Spielplatzeröffnung Große Wiese sorgt für strahlende Kinderaugen
Stadt Bad Ems • 19. August 2024
Foto Jessica Krügel: Symbolischer Akt – (v.l.) Johann Christian Meier (Else Schütz Stiftung), Stadtbürgermeister Oliver Krügel, Bauhofleiter Rolf Daniel und die Familie Heuchemer durchschneiden das Rote Band.
„Es sind diese besonderen Termine, wo etwas für Familien und Kinder geschaffen wurde, die unsere Arbeit in der Kommunalpolitik ausmacht“, sagte Stadtbürgermeister Oliver Krügel bei seinem Grußwort anlässlich der Eröffnung des Spielplatzes Große Wiese.
Die Kinder standen da bereits ungeduldig am Zaun und schauten mit strahlenden Augen auf die neuen Spielgeräte.
Etwas mehr als 120.000 € wurde in diese Anlage investiert, die den Nutzern einige Besonderheiten bietet.
„Unsere Spielgeräte sind Müll. Und das sagen wir ganz bewusst!“, erläuterte Krügel. Denn aus recycelten Kunststoffen wurden diese Hergestellt und sind somit sehr nachhaltig. Der Hersteller, Westfalia Spielgeräte, hat als erster Hersteller die Zertifizierung mit dem Blauen Engel und liefert seine Geräte mit einer fünfzehnjährigen Garantie aus. Sie sind damit nicht nur nachhaltig in der Herstellung, sondern auch sehr haltbar und robust. Ausgestattet ist der neue Spielplatz mit einem U3 Bereich für die ganz kleinen Kinder, der unter anderem Elemente zur Schulung der Motorik bietet. Das Gleichgewicht lässt sich auf dem Niedrigseilgarten schulen und die Kletterelemente bieten die Möglichkeit zum Austoben. Ein Highlight ist dabei sicherlich die fast 5 Meter hohe Kletterkrone. Natürlich fehlt es nicht an den Klassikern wie Wippen, Schaukeln für alle Altersgruppen und einem großen Sandkasten mit Sonnenschutz und Spielelement zur Sandbearbeitung. „Einen Spielplatz dieser Größenordnung haben wir nicht oft“, berichtet Muhammet Demirtas vom Hersteller Westfalia Spielgeräte. „Die Anlage ist ein Vorzeigespielplatz und wird in unseren Referenzen künftig anderen Interessenten präsentiert“, betonte er.
In seinem Grußwort ging Stadtbürgermeister Oliver Krügel auch auf die Entstehungsgeschichte dieser Projektidee ein.
„Aufgrund eines Interessenten für das Grundstück des Spielplatzes in der Bleichstraße, wegen einer angefragten Nutzungsänderung für eine angrenzende Werkstatthalle, sah ich die Chance diesen Spielplatz aufzugeben. Denn offen gesagt ist er der unattraktivste im gesamten Stadtgebiet, nicht sonderlich einladend und unmittelbar an die Bleichstraße angrenzten“, erläuterte Krügel. „Dann habe ich in der näheren Umgebung nach geeigneten Grundstücken, die im Eigentum der Stadt sind, gesucht. Relativ schnell kam für mich die Große Wiese in Betracht, auch aufgrund der ruhigeren Lage. Der Stadtrat hat diese Idee von Anfang an breit unterstützt und dafür bedanke ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen.“
Damit diese Anschaffungen getätigt werden konnten, gab es einige Spender und Gönner. Die größten Einzelspenden stellten dabei die Else Schütz Stiftung. 100.000 Euro stiftete sie für diese Maßnahme und Stiftungsvertreter Johann Christian Meier erläuterte dem aufmerksamen Publikum bei seinem Redebeitrag die Tätigkeit und Aufgaben der Else Schütz Stiftung. So tritt die Stiftung vermehrt in unserer Region auf und hat es sich zum Ziel gesetzt, gemeinnützige Projekte für die Menschen zu unterstützen. Die Firma Heuchemer Verpackung hat mit einer weiteren großen Einzelspende die Zaunanlage in Höhe von 12.000 € finanziert. Stadtbürgermeister Krügel bedankte sich im Namen der Stadt Bad Ems für diese ausgewöhnlichen Spenden.
Auch dankte er weiteren Einzelspendern, denn der Spielplatz sei komplett fremdfinanziert worden.
Lediglich der Aufbau erfolgte in Eigenleistung durch den städtischen Bauhof, hier dankte Krügel auch den Mitarbeitern für ihren Einsatz.
„Unser neuer Spielplatz ist ein Gewinn für die Kinder und Familien in unserer Stadt und Region. Er wird sicherlich zu einem Anlaufpunkt und einen sinnvollen Beitrag zur Freizeitgestaltung haben“, ist Oliver Krügel überzeugt.
Für das leibliche Wohl sorgten bis in den frühen Nachmittag hinein das Team des Jugendzentrum Bad Ems mit freundlicher Unterstützung durch Equipment von Jörg Kaffines Hexenküche. Bei leckerer Brat- und Rindswurst, Softdrinks und Süßigkeiten sowie Knabberein verweilten die Gäste noch einige Stunden auf der neuen Spielplatzanlage.
Foto Jessica Krügel: Stadtbürgermeister Krügel freut sich über den neuen Spielplatz
Weitere nachfolgende Fotos (Jessica Krügel) zeigen die Kletterkrone und große Spielkombination
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl


