städte nach Frankfurter Stadtrecht einzurichten und sie mit Mauern und Gräben zu umgeben. Die Urkunde wurde in Frankfurt am Main ausgestellt, wo sich der König gerade aufhielt. Die Datierung erfolgte nach dem damals geltenden julianischen Kalender und entspricht nach dem heutigen Kalender dem 14. Januar 1324. Wagner hält es für möglich, dass die Urkunde im Original auch noch die Verleihung eines Wochenmarktes gestattete, denn das war einer der Hauptzwecke einer Stadtrechtsverleihung. 


Zur Bedeutung der Urkunde: Mehr Rechtssicherheit für den Landsherrn

Wie fast alle damaligen Stadtrechtsurkunden so wurde auch diese nicht der Stadt ausgestellt, sondern dem Stadtherrn, hier also dem Grafen von Nassau. Die Bevölkerung bekam davon zunächst gar nichts mit. Für den Landesherrn brachte eine solche Urkunde vor allem eine größere Rechtssicherheit in seiner Herrschaft. Im Mittelalter waren nämlich sehr unterschiedliche Formen der Herrschaft nebeneinander wirksam, etwa Grund-, Lehns- oder Pfandherrschaft. Erst allmählich gelang es, einen Territorialstaat aufzubauen. Die Bewohner von Ems wurden mit der Freiung zu Untertanen des Grafen, auch wenn sie noch zu einer Grundherrschaft wie dem Stift St. Kastor gehörten oder Leibeigene eines anderen Herrn, etwa des Erzbischofs von Trier waren. Infolge der Urkunde waren die Emser fortan persönlich frei, während die Bewohner der meisten Dörfer in ihrer Nachbarschaft noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts Leibeigene blieben. 


Der im 14. oder 15. Jahrhundert erbaute Turm an den Bädern beim heutigen Kränchen-Brunnen, aufgenommen kurz vor dem Abbruch im Jahr 1900. Stadtarchiv Bad Ems


Freiheiten, Befestigung und ein Markt? Die Folgen der Stadtrechtsverleihung

Die meisten der massenhaften Stadtrechtsverleihungen galten kleineren Ortschaften, die sich sehr unterschiedlich entwickelten und oft nur Ansätze von städtischen Merkmalen ausprägten. Man spricht daher auch von Minderstädten. Wie sich die Urkunde für Bad Ems auswirkte, ist nicht konkret nachvollziehbar. Anders sah es für Nassau, Scheuern und Dausenau aus. Im Jahr 1348 erteilte König Karl IV. den Grafen Adolf und Johann von Nassau das Recht, auf ihren Gütern zu Nassau, Scheuern und Dausenau drei Städte aufzurichten und zu befestigen. Die drei Städte sollten Recht, Gericht, Kaufmannschaft und Freiheiten haben wie andere Städte des Reichs. Die Urkunde gab den Grafen erhebliche Möglichkeiten zur Entwicklung. 1355 stellte Graf Adolf den Gemeinden Nassau und Dausenau – von Scheuern war nicht mehr die Rede – eine Urkunde aus, mit der er die Freiheiten bestätigte. Zugleich bewilligte der Graf einen Wochenmarkt. Diese Urkunde stellte also der Graf den Gemeinden aus. So hat sie sich im Archiv der Gemeinde Dausenau erhalten und wird heute im Verbandsgemeindearchiv Bad Ems-Nassau aufbewahrt, während die  Ausfertigung für Nassau nicht erhalten ist. 

In den gefreiten Orten entwickelte sich ein bescheidenes Gewerbe, jedoch blieben Landwirtschaft und Weinbau für die ganze Region, auch für die „Städte“ vorherrschend. Ems wird weiterhin „Dorf“ genannt, ab dem 16. Jahrhundert auch „Flecken“, womit ein größeres Dorf gemeint ist, aber bis um 1800  war nie von „Stadt“ die Rede.  1379 verlieh Graf Rupert von Nassau Ems einen Jahrmarkt auf Bartholomäus (24. August) sowie einen Wochenmarkt. Falls diese jemals realisiert wurden, bestanden sie nicht lange, denn im 17. und 18. Jahrhundert gab es keinen Markt. Der heutige Bartholomäusmarkt ist erst 1927 entstanden. Als Merkmale einer gewissen kommunalen Selbstverwaltung können wir das ab 1455 nachweisbare Gerichtssiegel sehen, ebenso das 1379 erwähnte Schöffenhaus, ein Vorläufer des Rathauses. Schwierig ist es mit dem 1324 erwähnten Recht zu einer Befestigung mit Mauer und Graben. In Dausenau wurde bekanntlich eine imposante Stadtmauer errichtet, die von Nassau wurde allerdings erst im 16. Jahrhundert erbaut. Größere Dörfer waren oft mit einem Graben umringt. Der ist auch für das Dorf Ems nachweisbar, aber es ist fraglich, ob hier ein Zusammenhang mit den Stadtrechten besteht. 


Das Wildbad sollte zu einer modernen Baderesidenz werden

Eine Befestigung mit Mauern und Türmen erhielt jedoch das Emser Bad. Hier ist allerdings durchaus ein Zusammenhang mit den Stadtrechten denkbar. Das Bad ist erstmals um 1320/40 erwähnt und von da an dauerhaft. 1382 ist ein Turm über einer der Quellen erwähnt, später gab es zwei dieser Wohn- und Befestigungstürme, dazu einen Torturm, Mauern und Gräben sowie verschließbare Pforten. Die Anlage wirkt auf den ältesten Abbildungen wie eine Burg. In Ems, so ist zu vermuten, ging es dem Grafen weniger um das von Bauern und Weingartsleuten bewohnte Dorf als um das Bad, in dem er offenbar Entwicklungspotenzial sah. Sollte es auch für vornehme Gäste attraktiv sein, so musste das bisherige, weit außerhalb des Dorfes Ems gelegene Wildbad zu einer attraktiven, komfortablen und sicheren Baderesidenz ausgebaut werden. Das gelang auch. Bereits im 15. Jahrhundert sind neben Grafen die rheinischen Kurfürsten und damit die nach dem Kaiser höchsten Würdeträger des Reiches als Besucher im Emser Bad nachweisbar. Ems hatte damit bereits im Spätmittelalter überregionale Bedeutung.


