Stadtrat im Wald
Stadt Bad Ems • 28. Oktober 2020

Der Bad Emser Stadtrat hat auf Einladung des Bürgermeister Oliver Krügel, am vergangenen Samstag einen Waldbegang durchgeführt. Unter der Führung von Revierförster Rainer Jäger wollte Krügel den Gremiumsmitgliedern einen fachkundig kommentierten Eindruck vom Waldzustand ermöglichen.
„Unser heimischer Wald erlebt derzeit einen Wandel“, begrüßte der Stadtbürgermeister die Kolleginnen und Kollegen und führte weiter aus: „Wir mussten in diesem Jahr herbe Verluste hinnehmen, sowohl finanzieller als ideeller Art!“. Der Wald hat vielerlei wichtige Funktionen und eine wichtige Bedeutung für die Trinkwasserversorgung, durch seine Speicherfähigkeit, sowie für die Luftreinhaltung, den Artenschutz sowie eine Erholungsfunktion. Doch der wirtschaftliche Aspekt spielt ebenso eine herausragende Rolle. Die Stadt Bad Ems musste im Forsteinrichtungswerk, auch als Inventur des Waldes bezeichnet, 800.000 € an Waldbestand abschreiben. Dieser Verlust wirkt sich massiv auf die ohnehin angespannte Haushaltssituation aus. Hinzu kommen die Kosten für den Abtransport des Totholzes sowie die Wiederaufforstung.
So hat die Stadt in 14.200 neue Bäume investiert, die im Jahre 2020 gepflanzt wurden. Im Bereich des „Keltengräben“ unweit der Alten Kemmenauer Straße veranschaulichte der Revierförster ein Wiederaufforstungsareal. Dort wurden Traubeneichen und Winterlinden gepflanzt, diese ergänzen sich durch die natürliche Besiedlung von Nadelhölzern wie Fichte, Lärche und Kiefer. Wiederaufgeforstete Areale wurden umfangreich gegen Wildverbiss geschützt.
Ein weiterer besonderer Bereich ist der Waldfriedhof, dessen Zuspruch zunimmt. Derzeit werden 3,5 Hektar der vorgesehenen Gesamtfläche von 12 Hektar durch das Bestattungswesen genutzt. Hier sind derzeit glücklicherweise wenige Schäden am Waldzustand zu verzeichnen. Anders beim Trimm-Dich-Pfad, der durch die Staatsbad Bad Ems GmbH betrieben wird. Aus Gründen der Verkehrssicherung werden dort in der nächsten Zeit abgestorbene Fichtenbestände gefällt. Bei Baufällungen muss besonders auf Areale geachtet werden, die als Bodendenkmal deklariert sind. Ein berühmtes Beispiel ist die Limes-Schutzzone. Dort dürfen weder Räumungsmaschinen bewegt noch Bäume in irgendeiner Art gerückt werden. Kalamitätsholz, wie im Fachjargon das Totholz bezeichnet wird, „verbleibt bei Bodendenkmälern in der Regel an Ort und Stelle“, so Revierförster Jäger. Dies trifft auch an anderen Stellen zu, in denen Totholz nicht ohne Gefahr für Leib und Leben entfernt werden kann.
Doch gab es auch während der Führung über positive Ereignisse im Wald zu berichten. Die Fledermaus-Nistkästen-Aktion unserer Bürgerstiftung gefiel den teilnehmenden Stadtratsmitgliedern. An einer künftigen Freifläche wurden diese Nistkästen platziert. Günstig für die fliegenden Säugetiere, die dort dann „Wohnortnah“ auf Nahrungssuche gehen können.
„Auch in den kommenden Jahren wird die Stadt Bad Ems ihrer Verantwortung gerecht, einen Beitrag zum Erhalt unseres heimischen Waldes zu leisten“, resümierte Stadtbürgermeister Oliver Krügel abschließend und bedankte sich bei Revierförster Rainer Jäger für dessen Führung, die von den anwesenden Ratsmitgliedern mit Beifall für den passionierten Waldexperten honoriert wurde.
Gestern Abend wurde Uwe Kewitz vom Fachbacher Gemeinderat zum neuen Ortsbürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Thorsten Heibel an. Für mich war es selbstverständlich und ein echtes Bedürfnis, Uwe persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand zu wünschen. Genauso wichtig war es mir, seinem Vorgänger Thorsten Heibel meinen Respekt und Dank für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit für die Ortsgemeinde Fachbach auszusprechen. Kommunalpolitisches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient Anerkennung. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und gut gelaunten Mitgliedern des Gemeinderates. Dabei war deutlich zu spüren: In Fachbach schaut man positiv nach vorne und zieht gemeinsam an einem Strang – auch über Parteigrenzen hinweg. Genau so verstehe ich Kommunalpolitik. Vor Ort geht es um Menschen, um gute Ideen und vor allem darum, gemeinsam Lösungen für die konkreten Sachthemen und Herausforderungen unserer Gemeinden zu finden. Entscheidend sind für mich dabei die Köpfe, das persönliche Engagement und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen – und nicht das Parteibuch. Ich wünsche Uwe Kewitz für sein neues Amt viel Erfolg und Fachbach für die kommenden Jahre alles Gute. Meine Unterstützung ist Fachbach gewiss.
Ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen liegt hinter Oliver Krügel. Von Freitag bis Montag war er bei unterschiedlichen Festen und Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau unterwegs. Den Auftakt machte am Freitag das traditionelle Kirmesbaumstellen bei der Quetschekirmes in Dausenau . Dort war Krügel auch am Sonntag beim Frühschoppen zu Gast. Am Samstag standen die Wahlkampfstände in Bad Ems und Nassau auf dem Programm. In Singhofen besuchte er am Samstag den Fassanstich und den Luftballonumzug und ließ das lange Wochenende am Montag beim dortigen Frühschoppen ausklingen. Weitere Stationen waren das Familienfest der Weinfrauen in Nievern , ein Kabarettabend im Casablanca sowie der Tag des offenen Denkmals in Bad Ems. Auch beim Fischerfest des Fischereivereins Bad Ems schaute Krügel vorbei. Zuvor startete Krügel bereits früh in den Sonntag : Ab 8:00 Uhr war er an der Bäckerei Schäfer in Nassau und ab 9:30 Uhr an der Filiale in Singhofen anzutreffen, wo er Frühstücksmarmelade an die Frühaufsteher verteilte. Im Mittelpunkt standen für ihn dabei vor allem die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen . „Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam erleben, was unsere Heimat ausmacht – genau das ist mir wichtig“, so Krügel. Dabei betont er, dass seine Präsenz bei den Veranstaltungen in der Region nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt ist. Viele der Feste und Termine besucht Krügel seit Jahren regelmäßig. Für ihn gehören der persönliche Kontakt zu den Menschen und die Unterstützung des örtlichen Vereinslebens zu seinem Verständnis von kommunalem Engagement. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, Ehrenamtlichen sowie Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Veranstaltungen möglich machen. „Unsere Heimat lebt vom Mitmachen, vom Miteinander und von den Menschen, die sich für sie engagieren“, so Krügel.
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .




