*** Kita- und Grundschulöffnung ***

Stadt Bad Ems • 10. März 2021
Stand 09.03. sind nachfolgende Fallzahlen bekannt:
Kita Haus Maria Anna: 4 Personen sind akut mit dem Corona-Virus infiziert (-1 zu 08.03.). Bei 4Personen wurde die mutierte britische Variante festgestellt (-1 zu 08.03.).
Kita Play & Fun: 8 Personen sind akut mit dem Corona-Virus infiziert (-1 zu 08.03.). Bei 8 Personen wurde die mutierte britische Variante festgestellt (-1 zu 08.03.). 

Bei der wöchentlichen digitalen Krisensitzung mit dem Rhein-Lahn-Kreis, der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sowie den verschiedenen Trägern von Kindertagesstätten in der Stadt Bad Ems, am heutigen 10.03. um 07:30 Uhr, berichtete die Leitung des Gesundheitsamtes Frau Dr. Hamm über die aktuelle Situation: 
Insgesamt hat sich die Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche deutlich gebessert. Es wurden keine neuen Sekundär- und Tertiärinfektionen verzeichnet. Beim letzten digitalen Treffen des o. g. Personenkreises waren die Inzidenzen noch gleichbleibend, eher mit steigender Inzidenz, in dieser Woche ist die Tendenz eher fallend. Da die Infektionsgeschehen in den beiden Kindertagesstätten zum Ende der Woche als erledigt betrachtet werden können, weil die Quarantänebestimmungen für die letzten Fälle enden, können die Infektionsgeschehen in den Kitas zum Ende der Woche als erledigt betrachtet werden. 
Aus den vorgenannten Gründen vertritt das Kreisgesundheitsamt die Auffassung, dass Grundschulen und Kitas wieder ab sofort eingeschränkt öffnen dürfen und ab dem 15.03. wieder in den Betrieb gem. der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung.
Auf Nachfrage von Stadtbürgermeister Krügel, was das für die Schulen bedeute und ob es in einen Regelbetrieb gilt, wurde erneut auf die Corona-Bekämpfungsverordnung hingewiesen. In der aktuellen 17. CoBeLVO (Dokument verlinkt) steht unter § 12, Abs. 2:
"(2) An den Schulen in Rheinland-Pfalz findet Präsenzunterricht wie folgt statt:
1. an Grundschulen sowie in der Unterstufe des Bildungsgangs ganzheitliche Entwicklung an Förderschulen und in der Primarstufe der anderen [...]
Sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann, findet regulärer Präsenzunterricht, anderenfalls Präsenzunterricht in geteilten Gruppen im Wechsel statt."

Nach Auskunft der Schulleitungen auf heutige Rückfrage von Herrn Krügel: 
Freiherr-vom-Stein Grundschule - Wechselunterricht
Ernst-Born-Schule - Wechselunterricht

Für genauere Auskünfte bittet der Stadtbürgermeister die Elternschaft, sich direkt mit den jeweiligen Schulen in Verbindung zu setzen, da die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten abweichen. 

Für die Kindertagesstätten in Bad Ems bedeutet dies: 
Wir gehen ab sofort in den Notbetrieb über. Ab dem kommenden Montag, den 15.03., gehen wir gem. der 17. CoBeLVO in den Regelbetrieb über. Dort heißt es im §13, Abs. 1:
"...Ab dem 15. März 2021 findet an allen Kindertagesstätten der Regelbetrieb nach Maßgabe der Sätze 3 bis 5 statt. Zur Einhaltung der Hygienepläne kann, soweit erforderlich, nach Abstimmung zwischen den Beteiligten vor Ort (Träger, Leitung, Elternausschuss) in den Bring- und Holzeiten das Betreuungsangebot eingeschränkt werden. Diese Einschränkung darf nur befristet und im Einvernehmen der genannten Beteiligten erfolgen. Die Entscheidung ist allen Beteiligten mitzuteilen und nach Fristablauf zu überprüfen.
Bitte stimmen Sie sich mit der jeweiligen Kindertagesstätte ab. 
Denn in den kommenden beiden Tagen sind die Kitas nicht in der geregelten Personalstärke vertreten. 
Viele Erzieherinnen haben aufgrund der Schließungsankündigung für die gesamte Woche Impftermine vereinbart. 
Zudem sind nicht alle Erzieherinnen aufgrund der Nachwirkungen der Infektionen (Haus-Maria-Anna) noch nicht arbeitsfähig. 

Den Eltern spricht Oliver Krügel seinen herzlichen Dank für das entgegengebrachte Verständnis und die Unterstützung in dieser schwierigen Situation aus. "Wir wissen, welche organisatorischen Schwierigkeiten die vergangenen Wochen mit sich gebracht haben und dass die allgemeine Situation sehr belastend war. Die Eltern haben großartiges geleistet!"

Stadtbürgermeister Oliver Krügel bittet die Bürgerinnen und Bürger weiterhin eindringlich, die geltenden AHA-Regeln zu beachten und auf alle nicht zwingend notwendigen Kontakte zu vermeiden. 

Zahlen für die Stadt Bad Ems allgemein: 
Infektionen gesamt (9.689 Einwohner): 42 (+/-0 im Vgl. zu 08.03.) 
Zum Vergleich: 
Stadt Lahnstein (18.042 Einwohner) 26 Infektionen (-3 zu 08.03.)
Stadt Nassau (4.535 EW) 7 Infektionen (-3 zu 08.03.)

Stadtbürgermeister Oliver Krügel wünscht den infizierten und erkrankten Personen gute Besserung und vollständige Genesung! 
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„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.
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Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
27. Juli 2026
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl
22. Juli 2026
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