Gedanken zum ausfallenden Bartholomäusmarkt und Blumenkorso

Oliver Krügel • 28. August 2020

Das Jahr 2020 wird durch die Corona-Krise bestimmt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass dieses Jahr erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg kein Bartholomäusmarkt stattfindet.  Seitdem ich denken kann, findet immer am letzten Wochenende im August der Bartholomäusmarkt statt, nur in diesem Jahr eben nicht. Auch der 57. Blumenkorso musste abgesagt werden und findet erst im Jahre 2021 am 29. August statt. Sofern die Pandemie bis weit vor diesem Datum auch Planungssicherheit bietet. Denn der organisatorische und finanzielle Aufwand lassen es nicht zu, wenige Wochen vorher den Blumenkorso abzusagen. So hat der Verein bereits am 16. April dieses Jahres die schwierige, aber auch vernünftige Entscheidung getroffen, in diesem Jahr den Korso abzusagen. Zu groß wären die Risiken gewesen, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Denn ein sechsstelliger Betrag ist unter anderem für die Blütenpracht und andere Kostenpositionen wie Tribünen, Sicherheitspersonal oder Werbung aufzuwenden. Und die Verantwortlichen sollten mit ihrer frühen Entscheidung im April Recht behalten, denn ein Korso wäre unter den heutigen Umständen und unter Beachtung der AHA-Regeln undenkbar und einfach nicht durchführbar. Den Verantwortlichen gelten mein Respekt und meine Anerkennung für deren Wirken rund um unser Heimatfest.  

Für die Stadt Bad Ems ist der Ausfall ein herber Verlust in vielerlei Hinsicht. Blumenkorso und Kirmes haben Jahr für Jahr viele Besucher in unsere schöne Stadt gelockt, die hier auch konsumiert haben. Gastronomie und Hotellerie haben von dem Kirmeswochenende und insbesondere von dem Blumenkorso partizipiert. Aber auch die Aufbauwoche brachte Einnahmen, wenn Schausteller hier konsumieren. Diese vorgenannten Einnahmen fehlen sowohl den Geschäftstreibenden als auch steuerlich in der Stadtkasse.   

Für den Bartholomäusmarktverein ist der Ausfall eine Katastrophe – sowohl in finanzieller als auch in ideeller Hinsicht! Andere Vereine können seit den ersten Lockerungen wieder vorsichtig ihrer Tätigkeit nachgehen, wenn auch mit Einschränkungen. Die ehrenamtlichen Wagenbauer pausieren im Idealfall knappe zwei Jahre, sollte der Korso 2021 stattfinden. Finanziell fehlen dem Verein insbesondere die Einnahmen aus dem Verkauf der Programmhefte, Sponsoreneinnahmen und Standgebühren für den Markt.  

Persönlich macht mich der Ausfall betroffen und mit der Absage des Blumenkorsos im April war mir klar, dass es dieses Jahr keinen Markt geben kann. Zumindest nicht so wie wir ihn kennen. Mit schönen Marktabenden im Spätsommer. Treffen von Freunden und alten Bekannten, die teilweise verzogen sind und die man meist einmal im Jahr persönlich auf unserem Markt wiedertrifft. Blumenstecken am Samstagvormittag, Deutschlands größte rollende Blumenschau am Sonntag und der traditionelle Frühschoppen am Montag. Diese einzelnen Tage sind für viele von uns mit Erinnerungen und einer Vorfreude verbunden. Das fehlt in diesem Jahr!  
 
Doch die Gesundheit aller muss im Vordergrund stehen. 

Ich bitte unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger erneut, den Verein ebenfalls mit dem Kauf des Blumenkorso-Pins zu unterstützen, damit wir in Zukunft noch unseren Bartholomäusmarkt und Blumenkorso feiern können. Dafür danke ich Ihnen im Voraus ganz herzlich!  
Vielleicht findet ein Umdenken statt und manche wissen in Zukunft unsere jährlichen Prestigeveranstaltungen Bartholomäusmarkt und Blumenkorso noch mehr zu schätzen. Die richtige Geste wäre der Kauf des Programm- bzw. Plakettenheftes, gleich ob man den Korso verfolgen möchte oder eben nicht!  Hoffen wir darauf, im Jahre 2021 bessere Zeiten zu erleben und unseren Markt so durchführen zu dürfen, wie wir ihn kennen und lieben. Bleiben Sie gesund!  