Das Emser Bad um 1820. Stich von F. A. Schmidt nach einer Zeichnung von Radl. Stadtarchiv Bad Ems. Zu erkennen sind der noch heute erhaltene barocke östliche Teil des Kurhauses (heute Häckers Hotel), der Lahnbau (heute an dieser Stelle Neubau von 1912), der mittelalterliche, 1827 abgebrochene Torturm an der Stelle der heutigen Durchfahrt der Römerstraße unter dem Hotel sowie der Bade- und Wohnturm an der Kränchenquelle. 


Und was wurde aus den  Stadtrechten?

Alle Orte an der unteren Lahn, die  Stadtrechte erhielten, blieben Minderstädte. Soweit es in Recht und Verfassung noch Unterschiede zu den Gemeinden im Umland gab, verschwanden diese mit dem Gemeindeedikt des Herzogtums Nassau von 1816, das nicht zwischen Stadt und Dorf unterschied. Alle Ortsbürger, die ein Haus hatten und ein Gewerbe betrieben, waren gleichgestellt. Das blieb auch so in den späteren Gemeindeverfassungen. Dass Diez, Holzappel und Nassau in den Adressbüchern als „Stadt“ und Bergnassau-Scheuern, Dausenau und Ems als „Flecken“ bezeichnet wurden, hatte keine Auswirkungen auf die Gemeindeverfassung. Das blieb auch so, als der Herzog 1863 auf Antrag des Gemeinderates genehmigte, dass sich Ems fortan als „Stadt“ bezeichnen durfte. Dabei spielte das Stadtrecht von 1324 keine Rolle. Vielmehr ging es darum, der Entwicklung vom Dorf oder Flecken zu einem mondänen Bad mit allen städtischen Attributen auch in der Bezeichnung als „Stadt Ems“ Rechnung zu tragen. Die nassauische Gemeindeverfassung blieb auch noch in preußischer Zeit gültig, bis 1897. Allerdings wurde mit der neuen Kreisordnung von 1885 zwischen Stadt- und Landgemeinden unterschieden. Als Städte galten nur Gemeinden, die nach Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft als solche zu verstehen waren und zentralörtliche Funktion hatten. Als 1891 eine neue Städteordnung für den Regierungsbezirk Wiesbaden in Kraft trat, galt sie folglich auch für Diez, Nassau und Bad Ems, nicht jedoch für Balduinstein, Scheuern und Dausenau. 


  • Information: Mehr zum Thema in Hans-Jürgen Sarholz: Geschichte der Stadt Bad Ems, 1994. Das Buch ist beim Geschichtsverein erhältlich und kann in der Stadtbücherei ausgeliehen werden. 
  • Zu den Jubiläen 700 Jahre Stadtrechte, Sieben Jahrhunderte Heilbad und 300 Jahre Kurhaus planen die Stadt, das Staatsbad, Häckers Hotel und der Geschichtsverein verschiedene Aktivitäten. Eine Informationsveranstaltung des Geschichtsvereins gibt es am Mittwoch, 13. März 2024 um 19.00 Uhr im Marmorsaal. Gleichzeitig wird der Verein ein „Bad Emser Heft“ zum Thema herausgeben. 


von CDU Gemeindeverband Bad Ems-Nassau 10. Februar 2026
Bad Ems, 10.02.2026 – Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Bad Ems-Nassau hat in seiner gestrigen Vorstandssitzung Oliver Krügel einstimmig als Kandidatenvorschlag für die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau am 6. September 2026 beschlossen. Die endgültige Nominierung erfolgt durch die Mitgliederversammlung des Gemeindeverbandes. Zuvor hatte ein vom Vorstand eingesetzter Arbeitskreis intensiv beraten und eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen. „Mit Oliver Krügel schlagen wir der Mitgliederversammlung eine Persönlichkeit vor, die fachliche Kompetenz, kommunalpolitische Erfahrung und große regionale Verwurzelung in sich vereint“, erklärt Lutz Zaun, Vorsitzender des Arbeitskreises. „Er hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass er gestalten, führen und Menschen mitnehmen kann.“ Oliver Krügel ist Stadtbürgermeister von Bad Ems und trägt dort Verantwortung für rund 10.000 Bürgerinnen und Bürger sowie für etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In seiner Amtszeit wurden zahlreiche Projekte angestoßen und erfolgreich umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die gemeinsame Ausrichtung des Rheinland-Pfalz-Tages mit der Verbandsgemeinde und dem Land Rheinland-Pfalz sowie die Etablierung des Emser Abendmarktes als neues Veranstaltungsformat. Zudem wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Stadtentwicklungsprojekte sowie Investitionen privater und privatwirtschaftlicher Träger in Bad Ems konstruktiv von ihm begleitet. Dabei hat er nicht nur politische Entscheidungen vorbereitet, sondern praktische Erfahrung in Abstimmungsprozessen, Genehmigungsverfahren und interkommunaler Zusammenarbeit gesammelt. Dieses fundierte Praxiswissen im Zusammenspiel von Verwaltung, Gremien und Investoren ist auch für die Städte und Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde von großer Bedeutung. