Spenden- und Hilfsbereitschaft für die Opfer der Flutkatastrophe
Oliver Krügel • 19. Juli 2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Menschen an Ahr, Mosel und in der Eifel sowie in Nordrhein-Westfalen wurden durch die jüngsten Starkregenereignisse schwer getroffen. Viele haben den höchsten Preis bezahlt und ihr Leben verloren - andere gelten noch als vermisst. Auch wurden zahlreiche Existenzen zerstört und ganze Ortschaften nahezu dem Erdboden gleich gemacht.
Bei all dem Leid gibt es auch ein Zeichen der Hoffnung - der gesellschaftliche Zusammenhalt beeindruckt mich nachhaltig. Aus dem ganzen Land und der umliegenden Republik zieht es ehrenamtliche Hilfskräfte von Feuerwehr und THW, freiwillige Helferinnen und Helfer, Kolonnen von Landwirten mit ihren Fahrzeugen und viele mehr in die Krisenregion.
Das Spendenaufkommen insbesondere an Sachspenden ist massiv. Mittlerweile mussten vereinzelt LKW mit Hilfsgütern abgewiesen werden, weil schlichtweg kein Lagerplatz mehr vorhanden sei.
Auch in unserer Verbandsgemeinde ist die Spenden- und Hilfsbereitschaft groß.
So ist unsere Freiwillige Feuerwehr seit vergangener Woche im Dauereinsatz. Private Initiativen zu Sachspenden wurden gegründet und ein Spendenkonto von Seiten der VG wurde eingerichtet. Am vergangenen Samstag hat in Nassau ein Benefizspiel zu Gunsten der Betroffenen dieser beispiellosen Katastrophe stattgefunden, auch unter Beteiligung einiger Bad Emser. Mich erreichten in den vergangenen Tagen mehrere Angebote von Hotelier- und Gastbetrieben, Betroffene aus der Krisenregion aufzunehmen. Auch dieses Angebot habe ich an den Krisenstab weitergetragen. Hier kann ich nur vermuten, dass die Entfernung in die Heimatregion für die Opfer zu weit ist, denn bislang wurde darauf nicht eingegangen. Aber die Geste zählt!
Ein Gastronomiebetrieb aus Bad Ems kocht für die Krisenregion im großen Stil und fährt täglich warme Speisen in die Eifel.
Von diesem Engagement aus unserer Heimat bin ich sehr begeistert und stolz in unserer Verbandsgemeinde leben zu dürfen.
Aus diesem Grund möchte ich allen vorgenannten meinen herzlichen Dank aussprechen!
Zudem möchte ich aufgreifen, was ich in den vergangenen Sätzen bereits erwähnt habe.
Viel wichtiger als die Sachspenden erscheint mir mittlerweile, nachdem dieser Bedarf zunächst gedeckt zu sein scheint, um Geldspenden zu bitten. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Uwe Bruchhäuser, hat eine Spendenaktion initiiert.
Diesen Aufruf möchte ich hier nochmals unterstützen und bitte um eine Spende im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Jeder Euro zählt und wenn jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt, kann am Ende eine große finanzielle Unterstützung daraus werden.
Für eine Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Hochwasserkatastrophe RLP“
auf das Konto der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau
Nassauische Sparkasse Wiesbaden
DE92 5105 0015 0552 0000 05
bin auch ich Ihnen sehr dankbar.
Bleiben Sie gesund und auch weiterhin so engagiert!
Ihr
Oliver Krügel
Stadtbürgermeister der Stadt Bad Ems
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl


