Rheinland-Pfalz-Tag 2023 - Danke an alle Beteiligten der Planung und Organisation

Oliver Krügel • 25. Juni 2023
Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte Bürgermeister der VG Uwe Bruchhäuser und Stadtbürgermeister Oliver Krügel zur Erinnerung eine kleine Stele, Foto: Doreen Bindseil, Stadt Bad Ems

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebes Team!

Wir mussten uns erst einmal sortieren, in der Woche nach dem Rheinland-Pfalz-Tag 2023.
Es waren unvergessliche Tage und ein Treiben in unserer schönen Stadt, wie wir es noch nicht erlebt haben. Es war kein Vergleich zu 2005.
Die mediale Betrachtung unserer Stadt war beispiellos. Auf dem Festgelände haben uns viele Menschen aus Nah und Fern gratuliert. Ein Kommentar: „Wir kommen aus dem oberen Westerwald und wussten gar nicht wie schön das hier ist“.
Die SWR Liveshow „Rheinland-Pfalz feiert“ aus dem Kurpark können Sie heute noch über die ARD Mediathek abrufen. Auch der Festzug ist dort nochmal erlebbar. Unterhaltsam, immer mit Einspielern zu Bad Ems und einfach toll.

Nach der letzten Ausrichtung hätten wir nicht daran geglaubt, nochmal ein Landesfest zu erleben, das 2005 toppt. Daher haben wir auch immer vorher auf die Euphoriebremse getreten. „Der Rheinland-Pfalz-Tag hat sich verändert“, war meine stetige Aussage dazu. Dem ist auch so. Er ist beispielsweise auch aufgrund der schlimmen Erfahrungen aus Duisburg bei der Loveparade oder dem Terroranschlag am Breitscheidplatz in Berlin deutlich sicherer geworden. Videoüberwachung, Durchsagetürme, Glasverbot an Bühnen mit mehr „Partypotenzial“ und eine Armada an Polizeikräften. Rund 600 Polizeibeamte waren auf unserem Rheinland-Pfalz-Tag 2023 stetig auf dem Festgelände. Freundlich, hilfsbereit und bürgernah - ein großes Lob für unsere Polizei!
Das Ergebnis: Bei rund 125.000 Besuchern über das Wochenende gab es fünfzehn Strafanzeigen. Richtig, nur 15! Da ist an einem Wochenende ohne Rheinland-Pfalz-Tag hier der gleiche Betrieb, schilderte mir ein Beamter. Zur positiven Stimmung trug die Sicherheit und Organisation bei. Viele Mitmenschen sprachen mich darauf an.

Zu verdanken haben wir das Sicherheitskonzept und diese tolle Organisation unter anderem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatskanzlei und der Verbandsgemeindeverwaltung. Sie haben einen grandiosen Job geleistet. Da ist richtig etwas zusammengewachsen und ich bin davon überzeugt, dass dies bei all der vielen Arbeit das Teamgefüge im Rathaus gestärkt hat. Herr Bürgermeister Bruchhäuser hat eine wirklich gute Mannschaft! Einzelne Personen hervorzuheben ist schwer, weil man die Gefahr läuft, andere verdiente Personen zu vergessen. Einen Name, da werden mir die Kolleginnen und Kollegen sicherlich zustimmen, kommt einem allerdings direkt in den Sinn. Wirtschaftsförderin Pia Pilger. Sie hatte die Projektleitung inne und war in den letzten Monaten vor dem Fest im Dauereinsatz. Und sie hat ihre Aufgabe mit Bravur gemeistert.
Herzlichen Dank!
Dass unsere Organisation auch auf die Fläche und in einen Festumzug umgesetzt wurde, dafür zeichnete sich unser Bartholomäusmarktverein verantwortlich. Der Vorsitzende Bernd Geppert übernahm den Umzug, Marktmeister Willi Willig hechtete mit motorisiertem Untersatz von Aufbau zu Aufbau und der Stressfaktor stieg von Tag zu Tag. Der Blutdruck womöglich auch. Und um 02:00 Uhr freitags in der Früh war es geschafft: Das Festgelände war weitestgehend beschickt. Danke für die Unterstützung an unsere BMV Herren! 

Wenn ich bei Dauereinsatz bin, fällt mir da direkt unser städtischer Bauhof ein. Die Männer haben in den vergangenen Wochen unglaubliches geleistet. Zehn, zwölf, ja manchmal auch vierzehn Stunden am Stück wurden absolviert. Eigeninitiativ und hoch engagiert hat die Mannschaft um Bauhofleiter Rolf Daniel die Stadt fit für den Rheinland-Pfalz-Tag gemacht. Eine bauliche Veränderung hier, ein Grünstreifen dort erneuert, Zäune erneuert oder entfernt und vieles mehr. Wir dürfen sehr stolz auf unseren städtischen Bauhof sein! 
Dazu haben die Kollegen des Bauhofs aus Nassau an den Festtagen unterstützt - auch dafür meinen herzlichen Dank!

