Erste Packstation in Betrieb

Stadt Bad Ems • 25. April 2022
Mittlerweile wurde die Packstation am Westbahnhof technisch in Betrieb genommen und lässt sich nun nutzen.
Persönlich freut sich Stadtbürgermeister Krügel, dass die Deutsche Post seinen Vorschlag zur Aufstellung an diesem Ort aufgegriffen hat. Damit verbessert sich der Service für die Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet weiter.
Gleichzeitig ist die Fläche sinnvoll genutzt, denn früher standen dort Glascontainer.
Allerdings mussten die Nachbarn sich oft über Lärmbelästigungen außerhalb der genehmigten Einwurfzeiten beschweren. "Kann man sich gut vorstellen: Berstendes Glas mitten in der Nacht verursacht durchaus Krach!“, so Krügel. 
"Wir hätten noch die Möglichkeit, eine weitere Packstation in der Nähe des Hauptbahnhofs zu installieren, so die vorsichtige Ankündigung von Seiten der Deutschen Post. Als weitere Standorte sind der Hauptbahnhof und die Arzbacher Straße im Gespräch, bei einem Vor-Ort-Termin sollen diese begutachtet werden. Wir halten über die bekannten Kanäle informiert“, kündigt der Stadtbürgermeister an. 
An einer Packstation können die Kunden rund um die Uhr Pakete und Päckchen aufgeben oder sich ihre Sendungen dorthin schicken lassen. Auf YouTube und im Internet finden sich zahlreiche Videos und Informationen zu diesem Thema. Die neue Packstation am Westbahnhof ist ohne Terminal ausgestattet und gehört zu der neusten Generation - sie funktioniert ausschließlich mittels einer App auf dem Smartphone. Auf der Seite von DHL - der „Paket-Tochter“ der Deutschen Post - finden sich ebenfalls Informationen zur Funktionsweise einer App-gestützten Packstation. 
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Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
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