Ihr  
Oliver Krügel  
Stadtbürgermeister 
von CDU Bad Ems-Nassau • 27. September 2026
Herzlichen Dank an alle Wegbegleiter!
von Oliver Krügel • 16. September 2026
Gestern Abend wurde Uwe Kewitz vom Fachbacher Gemeinderat zum neuen Ortsbürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Thorsten Heibel an. Für mich war es selbstverständlich und ein echtes Bedürfnis, Uwe persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand zu wünschen. Genauso wichtig war es mir, seinem Vorgänger Thorsten Heibel meinen Respekt und Dank für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit für die Ortsgemeinde Fachbach auszusprechen. Kommunalpolitisches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient Anerkennung. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und gut gelaunten Mitgliedern des Gemeinderates. Dabei war deutlich zu spüren: In Fachbach schaut man positiv nach vorne und zieht gemeinsam an einem Strang – auch über Parteigrenzen hinweg. Genau so verstehe ich Kommunalpolitik. Vor Ort geht es um Menschen, um gute Ideen und vor allem darum, gemeinsam Lösungen für die konkreten Sachthemen und Herausforderungen unserer Gemeinden zu finden. Entscheidend sind für mich dabei die Köpfe, das persönliche Engagement und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen – und nicht das Parteibuch. Ich wünsche Uwe Kewitz für sein neues Amt viel Erfolg und Fachbach für die kommenden Jahre alles Gute. Meine Unterstützung ist Fachbach gewiss.
14. September 2026
Ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen liegt hinter Oliver Krügel. Von Freitag bis Montag war er bei unterschiedlichen Festen und Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau unterwegs. Den Auftakt machte am Freitag das traditionelle Kirmesbaumstellen bei der Quetschekirmes in Dausenau . Dort war Krügel auch am Sonntag beim Frühschoppen zu Gast. Am Samstag standen die Wahlkampfstände in Bad Ems und Nassau auf dem Programm. In Singhofen besuchte er am Samstag den Fassanstich und den Luftballonumzug und ließ das lange Wochenende am Montag beim dortigen Frühschoppen ausklingen. Weitere Stationen waren das Familienfest der Weinfrauen in Nievern , ein Kabarettabend im Casablanca sowie der Tag des offenen Denkmals in Bad Ems. Auch beim Fischerfest des Fischereivereins Bad Ems schaute Krügel vorbei. Zuvor startete Krügel bereits früh in den Sonntag : Ab 8:00 Uhr war er an der Bäckerei Schäfer in Nassau und ab 9:30 Uhr an der Filiale in Singhofen anzutreffen, wo er Frühstücksmarmelade an die Frühaufsteher verteilte. Im Mittelpunkt standen für ihn dabei vor allem die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen . „Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam erleben, was unsere Heimat ausmacht – genau das ist mir wichtig“, so Krügel. Dabei betont er, dass seine Präsenz bei den Veranstaltungen in der Region nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt ist. Viele der Feste und Termine besucht Krügel seit Jahren regelmäßig. Für ihn gehören der persönliche Kontakt zu den Menschen und die Unterstützung des örtlichen Vereinslebens zu seinem Verständnis von kommunalem Engagement. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, Ehrenamtlichen sowie Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Veranstaltungen möglich machen. „Unsere Heimat lebt vom Mitmachen, vom Miteinander und von den Menschen, die sich für sie engagieren“, so Krügel.
12. September 2026
In einer Minute Online beantragen
11. September 2026
Auf ein Wort mit Oliver Krügel – mitten in der VG
3. September 2026
Breiter Rückhalt für Oliver Krügel
25. August 2026
Praktikumstag bei AyVital
24. August 2026
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
24. August 2026
Intensiver Austausch zur Vereinstätigkeit
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