Die kommunale Bühne wurde betreut von Christoph Keul, dem vormaligen Geschäftsführer der Touristik. Er hat hier seine ganze Erfahrung aus der Organisation einiger Veranstaltungen einbringen können.
Frank Ackermann war bei der Moderation voll in seinem Element. Er zeichnete sich auch für das Programm mitverantwortlich.
Das Team der Stabsstelle Welterbe um Julia Palotas und Andrea Bröder haben ein Pop-Up-Besucherzentrum ins Leben gerufen und die Sinne der Besucher für das Welterbe Great Spa Towns of Europe geschärft. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Unterstützern aus dem Museum und Frau Stindt von der Stadtbücherei, haben sie den Standdienst durchgängig besetzt. 
Die Touristik Bad Ems-Nassau um Geschäftsführerin Steffi Zurmühlen und Patricia Jäger war ebenfalls mit einem Stand auf dem Festgelände vertreten. Sie warben für unsere touristisch Attraktive Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Alle vorgenannten Personen von Stadt und Touristik danke ich herzlich für ihr Engagement, denn damit haben wir beste Werbung betrieben.

Die Kreisverwaltung hat einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgestellt, die im Rahmen ihrer Pflichtaufgaben (Gesundheitsamt, Bauamt, Kreisordnungsbehörde und weitere) unmittelbar unterstützt haben. Wir danken für die unkomplizierte und kollegiale Zusammenarbeit mit den Damen und Herren von der Insel Silberau.
Das Staatsbad Bad Ems und deren Mitarbeiter haben uns ebenfalls sehr gut unterstützt. Auch die Öffnung des Marmorsaal sowie Theaters und die Inszenierung über die Festtage hat unserer Stadt gut gestanden. Herrn Geschäftsführer Achim Deusner und seinem Team danke ich für ihren Beitrag.

Für die tolle Unterstützung der ehrenamtlichen Volunteers bin ich sehr dankbar. 
Unsere Freiwillige Feuerwehr aus der Stadt und Verbandsgemeinde sorgte für den Brandschutz und die Hilfeleistung im Notfall. Zudem wurde die Wache dauerhaft besetzt, um im Einsatzfall die Zeitverzögerung etwaiger Umwege zu kompensieren. Der Einsatz, ein Gasalarm auf dem Festgelände im Kurhaus, wurde souverän abgearbeitet und es war glücklicherweise kein weiteres Eingreifen erforderlich. Wir können sehr stolz sein auf unsere Kameradinnen und Kameraden, die allesamt dieses Ehrenamt auf einem professionellen Niveau betreiben.
Wenn wir über die Blaulichtfamilie sprechen, dürfen wir das DRK und die DLRG hier vor Ort nicht vergessen. Um die Gesundheit musste man sich nicht sorgen. Auch diese Menschen haben ihre Freizeit für unser Wohlergehen geopfert. Danke für diesen Einsatz!

Wie man meinen Ausführungen entnehmen kann, waren unzählige Personen und Organisationen an der Planung und Durchführung des Landesfestes beteiligt. Ich danke ganz ausdrücklich auch denen, die vielleicht nicht genannt wurden. Bad Ems kann Großveranstaltungen, dies haben wir gemeinsam bewiesen.

In den kommenden Wochen werden wir uns noch mit einem ausführlichen Rückblick zum Landesfest beschäftigen. Eine Online-Bürgersprechstunde wird nochmal auf diese besonderen Tage zurückblicken. Zudem werden wir auch noch in der Stadtpolitik und in der medialen Betrachtung Bilanz ziehen.
Für uns steht bereits heute fest:
Wir haben uns von der besten Seite gezeigt, die Identität unserer Stadt und unserer noch jungen Verbandsgemeinde gestärkt, Teambuilding in den Organisationen betrieben und beste Werbung über alle Kanäle erhalten. Zudem haben viele Menschen aus Nah und Fern ein unvergessliches Wochenende erlebt.
Ich bin davon überzeugt: Der Rheinland-Pfalz-Tag 2023 war ein Erfolg für unsere Stadt und Verbandsgemeinde.
Dieser Tage war ich besonders stolz, Bad Emser, Bad Ems-Nassauer und Rheinland-Pfälzer zu sein! 

Herzliche Grüße
Oliver Krügel
Stadtbürgermeister


19. August 2026
Weitere Möglichkeiten zum persönlichen Austausch
19. August 2026
RLP-Innenminister Achim Schwickert zu Gast
18. August 2026
Von Bad Ems über Nassau nach Singhofen, Dienethal und Becheln
13. August 2026
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.
3. August 2026
Bürgermeisterkandidat Oliver Krügel setzt Dialogtour durch die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau fort
30. Juli 2026
Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
27. Juli 2026
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl
22. Juli 2026
Bürgerdialog mit Innenminister Achim Schwickert
Show More