Great Spa Towns of Europe-Vertreter tagten in Baden bei Wien
Stadt Bad Ems • 22. Februar 2022
Mitte vergangener Woche nahm Stadtbürgermeister Oliver Krügel in Baden bei Wien an der Bürgermeisterlenkungsgruppe der Great Spa Towns of Europe teil.
Die mittlerweile 33. Ausgabe dieses Entscheidungsgremiums tagte in Niederösterreich in einer der Welterbestädte.
Auf der Agenda stand hauptsächlich die künftige gemeinsame Aufstellung der Great Spa Towns of Europe.
Angedacht ist eine Vereinsgründung mit Bündelung der Kommunikation und Organisation, wie es bei seriellen Welterbestätten üblich ist.
Der Stadtrat der Stadt Bad Ems hat in seiner Sitzung vom 15.02. bereits dem Satzungsentwurf der gemeinsamen Organisation zugestimmt.
Auch die Entscheidungsgremien der anderen Partnerstädten hatten im Vorfeld bereits ihr Einverständnis erteilt.
Kleinere redaktionelle Änderungen wurden nun gemeinsam auf dem Treffen der Bürgermeisterlenkungsgruppe erarbeitet und die finale Satzung wird dem Stadtrat zur Kenntnisnahme und Zustimmung erneut vorgelegt.
Neben den technischen Themen ging es in Baden bei Wien auch um künftige Vermarktungsstrategien und den Tourismus.
In den Abendstunden stand der Besuch des Arnulf-Rainer-Museums auf der Tagesordnung.
Seit 1977 wird das ehemalige Frauenbad Badens nicht mehr als Bäderhaus sondern als Ausstellungsfläche genutzt.
2009 wurde in diesen Räumlichkeiten das Arnulf-Rainer-Museum angesiedelt. Der 1929 in Baden geborene und noch lebende zeitgenössische österreichische Maler ist durch seine Übermalungen berühmt geworden und
genießt große Anerkennung. Schön zu sehen ist es, dass ehemalige Badhäuser auch in anderen Städten, ähnlich wie in Bad Ems, neu genutzt werden und nicht dem Verfall hingegeben werden.
Ein weiteres Beispiel in Baden bei Wien ist das Josefsbad, in dem sich heute das Steakhaus "El Gaucho" befindet, so wie in Bad Ems das Restaurant im Bauhaus als Gastronomiebetrieb in einem ehemaligen Bäderbetrieb angesiedelt war.
"Ich glaube auch in Bad Ems hat ein Umdenken stattgefunden. Historische Gebäude sollen erhalten bleiben, anders als in der Nachkriegszeit vieles abgerissen wurde. Mit Mut und kreativen Ideen in der funktionellen Gestaltung von Gebäuden im Inneren bei Erhalt des ursprünglichen Charakters, ist vieles möglich. Die Stadt Bad Ems unterstützt hierbei Vorhabenträger und begleitet sie auf ihrem Weg!", so Stadtbürgermeister Oliver Krügel.
Er zieht zudem ein positives Fazit: "Die Bürgermeisterlenkungsgruppe als Arbeits- und Entscheidungsinstrument innerhalb der Great Spa Towns, ist geprägt von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Das Miteinander steht im Vordergrund und auch bei dieser Tagung in Baden bei Wien haben wir wieder wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen."
Ende April tagt die Bürgermeisterlenkungsgruppe erneut im belgischen Spa, dort steht unter anderem die Unterzeichnung der gemeinsamen Satzung und Vereinsgründung auf der Agenda.
Bildunterzeile: Einig Vertreter der Great Spa Towns of Europe beim Besuch des Arnulf-Rainer-Museums in Baden bei Wien, Stadtbürgermeister Krügel hintere Reihe als zweiter von links.
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.

Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“