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Amtszeit liegt im Bereich der Familien- und Bildungspolitik. Seit 2019 wurden in Bad Ems mit der Kita Villenpromenade und der Kita Römergarten insgesamt 170 neue Kita-Plätze geschaffen – so viele wie nie zuvor in der Geschichte der Stadt. Damit wurde nicht nur der Rechtsanspruch erfüllt, sondern eine verlässliche Betreuungssituation für Familien geschaffen. „Gerade im Bereich der Kindertagesstätten bringt Oliver Krügel umfangreiche praktische Erfahrung in Planung, Finanzierung und Umsetzung mit. Das ist für die Verbandsgemeinde, die selbst Träger mehrerer Einrichtungen ist und vor wichtigen Zukunftsentscheidungen steht, von großer Bedeutung“, so Zaun weiter. Ein weiterer Meilenstein ist die Einbindung Bad Ems’ in das UNESCO-Welterbe „Great Spa Towns of Europe“. Im vergangenen Jahr wurde Oliver Krügel von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der elf Welterbestädte – nahezu ausschließlich hauptamtlichen Amtsinhabern – zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Dieses Votum zeugt von dem Vertrauen und der Anerkennung, die ihm auch über die eigene Stadt hinaus entgegengebracht werden. Bei der letzten Wahl zum Verbandsgemeinderat erhielt Oliver Krügel mit 8.195 Stimmen parteiübergreifend die höchste Stimmenzahl aller Kandidatinnen und Kandidaten. „Dieses Ergebnis zeigt das große Vertrauen, das ihm weit über die Stadtgrenzen hinaus in der gesamten Verbandsgemeinde entgegengebracht wird“, betont der Arbeitskreisvorsitzende. Als ehrenamtlicher Feuerwehrmann kennt Krügel zudem die strukturellen Herausforderungen der Freiwilligen Feuerwehren aus eigener Erfahrung. Neben seiner Tätigkeit als Stadtbürgermeister wirkt er als Fraktionsvorsitzender im Rat der Verbandsgemeinde aktiv an deren Entwicklung mit. Oliver Krügel erklärte nach dem einstimmigen Votum des Vorstandes: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Vorstandes und die kommenden Monate des intensiven Austauschs mit den Menschen in unserer Verbandsgemeinde. Ich bin hoch motiviert, Verantwortung zu übernehmen und unsere Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Verbandsgemeinderat sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und der Werke erfolgreich in die Zukunft zu führen.“
von Stadt Bad Ems 26. Januar 2026
Foto: Kerstin Fuchs, Stadt Bad Ems. Bildunterzeile: Arbeitnehmervertreterin Barbara Böhnisch (rechts) und Stv. Bauhofleiter Max Fischer sowie Stadtbürgermeister Oliver Krügel (links), gratulieren dem Jubilar Rolf Daniel (2. v. links) herzlich zum Dienstjubiläum. Am 25. Dezember 2025 feierte Bauhofleiter Rolf Daniel sein 25-jähriges Dienstjubiläum beim Bauhof der Bad Ems. Die offizielle Ehrung des Dienstjubiläums fand urlaubsbedingt Anfang Januar 2026 statt. Der am 25. April 1963 geborene Jubilar absolvierte nach der Schule eine Ausbildung zum Zimmerer und war anschließend mehrere Jahre als Geselle tätig. Seit März 2002 ist Rolf Daniel Teil des Bauhof-Teams der Stadt Bad Ems. Erste Führungsverantwortung übernahm er am 1. September 2020 als stellvertretender Bauhofleiter. Seit dem 1. Oktober 2022 steht er dem Bauhof der Stadt Bad Ems als Leiter vor. In seiner Zeit beim Bauhof der Stadt Bad Ems hat Rolf Daniel zahlreiche Projekte begleitet und maßgeblich vorangetrieben. Dazu zählen unter anderem der Umbau der Römerstraße, die Durchführung des Bartholomäusmarktes in vielen Auflagen, zwei Rheinland-Pfalz-Tage sowie der Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Emser Abendmarktes. Stadtbürgermeister Oliver Krügel würdigt Rolf Daniel als echten „Anpacker“ und hebt insbesondere seine hohe Verlässlichkeit sowie seine praxisnahe Herangehensweise hervor. Die Zusammenarbeit mit ihm und dem gesamten Bauhof-Team sei stets offen, konstruktiv und von gegenseitigem Vertrauen geprägt gewesen. Zugleich weist der Stadtbürgermeister darauf hin, dass die gemeinsame Zeit in dieser Konstellation absehbar zu Ende geht: Rolf Daniel wird sich im Laufe des ersten Halbjahres 2026 in den Ruhestand verabschieden. „Mit dem bevorstehenden Ruhestand von Rolf Daniel steht der städtische Bauhof – wie viele andere Bereiche auch – vor einem personellen Umbruch“, so Krügel. „In den kommenden Jahren werden uns mehrere sehr erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ausgewiesene Leistungsträger verlassen. Das ist ein Einschnitt, aber auch eine Aufgabe, der wir uns frühzeitig, strukturiert und mit großem Respekt vor der Lebensleistung dieser Kolleginnen und Kollegen stellen.“ Die Stadt Bad Ems gratuliert Rolf Daniel herzlich zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum und bedankt sich bereits heute für seinen langjährigen, engagierten Einsatz für die Stadt. Anlässlich des Jubiläums bedankt sich Rolf Daniel seinerseits bei seinen Kolleginnen und Kollegen sowie allen Beteiligten für die Unterstützung und das Vertrauen in den vergangenen Jahren.
von Stadt Bad Ems 19. Januar 2026
Mit einem feierlichen Neujahrsempfang im Marmorsaal ist die Stadt Bad Ems am vergangenen Freitag gemeinsam mit deutlich über 200 Gästen aus Politik, Ehrenamt, Vereinen, Wirtschaft und Bürgerschaft in das neue Jahr gestartet. Unter den Gästen waren unter anderem der Europaabgeordnete Ralf Seekatz, der rheinland-pfälzische Landtagsvizepräsident Matthias Lammert, MdL, der Landtagsabgeordnete und Nassauer Stadtbürgermeister Manuel Liguori, der Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein Lennart Siefert, Uwe Bruchhäuser als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sowie Achim Deusner, Geschäftsführer des Staatsbades Bad Ems. Daneben nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Rat, Verwaltung, Institutionen sowie aus dem vielfältigen Vereins- und Ehrenamtsleben der Stadt teil. Der Abend war geprägt von Anerkennung für herausragendes Engagement, von nachdenklichen wie ermutigenden Worten zur aktuellen Lage – und von spürbarer Zuversicht für die kommenden Monate. Er begann mit einem Besuch der Sternensingergruppe in Begleitung von Regine Canz und dem Segen für alle Gäste. In seiner anschließenden Neujahrsrede betonte Stadtbürgermeister Oliver Krügel, dass es gerade in herausfordernden Zeiten Zutrauen in die eigenen Stärken, Vertrauen in demokratische Prozesse und den Mut brauche, Dinge aktiv anzugehen. Bad Ems sei eine Stadt mit großem Potenzial, getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Ehrenamtlichen. „Wir dürfen uns nicht kleinreden. Wir können etwas – als Stadt, als Gesellschaft und als Kommune“, so Krügel. Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr gab der Stadtbürgermeister auch einen konkreten Ausblick auf 2026 und benannte zentrale Vorhaben für Bad Ems. Er verwies auf die kürzlich eröffnete neue Kita Römergarten, für die am 21. Februar ein Tag der offenen Tür geplant ist, sowie auf die weiteren Schritte rund um das Alte Rathaus, das er als „besonders dickes Brett“ bezeichnete. Krügel erläuterte die Beweggründe des Stadtrats für eine umfassende Sanierung: Während eine reine Dachsanierung bereits Kosten von deutlich über zwei Millionen Euro verursachen würde – ohne gesicherten Fördermittelanteil und ohne zusätzlichen Nutzen für die Stadtgesellschaft –, ermögliche eine Gesamtsanierung mit einer ersten Kostenschätzung von rund 13 Millionen Euro bei einem städtischen Eigenanteil von etwa 15 Prozent, also ebenfalls rund zwei Millionen Euro, den vollständigen Erhalt und eine neue Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes. Für einen vergleichbaren Eigenanteil entstehe damit nicht nur ein neues Dach, sondern ein funktional und baulich vollständig saniertes Gebäude in der Kernzone des UNESCO-Welterbes, das den Bürgerinnen und Bürgern über Generationen hinweg zugutekomme. „Wenn wir von privaten Eigentümern Verantwortung einfordern, müssen wir selbst mit gutem Beispiel vorangehen“, machte Krügel deutlich. Diese Ausführungen wurden von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern mit zustimmendem Beifall aufgenommen und unterstrichen die breite Zustimmung zu der dargestellten Argumentation. Darüber hinaus sprach der Stadtbürgermeister über weitere Verkehrs- und Infrastrukturmaßnahmen sowie Projekte zur Stärkung der Stadtentwicklung und Aufenthaltsqualität. Besonders hob er das Vorhaben eines Vollsortimenters auf der Wipsch hervor: „Wir wollen in diesem Jahr Genehmigungsreife erreichen“, zeigte sich Krügel optimistisch. Ein zentraler Bestandteil des Abends war anschließend die Ehrung von Menschen und Initiativen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Ehrung für Zivilcourage und herausragende Jugendarbeit im Vereinssport
von Stadt Bad Ems 5. Januar 2026
Foto / Bauhof Bad Ems: Stv. Bauhofleiter Max Fischer (v.l.), Bauhofleiter Rolf Daniel und Stadtbürgermeister Oliver Krügel (rechts im Bild) verabschieden Werner Breuer (3 v.l.) und Frank Lanio mit einem Präsentkorb als Anerkennung für die langjährige Treue Zum Jahreswechsel wurden mit Werner Breuer und Frank Lanio zwei langjährige und hochgeschätzte Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Frank Lanio, der seit dem 1. Januar 2009 im Bauhof tätig war, verantwortete insbesondere Elektroarbeiten, die Stadtreinigung sowie die Instandhaltung der städtischen Ausstattung. Werner Breuer, der dem Bauhof bereits seit dem 18. März 1985 angehörte, war vor allem für Verkehrssicherung, Beschilderung und Straßenreparaturen zuständig. Mit ihrem Ausscheiden endet nicht nur eine berufliche Wegstrecke, sondern es geht zugleich ein bedeutendes Stück Erfahrung, Fachwissen sowie gelebter Bauhofpraxis verloren. Beide galten über viele Jahre hinweg als echte Leistungsträger. Ihr Wissen, das sich aus Fachkenntnis, Erfahrung und zahlreichen besonderen Situationen des Arbeitslebens speiste, lässt sich nicht vollständig weitergeben. Vieles davon entsteht nur durch langjährige Praxis – durch Erlebtes, durch bewältigte Herausforderungen und durch das Wissen, wie man in wiederkehrenden oder auch außergewöhnlichen Fällen richtig reagiert. Diese Lücke wird die Mannschaft nun gemeinsam schließen müssen, insbesondere mit Blick auf die jüngeren Nachfolgerinnen und Nachfolger. Neben der fachlichen Seite wiegt jedoch auch der menschliche Abschied schwer. Mit Werner Breuer und Frank Lanio verlassen nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde das Team. Der Abschied erfolgt daher durchaus mit einem weinenden Auge. Gleichzeitig überwiegt die Freude darüber, dass beide bei bester Gesundheit in einen neuen Lebensabschnitt starten können – etwas, das keineswegs selbstverständlich ist. „Wir verlieren zwei Persönlichkeiten, die unsere Arbeit über viele Jahre geprägt haben – fachlich wie menschlich“, betonte Stadtbürgermeister Oliver Krügel im Rahmen der Verabschiedung und führte weiter aus: „Gleichzeitig dürfen wir dankbar sein, dass beide nun gesund und mit vielen Möglichkeiten vor sich in diese neue Phase starten.