Verkehrssicherheit nahe Grundschule durch bauliche Maßnahmen verbessert
Stadt Bad Ems • 8. Januar 2024
Im November vergangenen Jahres kam es auf Bitten des Schulelternausschusses der Freiherr-vom-Stein-Schule zu einem kurzfristigen Vor-Ort-Termin mit Oliver Krügel in der Kapellenstraße. Grund waren besorgniserregende Berichte von Kindern oder anderen Eltern über rücksichtsloses Verhalten einiger „Elterntaxis“. Bei Missachtung der Park- und Halteregelungen sowie der einschlägigen Regelungen in der Straßenverkehrsordnung, hielten sogenannte „Elterntaxis“ oftmals kurz vor dem Zebrastreifen, um die Kinder aus dem Fahrzeug zu lassen. Zudem wurden vermehrt Kinder, die den Zebrastreifen überqueren wollten, nicht über die Straße gelassen. Fahrzeuge hielten nicht und fuhren einfach durch, um in die Karl-Busch-Straße abzubiegen. Dabei saßen in diesen Fahrzeugen ebenfalls Kinder. „Das ist ein Unding und macht mich sprachlos“, bedauert Stadtbürgermeister Krügel diese Rücksichtslogiskeit. Zudem kam es durch das „Gewusel“ zwischen den haltenden Fahrzeugen oft zu gefährlichen Situationen. Daher habe er unmittelbar nach diesem Treffen mit den Vertreterinnen der Elternschaft mit dem Bauhof gesprochen, welche Maßnahmen kurzfristig umgesetzt werden können. Nach den Weihnachtsferien finden die Elterntaxis nun eine geänderte Situation vor: Schweller in der Kapellenstraße unmittelbar vor den Zebrastreifen zwingen die Fahrzeuge das Tempo deutlich zu reduzieren. Zudem sind bauliche Fahrbahnbeschränkungen montiert worden, die das Halten auf dem Gehweg, der überwiegend von den Kindern genutzt wird, verhindern sollen. Poller am Fußweg in der Braubacher Straße werden demnächst montiert und sollen das Verlassen des Gehwegs zur Straße hin unterbinden.
Die Stadt Bad Ems weist darauf hin, dass unmittelbar am Hauptbahnhof ein Haltepunkt für die Eltern eingerichtet
wurde. Das Halten direkt an der Schule
ist nicht nur von den Anwohnern sowie der Schulleitung unerwünscht, es ist im Regelfall ebenso nicht notwendig. „Wenn sich alle Eltern an die Verkehrsregeln halten und der Elternhaltepunkt am Hauptbahnhof genutzt wird, können die Kinder sicheren Fußes durch die Unterführung entlang der Braubacher- sowie Kapellenstraße in die Schule gelangen“, betont der Stadtbürgermeister.
In einem Regeltermin zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Dezember hatte Oliver Krügel das Thema erneut auf den Tisch gebracht. Sowohl die Polizei als auch zuständige Institution für den fließenden Verkehr als auch das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde – welches für den ruhenden Verkehr zuständig ist – haben zugesagt, die Kontrollen auszuweiten.
„Schlussendlich sind die Fahrzeugführer in der Verantwortung sich an die Regeln zu halten und Rücksicht zu nehmen“, betont der Stadtchef. „Daher appelliere ich an alle Eltern und Verwandten, den Haltepunkt zu nutzen und sofern dies nicht möglich ist, sehr rücksichtsvoll zu agieren und nicht einfach irgendwo anzuhalten oder durchzufahren.“ Zudem ist er überzeugt, dass „der Schulstandort sicherlich von der verkehrsmäßigen Erschließung suboptimal ist, wir allerdings mit den derzeitigen Gegebenheiten umgehen müssen.“ Die Planungen der Verbandsgemeinde für eine Entlastung der Freiherr-vom-Stein-Schule durch die Schaffung eines neuen Standortes laufen, werden allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl


