Weihnachtliche Grüße zum Jahresende 2025

Oliver Krügel • 19. Dezember 2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Dankbarkeit für das gemeinsam Erreichte auszudrücken.

Das Jahr 2025 war für Bad Ems ein Jahr wichtiger Weichenstellungen, sichtbarer Fortschritte und intensiver gemeinschaftlicher Anstrengungen. Viele Projekte konnten weiterentwickelt, neue Initiativen angestoßen und unsere Stadt in ihrer Rolle als Wohn-, Wirtschafts- und Welterbestandort gestärkt werden.

Ein besonders sichtbares Beispiel hierfür ist der Emser Abendmarkt, den wir erfolgreich in sein zweites Jahr geführt haben. Die Veranstaltungsreihe wurde auf sieben Termine ausgeweitet und wuchs von ursprünglich 14 auf inzwischen 52 Stände. Damit hat sich der Abendmarkt als feste Größe etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Belebung unserer Innenstadt.

Im Mai durfte ich aus Marienbad mit einem besonderen Vertrauensbeweis zurückkehren: Meine Wahl zum Vorsitzenden der Great Spa Towns of Europe ist eine große Ehre und zugleich eine verantwortungsvolle Aufgabe. Sie stärkt Bad Ems innerhalb des UNESCO-Welterbes und unterstreicht unsere internationale Vernetzung. Umso mehr hat es mich gefreut, dass wir im Oktober erstmals die Generalversammlung der Great Spa Towns of Europe in Bad Ems ausrichten konnten und uns dabei von unserer besten Seite präsentiert haben.

Im Zusammenhang mit unserem UNESCO-Welterbe konnten wir zudem weitere wichtige Fortschritte erzielen. Bereits im Frühjahr haben wir uns erfolgreich um eine LEADER-Förderung beworben, um das Projekt „Welterbe sichtbar machen“ auf den Weg zu bringen. Im Herbst folgte der positive Förderbescheid. Derzeit laufen die Planungen, damit ab dem Jahr 2026 sowohl Gäste als auch Bürgerinnen und Bürger das Welterbe in Bad Ems noch stärker wahrnehmen und erleben können – durch konkrete, sichtbare Elemente im öffentlichen Raum und innerhalb der Welterbezone. Darüber hinaus ermöglicht die Förderung die planerische Vorbereitung für die Schaffung eines Welterbezentrums, mit dem die Vermittlungsarbeit auf ein neues Niveau gehoben werden soll.

In diesen Kontext fügt sich auch der Ausbau der internationalen Zusammenarbeit ein. Mit Franzensbad, unserem Welterbe-Partner aus Tschechien, treiben wir die Initiierung einer Städtepartnerschaft voran. Die Vertragsunterzeichnung steht kurz bevor, sodass wir im Jahr 2026 offiziell mit dem Austauschprogramm starten können.

Auch bei zentralen Stadtentwicklungsprojekten sind wir weiter vorangekommen. Für das Projekt REWE am Wipsch konnten wir mitteilen, dass der Vorhabenträger kurz vor dem Abschluss der Bauantragsplanung steht. Zudem hat der Vorhabenträger weitere Immobilien an der Wipsch erworben. Dies lässt darauf schließen, dass dieses Projekt mit großer Ernsthaftigkeit betrieben wird. Damit sind wir auf einem guten Weg und zeigen, dass Bad Ems bei wichtigen Zukunftsfragen handlungsfähig bleibt.

Ein weiterer wichtiger Impuls für unsere lokale Wirtschaft ist die Einführung des Bad Emser Stadtgutscheins. Dieses unkomplizierte und für die teilnehmenden Betriebe kostenfreie System stärkt gezielt den Einzelhandel und die Dienstleister vor Ort und wird bereits gut angenommen. Ergänzend dazu arbeiten wir an weiteren Angeboten zur Stärkung der Nahversorgung. Für den Stadtteil Spieß befinden wir uns mit einem renommierten Anbieter in finalen Gesprächen, der unter dem Konzept „Herr Anton“ hochwertige, überwiegend regionale Produkte in automatisierter Form anbietet und das Versorgungsangebot sinnvoll ergänzen soll.

Einen bedeutenden Schritt konnten wir zudem bei der Weiterentwicklung des Parkhauses Grabenstraße gehen. Wir stehen kurz vor der finalen Vertragserstellung zur Veräußerung. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für eine Modernisierung und Attraktivierung – mit einer besseren Nutzbarkeit für Besucherinnen und Besucher ebenso wie für Anwohnerinnen und Anwohner.

Mit dem Vertragsabschluss für den Bestattungswald im Kaiserwald haben wir darüber hinaus Vorsorge für die kommenden Jahrzehnte getroffen und einen würdevollen Ort der Waldbestattung dauerhaft gesichert.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die zahlreichen Geschäftseröffnungen in unserer Stadt. Stellvertretend sei der Römer-Kiosk genannt, dessen Betreiber mit großem Engagement den Post- und Paketservice in Bad Ems aufrechterhält. Gerade in Zeiten, in denen es für den Einzelhandel immer schwieriger wird, braucht es Mut, Durchhaltevermögen und kluge Konzepte. Dafür gilt mein ausdrücklicher Dank – ebenso wie allen, die das Angebot in unserer Stadt sichern.

Darüber hinaus haben wir uns aktiv am regionalen Zukunftsprogramm beteiligt. Von den insgesamt 4,592 Millionen Euro an Fördermitteln für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau entfallen rund 379.000 Euro auf unsere Stadt Bad Ems. Damit werden in den kommenden Jahren sichtbare Verbesserungen umgesetzt, darunter die Aufwertung städtischer Spielplätze, Investitionen in Kindertagesstätten, gesicherte Fahrradstellplätze, Ladeinfrastruktur und Reparatursäulen für Fahrräder, die Attraktivierung des Skateparks sowie Mittel für das Projekt „Kultur trifft Kaffee“, mit dem wir die Reaktivierung des leerstehenden Café Maxheimer unterstützen möchten.

Auch im Bereich des städtischen Bauhofs konnten wir Verbesserungen auf den Weg bringen. So wurde die Auftragsvergabe für verschiedene Investitionsgüter beschlossen, unter anderem die Anschaffung eines neuen Mähcontainers, um Arbeitsabläufe effizienter und zukunftsfähiger zu gestalten.

Weniger erfreulich war hingegen, dass wir erneut in das Minispielfeld investieren mussten, nachdem es durch Vandalismus beschädigt worden war. Solche Vorfälle sind besonders bedauerlich, da hier Gemeineigentum betroffen ist, in das viel Geld und Engagement geflossen ist. Öffentliche Einrichtungen sind für alle da – ihr Schutz sollte uns allen ein Anliegen sein.

Im September hat der Stadtrat zudem einstimmig beschlossen, sich der überparteilichen kommunalen Initiative „Jetzt reden wir“ anzuschließen. Hintergrund sind die seit Jahren zunehmenden Belastungen der Kommunen: eine unzureichende Finanzausstattung, überbordende Bürokratie, einschränkende Planungshoheit und ein zunehmend überlastetes Ehrenamt. Gemeinsam mit vielen anderen Städten und Gemeinden fordern wir eine stärkere finanzielle Eigenständigkeit, mehr Planungs- und Handlungshoheit, einen konsequenten Bürokratieabbau sowie eine nachhaltige Stärkung des Ehrenamtes.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Stadtrat im Jahr 2025 zahlreiche Vorhaben – auch von privaten Investoren– konstruktiv begleitet und weiterentwickelt hat. Dies stets mit einem kritischen Blick, aber auch mit Weitblick für die Zukunft unserer Stadt.

In diesem Zusammenhang ist ein besonderer Meilenstein zu nennen: Bad Ems hat die Marke von 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Diese Entwicklung ist Ergebnis der Wohnbauprojekte der vergangenen Jahre. Entstanden sind dabei vor allem hochwertige Eigentumswohnungen, die neue Zielgruppen ansprechen. Entgegen mancher vereinfachender Darstellungen handelt es sich hierbei überwiegend um Wohnraum für Menschen, die sich diesen leisten können. Zugleich bleibt es selbstverständlich Aufgabe der Stadt, auch die Schwächeren und Hilfsbedürftigen unserer Gesellschaft im Blick zu behalten. Beides gehört zu einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung.

Ein weiterer sehr erfreulicher Meilenstein ist die Fertigstellung der Kita Römergarten. Die Eröffnung ist für den 5. Januar vorgesehen. Damit sichern wir auch für die Zukunft ausreichend Kita-Plätze in unserer Stadt – ein wichtiger Schritt, der lange Zeit keine Selbstverständlichkeit war und auf den wir gemeinsam stolz sein können.

Mein besonderer Dank gilt Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Ebenso danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt und Verbandsgemeinde, den Werken sowie allen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Einsatz Bad Ems lebens- und liebenswert machen. Gerade das Ehrenamt - ob in unseren Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Vereinen oder Initiativen - ist ein unverzichtbarer Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Es steht für Verantwortung, Solidarität und gelebte Gemeinschaft und leistet einen unschätzbaren Beitrag für das Funktionieren unseres Gemeinwesens. 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Zuversicht und alles Gute für das kommende Jahr.

Ihr
Oliver Krügel
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Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
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„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.
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