“ Auch Bauhofleiter Rolf Daniel richtete im Namen der gesamten Mannschaft Worte des Dankes an die beiden Ruheständler. „Werner Breuer und Frank Lanio waren über viele Jahre feste Größen in unserem Bauhof. Auf ihre Erfahrung, ihre Verlässlichkeit und ihre Kollegialität war jederzeit Verlass“, so Daniel. Beide hätten den Bauhof nicht nur fachlich geprägt, sondern auch menschlich das Miteinander entscheidend mitgestaltet. Dass der Ruhestand für Werner Breuer und Frank Lanio eher ein „Unruhestand“ werden dürfte, daran zweifelt niemand, der beide kennt. Zu aktiv, zu interessiert und zu engagiert sind ihre Persönlichkeiten, um sich dauerhaft zurückzulehnen. Zum Abschluss betonte Oliver Krügel, dass mit dem Eintritt in den Ruhestand zwar ein Kapitel ende, die Verbundenheit jedoch bleibe: Mit großem Dank, Respekt und den besten Wünschen für Gesundheit, Zufriedenheit und neue Aufgaben verabschiedet sich die Stadt von zwei geschätzten Kollegen – verbunden mit der Hoffnung, dass der Kontakt auch über den aktiven Dienst hinaus erhalten bleibt. Pressemitteilung der Stadt Bad Ems vom 05.01.2026
von Oliver Krügel 2. Januar 2026
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen und Euch von Herzen ein gutes, gesundes und zuversichtliches neues Jahr. Möge 2026 viele schöne Momente, persönliche Erfolge und vor allem Zuversicht für das bringen, was vor uns liegt. Gerade in bewegten Zeiten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt, gegenseitiger Respekt und ein offenes Miteinander sind. Ich wünsche mir, dass wir auch im neuen Jahr dort, wo Herausforderungen entstehen, miteinander im Gespräch bleiben – ehrlich, lösungsorientiert und mit dem gemeinsamen Blick auf das Wohl unserer Städte und unserer Gemeinden in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Auch im neuen Jahr stehen wichtige Aufgaben und Entscheidungen vor uns. Gemeinsam wollen wir weiterentwickeln, Bewährtes bewahren und Neues mutig anpacken – immer mit dem Ziel, unsere Heimat lebenswert, menschlich und zukunftsfähig zu gestalten. Ich danke Ihnen allen für das Vertrauen, das Engagement und das gute Miteinander im vergangenen Jahr. Lassen Sie uns diesen Weg auch 2026 gemeinsam weitergehen. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Glück, Zuversicht und viele gute Begegnungen. Herzliche Grüße Oliver Krügel Stadtbürgermeister Bad Ems Fraktionsvorsitzender der CDU Bad Ems-Nassau
von Oliver Krügel 19. Dezember 2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Dankbarkeit für das gemeinsam Erreichte auszudrücken. Das Jahr 2025 war für Bad Ems ein Jahr wichtiger Weichenstellungen, sichtbarer Fortschritte und intensiver gemeinschaftlicher Anstrengungen. Viele Projekte konnten weiterentwickelt, neue Initiativen angestoßen und unsere Stadt in ihrer Rolle als Wohn-, Wirtschafts- und Welterbestandort gestärkt werden. Ein besonders sichtbares Beispiel hierfür ist der Emser Abendmarkt , den wir erfolgreich in sein zweites Jahr geführt haben. Die Veranstaltungsreihe wurde auf sieben Termine ausgeweitet und wuchs von ursprünglich 14 auf inzwischen 52 Stände. Damit hat sich der Abendmarkt als feste Größe etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Belebung unserer Innenstadt. Im Mai durfte ich aus Marienbad mit einem besonderen Vertrauensbeweis zurückkehren: Meine Wahl zum Vorsitzenden der Great Spa Towns of Europe ist eine große Ehre und zugleich eine verantwortungsvolle Aufgabe. Sie stärkt Bad Ems innerhalb des UNESCO-Welterbes und unterstreicht unsere internationale Vernetzung. Umso mehr hat es mich gefreut, dass wir im Oktober erstmals die Generalversammlung der Great Spa Towns of Europe in Bad Ems ausrichten konnten und uns dabei von unserer besten Seite präsentiert haben. Im Zusammenhang mit unserem UNESCO-Welterbe konnten wir zudem weitere wichtige Fortschritte erzielen. Bereits im Frühjahr haben wir uns erfolgreich um eine LEADER-Förderung beworben, um das Projekt „Welterbe sichtbar machen“ auf den Weg zu bringen. Im Herbst folgte der positive Förderbescheid. Derzeit laufen die Planungen, damit ab dem Jahr 2026 sowohl Gäste als auch Bürgerinnen und Bürger das Welterbe in Bad Ems noch stärker wahrnehmen und erleben können – durch konkrete, sichtbare Elemente im öffentlichen Raum und innerhalb der Welterbezone. Darüber hinaus ermöglicht die Förderung die planerische Vorbereitung für die Schaffung eines Welterbezentrums , mit dem die Vermittlungsarbeit auf ein neues Niveau gehoben werden soll. In diesen Kontext fügt sich auch der Ausbau der internationalen Zusammenarbeit ein. Mit Franzensbad , unserem Welterbe-Partner aus Tschechien, treiben wir die Initiierung einer Städtepartnerschaft voran. Die Vertragsunterzeichnung steht kurz bevor, sodass wir im Jahr 2026 offiziell mit dem Austauschprogramm starten können. Auch bei zentralen Stadtentwicklungsprojekten sind wir weiter vorangekommen. Für das Projekt REWE am Wipsch konnten wir mitteilen, dass der Vorhabenträger kurz vor dem Abschluss der Bauantragsplanung steht. Zudem hat der Vorhabenträger weitere Immobilien an der Wipsch erworben. Dies lässt darauf schließen, dass dieses Projekt mit großer Ernsthaftigkeit betrieben wird. Damit sind wir auf einem guten Weg und zeigen, dass Bad Ems bei wichtigen Zukunftsfragen handlungsfähig bleibt. Ein weiterer wichtiger Impuls für unsere lokale Wirtschaft ist die Einführung des Bad Emser Stadtgutscheins . Dieses unkomplizierte und für die teilnehmenden Betriebe kostenfreie System stärkt gezielt den Einzelhandel und die Dienstleister vor Ort und wird bereits gut angenommen. Ergänzend dazu arbeiten wir an weiteren Angeboten zur Stärkung der Nahversorgung . Für den Stadtteil Spieß befinden wir uns mit einem renommierten Anbieter in finalen Gesprächen, der unter dem Konzept „Herr Anton“ hochwertige, überwiegend regionale Produkte in automatisierter Form anbietet und das Versorgungsangebot sinnvoll ergänzen soll. Einen bedeutenden Schritt konnten wir zudem bei der Weiterentwicklung des Parkhauses Grabenstraße gehen. Wir stehen kurz vor der finalen Vertragserstellung zur Veräußerung. