Offenes Singen entpuppte sich als Publikumsmagnet
Stadt Bad Ems • 9. Oktober 2023
Bürgerchor und Nachwuchsensembles des St.-Martins-Chores begeisterten im Kurhaus – Neue Mitglieder willkommen
Bildunterzeile: Verabschiedung der Protagonisten bei Standing Ovations
Am Tag der Deutschen Einheit zog das offene Singen des Bürgerchors Bad Ems – gleichzeitig das Premierenkonzert der neuen Initiative unter der Schirmherrschaft von Stadtbürgermeister Oliver Krügel - viele Mitmenschen in den Marmorsaal. Unter den rund 300 Anwesenden waren etliche Bad Emserinnen und Bad Emser, Kinder sowie Eltern. Auch Kurgäste wurden von der Veranstaltung angezogen.
„Das war sehr schön“, „es hat Spaß gemacht“, „so etwas müsste es öfters geben“. Das waren Kommentare der Gäste als sie am Ende eines beglückenden Nachmittags Münzen und Scheine in die Spendenkörbchen gaben. Der Erlös von „Hör zu – Sing mit!“ kommt der SingPause Bad Ems zugute. Es war eine Premiere in vielerlei Hinsicht: Erstmals trat der Bürgerchor auf. Erstmals wirkten öffentlich Willi Becker und Bezirkskantor Jan Martin Chrost zusammen. Die Mixtur aus jung und älter wirkte und steckte an. Schließlich standen und sangen alle im Marmorsaal.
Von Anfang an spürte man die Freude. Man sah und hörte sie nicht nur bei der Ode an die Freude nach der Eurovisions-Melodie und bei „Freude schöner Götterfunken“, der Europahymne, passend zum Tag der deutschen Einheit. Insbesondere den beiden Chorleitern merkte man das Vergnügen am Tun und ihre große Professionalität an. Mit Leichtigkeit animierten sie das Publikum zum Mitsingen und entlockten den Kehlen ihrer Chormitglieder die schönsten Töne.
Souverän eroberten sich die Sänger:innen dreier Chorgruppierungen beim Einzug mit „Magnificat“ den Marmorsaal, wo einst schon Jacques Offenbach seine Premieren inszenierte. Große Freude brachte auch Stadtbürgermeister Oliver Krügel zum Ausdruck, zum einen über den guten Besuch der Veranstaltung, zum anderen über das Kooperationsprojekt des Bürgerchores mit dem Vorbereitungschor und dem Aufbauchor des St.-Martins-Chores Bad Ems sowie das Engagement ihrer Chorleiter. Ihnen allen galt sein Dank. Schon im nächsten Jahr, so Krügel, plant der Bürgerchor seine Welterbe-Partnerstädte Marienbad und Karlsbad zu besuchen.
Den kleinsten Sängern, dem Vorbereitungschor des St.-Martin-Chores Bad Ems und den etwas Älteren des Aufbauchores galt die volle Sympathie. Sie belohnten ihre Zuhörerschaft mit bezauberndem Gesang und faszinierenden Soli. Gerne stimmte das Publikum bei „Froh zu sein bedarf es wenig“ mit ein.
Dazu gab es noch Einblick in einen besonderen Unterricht: Die SingPause Bad Ems. Die SingPause Bad Ems wurde 2022 auf Initiative von Bezirkskantor Jan Martin Chrost gegründet und gemeinsam mit Musikpädagogin Dina Grossmann realisiert. Durch die SingPause kommen über 400 Kinder an den Bad Emser Grundschulen wöchentlich in Kontakt mit Musik, ihrer eigenen Stimme und dem Singen als natürliche Ausdrucksmöglichkeit. Der Erlös der Veranstaltung am Tag der deutschen Einheit kommt diesem Projekt zugute.
Die „Singfreu(n)de“ Bürgerchor Bad Ems, die auf Initiative von Stadtbürgermeister Krügel und Willi Becker erst in diesem Jahr gegründet wurde, nahm das Publikum mit auf ein großes Sangesfest der Freude. Kaum jemand wird bei seinem Eintreffen im Marmorsaal gedacht haben, dass er am Ende des Nachmittags solche Kompositionen wie „Dona nobis pacem“, „Die Gedanken sind frei“, „We shall overcome“, „Evening rise“, „Kein schöner Land“ oder das „Irische Friedenslied“ selbst gesungen haben würde. Das Experiment gelang.
Wer das Singen in Gemeinschaft öfters erleben möchte, ist herzlich eingeladen zu einem völlig unverbindlichen Besuch der Proben des freien Bürgerchores, zu dem auch immer wieder gerne Kurgäste stoßen. Die nächsten Proben im oberen Foyer des Kurhauses sind am Mittwoch, 18. Oktober, um 17 Uhr und am Mittwoch, 8. November, um 15. 30 Uhr. Kinder- und Jugendliche finden in den Nachwuchsensembles des St.-Martins-Chores eine musikalische und stimmliche Heimat. Dabei gehen die gemeinsamen Aktivitäten und Angebote des Traditionschores über das Singen und Musizieren hinaus. Weitere Informationen zu den Gruppierungen und der SingPause Bad Ems unter www.st-martins-chor.de.
Bildunterzeile: Dina Grossmann-Chrost bei einer Kostprobe der Singpause mit Klassenzimmer im Marmorsaal
Bildunterzeile: Offenes Singen begeisterte das Publikum und animierte zum Mitsingen
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“




