Letzte Etappe der Stadtsanierung Ost beginnt

Stadt Bad Ems • 7. September 2020

Lückenschluss ordnet sowie befestigt Parkraum und schafft Angebot an E-Ladesäulen

Der Lückenschluss zwischen Hauptbahnhof und Güterbahnhof ist die letzte Etappe des Sanierungsgebietes Ost. Die Entwicklung im östlichen Stadtteil begann mit den Planungen im Jahre 1993 und der ersten baulichen Maßnahme, der Gestaltung des Bahnhofsvorplatz im Jahre 2003. In der kommenden Woche beginnen die baulichen Maßnahmen, die voraussichtlich in rund einem halben Jahr abgeschlossen sein wird. Am Ende dieser Bauzeit steht ein neuer Straßenbelag, befestigte Parkplätze, modernisiertes Kanal- und Rohrleitungs- sowie Elektroleitungen und dringend benötigte Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Doch zuvor ist naturgemäß mit einer Verknappung der Parkplätze in diesem Bereich zu rechnen, denn die straßenbauliche Maßnahme bedingt eine Sperrung des Bereiches.  
 „Das ist natürlich unangenehm für die Leute“, räumte Stadtbürgermeister Krügel gegenüber der Rhein-Lahn-Zeitung ein. „Wir bitten die Bürger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Schon nach sechs Monaten sind die Parkplätze aufgewertet und das Angebot an E-Ladesäulen in der Stadt deutlich verbessert!“. 
Nach dem Lückenschluss entstehen 63 PKW Parkplätze und zwei Busparkplätze sowie ein kleiner Ladepark für schnelles und langsames Laden von Elektrofahrzeugen. Zudem wird durch das Verlegen von Leerrohren direkt für Erweiterungsmöglichkeiten gesorgt. Die Investitionssumme liegt bei 700.000 €, 80% trägt das Land Rheinland-Pfalz. 
Die Schotterfläche unmittelbar hinter dem Lückenschluss steht im Anschluss, nach dem Lückenschluss bis zu einem möglichen Beginn der wohnwirtschaftlichen Bebauung, weiter als Parkplatz zur Verfügung. Wann die Wohnbebauung dort beginnen soll, ist noch nicht terminiert. Perspektivisch können weitere 57 Stellplätze voraussichtlich im Kurvenbereich der Mainzer Straße gegenüber dem Bohrturm entstehen. Diese sollen Werktags während der Dienstzeiten dem Statistischen Landesamt zur Verfügung stehen, in den übrigen Zeiten sowie am Wochenende zur öffentlichen Nutzung bereitstehen. Der Stadtrat beschließt darüber in seiner Sitzung am 8. September (nach Redaktionsschluss), der Bauausschuss sowie Hauptausschuss haben bereits einstimmig dafür votiert. 

Während der Umbauphase bittet die Stadt Bad Ems die Verkehrsteilnehmer, auf andere mögliche Parkflächen auszuweichen. Hierzu steht in unmittelbarer Nähe das Parkhaus in der Grabenstraße mit 169 Plätzen zur Verfügung. Auf dieses Angebot wurden die Mitarbeiter des Statistischen Landesamtes ebenfalls hingewiesen. Eine weitere öffentliche Parkmöglichkeit befindet sich in rund 700 Metern Entfernung mit dem Parkplatz am Ortseingang in der Braubacher Straße. 

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Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl
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