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für eine Modernisierung und Attraktivierung – mit einer besseren Nutzbarkeit für Besucherinnen und Besucher ebenso wie für Anwohnerinnen und Anwohner. Mit dem Vertragsabschluss für den Bestattungswald im Kaiserwald haben wir darüber hinaus Vorsorge für die kommenden Jahrzehnte getroffen und einen würdevollen Ort der Waldbestattung dauerhaft gesichert. Nicht unerwähnt bleiben sollen die zahlreichen Geschäftseröffnungen in unserer Stadt. Stellvertretend sei der Römer-Kiosk genannt, dessen Betreiber mit großem Engagement den Post- und Paketservice in Bad Ems aufrechterhält. Gerade in Zeiten, in denen es für den Einzelhandel immer schwieriger wird, braucht es Mut, Durchhaltevermögen und kluge Konzepte. Dafür gilt mein ausdrücklicher Dank – ebenso wie allen, die das Angebot in unserer Stadt sichern. Darüber hinaus haben wir uns aktiv am regionalen Zukunftsprogramm beteiligt. Von den insgesamt 4,592 Millionen Euro an Fördermitteln für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau entfallen rund 379.000 Euro auf unsere Stadt Bad Ems . Damit werden in den kommenden Jahren sichtbare Verbesserungen umgesetzt, darunter die Aufwertung städtischer Spielplätze , Investitionen in Kindertagesstätten , gesicherte Fahrradstellplätze , Ladeinfrastruktur und Reparatursäulen für Fahrräder, die Attraktivierung des Skateparks sowie Mittel für das Projekt „Kultur trifft Kaffee“ , mit dem wir die Reaktivierung des leerstehenden Café Maxheimer unterstützen möchten. Auch im Bereich des städtischen Bauhofs konnten wir Verbesserungen auf den Weg bringen. So wurde die Auftragsvergabe für verschiedene Investitionsgüter beschlossen, unter anderem die Anschaffung eines neuen Mähcontainers, um Arbeitsabläufe effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten. Weniger erfreulich war hingegen, dass wir erneut in das Minispielfeld investieren mussten, nachdem es durch Vandalismus beschädigt worden war. Solche Vorfälle sind besonders bedauerlich, da hier Gemeineigentum betroffen ist, in das viel Geld und Engagement geflossen ist. Öffentliche Einrichtungen sind für alle da – ihr Schutz sollte uns allen ein Anliegen sein. Im September hat der Stadtrat zudem einstimmig beschlossen, sich der überparteilichen kommunalen Initiative „Jetzt reden wir“ anzuschließen. Hintergrund sind die seit Jahren zunehmenden Belastungen der Kommunen: eine unzureichende Finanzausstattung, überbordende Bürokratie, einschränkende Planungshoheit und ein zunehmend überlastetes Ehrenamt . Gemeinsam mit vielen anderen Städten und Gemeinden fordern wir eine stärkere finanzielle Eigenständigkeit, mehr Planungs- und Handlungshoheit, einen konsequenten Bürokratieabbau sowie eine nachhaltige Stärkung des Ehrenamtes . Abschließend lässt sich festhalten, dass der Stadtrat im Jahr 2025 zahlreiche Vorhaben – auch von privaten Investoren– konstruktiv begleitet und weiterentwickelt hat. Dies stets mit einem kritischen Blick, aber auch mit Weitblick für die Zukunft unserer Stadt. In diesem Zusammenhang ist ein besonderer Meilenstein zu nennen: Bad Ems hat die Marke von 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten . Diese Entwicklung ist Ergebnis der Wohnbauprojekte der vergangenen Jahre. Entstanden sind dabei vor allem hochwertige Eigentumswohnungen , die neue Zielgruppen ansprechen. Entgegen mancher vereinfachender Darstellungen handelt es sich hierbei überwiegend um Wohnraum für Menschen, die sich diesen leisten können. Zugleich bleibt es selbstverständlich Aufgabe der Stadt, auch die Schwächeren und Hilfsbedürftigen unserer Gesellschaft im Blick zu behalten. Beides gehört zu einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung. Ein weiterer sehr erfreulicher Meilenstein ist die Fertigstellung der Kita Römergarten. Die Eröffnung ist für den 5. Januar vorgesehen. Damit sichern wir auch für die Zukunft ausreichend Kita-Plätze in unserer Stadt – ein wichtiger Schritt, der lange Zeit keine Selbstverständlichkeit war und auf den wir gemeinsam stolz sein können. Mein besonderer Dank gilt Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Ebenso danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt und Verbandsgemeinde, den Werken sowie allen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Einsatz Bad Ems lebens- und liebenswert machen. Gerade das Ehrenamt - ob in unseren Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Vereinen oder Initiativen - ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Es steht für Verantwortung, Solidarität und gelebte Gemeinschaft und leistet einen unschätzbaren Beitrag für das Funktionieren unseres Gemeinwesens. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Zuversicht und alles Gute für das kommende Jahr. Ihr Oliver Krügel Stadtbürgermeister
von Stadt Bad Ems 12. Dezember 2025
R üdiger von Stengel (v.l.) und Stadtbürgermeister Oliver Krügel beim jüngsten Termin im Besprechungsraum des Stadtbüros - (Foto: Stadt Bad Ems, Kerstin Fuchs) In Bad Ems wurde in den vergangenen Monaten viel über die Zukunft des Rewe-Petz-Standortes und die Entwicklung des Wipsch-Areals spekuliert. Da in der Stadt und der Region immer wieder unzutreffende Gerüchte kursieren, stellt Stadtbürgermeister Oliver Krügel nun den aktuellen Stand klar – faktenbasiert und transparent. „Gerüchte gehören in einer lebendigen Stadt wohl dazu. Aber wenn aus Mutmaßungen falsche Meldungen werden, dann ist es mir wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern ein realistisches Bild zu geben“, betont Krügel. Hierzu traf er sich jüngst mit dem Vorhabenträger, Herrn Rüdiger von Stengel, um den aktuellen Stand sowie die weiteren Schritte im Detail zu besprechen. „Das Projekt lebt, es wird aktiv und mit großem Engagement vorangetrieben.“ Der Vorhabenträger Rüdiger von Stengel arbeitet seit mehreren Monaten intensiv an der Bauantragsplanung. Die Komplexität des Vorhabens ergibt sich insbesondere daraus, dass sowohl die bestehende Tiefgarage als auch der Marktplatz teilweise überbaut werden sollen. „Hier reden wir über ein statisch äußerst anspruchsvolles Projekt. Auf die Tiefgarage und den Marktplatz zu bauen bedeutet, dass die Fachingenieure derzeit sehr präzise berechnen müssen, welche Tragfähigkeiten vorliegen und wie die neuen Gebäude darauf sicher errichtet werden können“, erklärt Krügel. Auch im Bestandsgebäude stehen umfangreiche Umbauten an – in enger Abstimmung mit Rewe Petz, deren Anforderungen an den künftigen Ladenbau zwingend zu berücksichtigen sind. Parallel laufen Gespräche mit potenziellen Mietern für die künftig freiwerdenden Flächen im Untergeschoss, darunter namhafte Non-Food-Anbieter und ein Fitnessstudio. Mehrere Fachingenieurbüros arbeiten derweil gleichzeitig an der finalen Ausarbeitung. Erste Gespräche mit der Bauaufsicht sowie dem Brandschutz fanden bereits statt. Der Zeitplan sieht vor, dass der Bauantrag bis Ende des ersten Quartals fertiggestellt wird, anschließend die Beratung in den städtischen Gremien erfolgt und der Antrag im nächsten Schritt bei der Kreisverwaltung eingereicht wird. Eine Baugenehmigung wird – vorbehaltlich des formalen Verfahrens – bis zum vierten Quartal des kommenden Jahres angestrebt, sodass der Baustart ebenfalls zu diesem Zeitpunkt realistisch erscheint. Zur baulichen Umsetzung wird – bei planmäßigem Ablauf – mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren gerechnet. Dabei ist vorgesehen, dass die Tiefgarage weitestgehend offen bleibt. Eine dauerhafte oder großflächige Schließung ist ausdrücklich nicht beabsichtigt. Auch der Rewe-Markt soll während der Bauphase weitgehend geöffnet bleiben, sodass die Nahversorgung im Mittelzentrum jederzeit gewährleistet bleibt. Lediglich ein kurzer Zeitraum für den finalen Umzug könnte unvermeidbar sein. Ziel ist jedoch, die neuen Flächen Schritt für Schritt fertigzustellen und erst dann umzuziehen, um Versorgungslücken zu vermeiden. Im Zuge der Gesamtmaßnahme soll auch die Tiefgarage deutlich attraktiver gestaltet werden: heller, freundlicher und umfassend saniert. Im Anschluss ist geplant, gemeinsam mit allen Mietern, Anliegern, Berechtigten sowie der Stadt Bad Ems ein neues Nutzungskonzept zu erarbeiten, um die Tiefgarage langfristig funktional und städtebaulich sinnvoll weiterzuentwickeln. Ein weiterer Aspekt betrifft die im Raum stehende Idee einer zusätzlichen Kita-Fläche innerhalb des Projektes. Aufgrund der aktuellen und perspektivisch sinkenden Bedarfszahlen besteht hierfür kein Bedarf mehr. Die betreffenden Bereiche werden daher für andere Nutzungen vorgesehen – ebenfalls positiv und zukunftsorientiert ausgerichtet. Ein deutliches Signal für die Ernsthaftigkeit des Investors ist der zusätzliche Erwerb eines Nachbargebäudes und eines angrenzenden Grundstücks. „Wer nicht an ein Projekt glaubt, investiert nicht in zusätzliche Immobilien. Für mich zeigt dieser Schritt ganz deutlich, dass der Vorhabenträger das Areal langfristig entwickeln und das Projekt zum Erfolg führen will“, so Krügel. Weitere kaufvertragliche Abstimmungen zu umliegenden Grundstücken befinden sich bereits in der finalen Phase. „Wir sehen die Entwicklung in Bad Ems sehr positiv. Der jüngst erworbene Status als Welterbe und die Bereitschaft auch anderer Geldgeber, zukunftsweisende Entwicklungen umzusetzen, haben uns sehr ermutigt, uns an der Wipsch zu engagieren. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt setzt Maßstäbe. Die einstimmige Aufstellung des Bebauungsplans im Stadtrat unter Berücksichtigung der Belange der Nachbarn und der klugen Moderation des Stadtbürgermeisters Krügel in so kurzer Zeit – das habe ich so noch in keiner anderen Stadt erlebt“, sagt von Stengel. Insgesamt werden am Standort zwischen 15 und 20 Millionen Euro investiert – ein außergewöhnlich starkes Signal für eine Stadt der Größenordnung von Bad Ems. „Für diese Investition bin ich Herrn von Stengel ausdrücklich dankbar. Das ist ein klares Bekenntnis zu Bad Ems und ein wichtiger Impuls für die Zukunft unserer Innenstadt“, betont Krügel. „Wir sichern nicht nur dauerhaft unseren Vollsortimenter im Mittelzentrum, sondern nutzen gleichzeitig die Chance, das Wipsch-Areal neu zu ordnen, es attraktiver zu machen und unser Zentrum fit für die kommenden Jahrzehnte zu gestalten.“ Abschließend fasst der Stadtbürgermeister zusammen: „Dieses Projekt wird unsere Innenstadt spürbar stärken, neue Angebote schaffen und die Entwicklung unseres Stadtkerns auf Jahre positiv prägen. Es ist ein starkes Signal für Bad Ems und für alle, die an die Zukunft unserer Stadt glauben.“ (Pressemitteilung der Stadt Bad Ems vom 12.12.2025)
von Stadt Bad Ems 1. Dezember 2025
Foto/Stadt Bad Ems, Kerstin Fuchs: Initiatorin Lydia Lehmann (Mitte) zeigt beim Vor-Ort-Termin das nahezu fertiggestellte Taubenhaus. Mit dabei: Stadtbürgermeister Oliver Krügel (2. v. r.), Staatsbad-Geschäftsführer Achim Deusner (3. v. l.) sowie die Helfer Peter Meuer (1. v. l.), Frank Girmann (kniend) und Sascha Meuer (rechts), die stolz auf das Ergebnis blicken. Bad Ems. Mit großer Resonanz ist am Samstag das neue Taubenhaus auf der Liegewiese an der katholischen Kirche eröffnet worden. Rund 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt, um sich ein Bild von dem in ehrenamtlicher Arbeit entstandenen Holzbau zu machen. Bereits vor dem Eröffnungstag verschaffte sich Stadtbürgermeister Oliver Krügel einen Eindruck von den abgeschlossenen Arbeiten. Das Projekt wurde von Lydia Lehmann, der früheren Leiterin der Stadtbücherei, initiiert und über drei Jahre hinweg vorbereitet. Der betreute Taubenschlag soll dazu beitragen, mögliche Probleme durch eine unregulierte Taubenpopulation von vornherein zu vermeiden. Statt auf drastische Methoden zu setzen, verfolgt man in Bad Ems bewusst einen präventiven und tierfreundlichen Weg: Im Schlag werden die Tauben artgerecht versorgt, und zur Regulierung der Bestände werden künftig gelegte Eier durch täuschend echte Gipseier ersetzt. Auf diese Weise bleibt der natürliche Brutinstinkt erhalten, während eine Überpopulation verhindert wird. „Wir gehen hier in Bad Ems ganz bewusst einen anderen Weg als andere Städte – und setzen auf eine Lösung, die sowohl tiergerecht ist als auch die Interessen der Bürger im Blick behält“, betont Stadtbürgermeister Oliver Krügel. „Ich bin dankbar für den außerordentlichen Einsatz von Lydia Lehmann und den vielen Unterstützern, die gezeigt haben, wie gut unser Zusammenhalt funktioniert.“ Dass Handlungsbedarf besteht, zeigen Erfahrungswerte von Tierkennern: Ohne Steuerung könnten sich in Bad Ems bis zu 1000 Tauben ansiedeln – mit entsprechenden Belastungen für Gebäude, öffentliche Flächen und auch für die Hygiene. Die Vermehrung verläuft rasant: Täubinnen können mehrmals im Jahr je zwei Eier legen, und bereits der Nachwuchs ist nach einem halben Jahr fortpflanzungsfähig. Getragen wird das Projekt von einem engagierten Team aus rund zehn Ehrenamtlichen, die täglich füttern, reinigen und das Wohl der Tiere im Blick behalten. Das Taubenhaus selbst – ein etwa 2 × 3 Meter großer und drei Meter hoher Holzbau – entstand dank finanzieller Unterstützung Bad Emser Unternehmen: Hermani, Heuchemer und Trappehl engagierten sich ebenso wie die Bürgerstiftung Bad Ems, das Staatsbad und der städtische Bauhof. Rund 200 Stunden freiwillige Arbeit flossen in den Bau. Die Schreiner Peter Meuer und Alexander Michel vom Staatsbad errichteten den Schlag in ihrer Freizeit, während Sascha Meuer das Dach deckte. Der Eine-Welt-Laden stellt das portionierte Spezialfutter bereit. Auch der Erste Beigeordnete Frank Ackermann dankte beim Eröffnungstermin im Namen der Stadt und in Vertretung des Stadtbürgermeisters. Er würdigte das beharrliche Engagement von Lydia Lehmann. Als nächster Schritt sollen ein kleiner Zaun und eine Zugangstreppe entstehen, für die weiterhin finanzielle Mittel benötigt werden. Spenden sind weiterhin möglich an die Bürgerstiftung Bad Ems (Stichwort: Taubenschlag), die Spendenquittungen ausstellt.
von Stadt Bad Ems 24. November 2025
Foto: Peter Asberger Peters Fußpflege blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück: Am vergangenen Freitag feierte Inhaber Peter Asberger sein Jubiläum gemeinsam mit zahlreichen Kundinnen und Kunden in Bad Ems. Zu den Gästen zählte auch Stadtbürgermeister Oliver Krügel, der persönlich gratulierte und Peter Asberger zu zehn erfolgreichen Jahren sowie zu dem großen Vertrauen seiner Kundschaft beglückwünschte. Besonders stolz zeigte sich Peter Asberger auf seine älteste Kundin Frau Knoth, die ebenfalls beim Jubiläum anwesend war. Mit ihren 92 Jahren ist sie ein schönes Beispiel für die langjährige Verbundenheit vieler Stammkundinnen und Stammkunden mit Peters Fußpflege.
von Stadt Bad Ems 24. November 2025
Foto v. l. n. r.: Stadtbürgermeister Oliver Krügel (Trägervertreter), Natalia Bondarenko (Mitarbeiterin) Annett Funkt (stellvertretende Kita-Leitung) In der Kindertagesstätte Villenpromenade in Bad Ems gibt es Grund zum Feiern: Frau Natalia Bondarenko, Mitarbeiterin der städtischen Einrichtung, hat erfolgreich die Basisqualifizierung des Landes Rheinland-Pfalz abgeschlossen. Mit dieser wichtigen Leistung wird sie im Rahmen der geltenden Fachkräfteverordnung offiziell als anerkannte Fachkraft im Bereich der Kindertagesbetreuung geführt. Diese Qualifizierung ist ein wesentlicher Baustein in der Personalentwicklung der Kita und trägt maßgeblich zur Sicherung der pädagogischen Qualität bei. Die Einrichtung setzt damit ein klares Zeichen für die Förderung des eigenen Nachwuchses an qualifiziertem Personal. Zu diesem besonderen Anlass ließ es sich auch der Trägervertreter, Stadtbürgermeister Oliver Krügel, nicht nehmen, Frau Bondarenko persönlich zu gratulieren und seine Anerkennung für den erfolgreichen Abschluss auszudrücken. Die Kita Villenpromenade unterstreicht damit einmal mehr ihr Engagement für hohe Standards in der frühkindlichen Bildung und Betreuung. (Pressemitteilung der Stadt Bad Ems vom 24.11.2025)
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