Bad Ems informiert sich über Zukunft der Heilbäder und Kurorte
Stadt Bad Ems • 10. November 2025

Bildunterzeile:mFoto Stadt Bad Frankenhausen/ Ein Blick in die Versammlung: Stadtbürgermeister Oliver Krügel (v.r.) gemeinsam mit Gudrun Selzer, Geschäftsführerin des Heilbäderverbandes Rheinland-Pfalz e. V.
Bad Ems / Bad Frankenhausen – Stadtbürgermeister Oliver Krügel nahm gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Rheinland-Pfalz am 121. Deutschen Bädertag in Bad Frankenhausen teil. Die zweitägige Fachtagung des Deutschen Heilbäderverbandes stand ganz im Zeichen der Zukunftsfähigkeit von Heilbädern und Kurorten in Deutschland.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Herausforderungen und Zukunftschancen für den Bädermarkt – von der Finanzierung der kostenintensiven Infrastruktur über neue medizinische und touristische Ansätze bis hin zu den Chancen der Künstlichen Intelligenz. Besonders eindrucksvoll waren die Ausführungen zur rasanten technologischen Entwicklung: So könnten KI-gestützte Anwendungen in naher Zukunft völlig neue Möglichkeiten für Prävention, Diagnostik und Therapie eröffnen – bis hin zur Heilung bislang schwer therapierbarer Krankheiten.
„Dies könnte zugleich bedeuten, dass die Prävention künftig eine noch größere Rolle einnehmen wird. Gerade in diesem Bereich verfügt Bad Ems über ein außergewöhnliches Potenzial“, betont Stadtbürgermeister Oliver Krügel. „Mit unseren 15 natürlichen Quellen, deren heilende Wirkung für verschiedene Indikationen wissenschaftlich nachgewiesen ist, liegt hier ein einzigartiger natürlicher Schatz vor.“
Krügel schlussfolgert: „In Kombination mit der Therme, dem Kurhotel sowie den bestehenden Reha-Kliniken bietet Bad Ems beste Voraussetzungen, um Gesundheit und Wohlbefinden nachhaltig zu fördern. Gleichwohl bedarf es weiterer strategischer Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung, die ich gerne anstoßen möchte.“
Auch wirtschaftliche Fragen wurden intensiv diskutiert. Vertreter der Bäderverbände forderten mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern, um die kommunale Infrastruktur in Heilbädern langfristig zu sichern. Ein Beispiel gab dabei das Gastgeberland Thüringen: Die Stadt Bad Frankenhausen investiert derzeit Millionenbeträge in ein neues, kommunal betriebenes Solebad – unterstützt durch das Land Thüringen.
„Hier zeigt sich, wie wichtig die Unterstützung der Länder für unsere Kur- und Heilbäder ist“, so Stadtbürgermeister Oliver Krügel. „Von Rheinland-Pfalz wünschen wir uns deutlich mehr Wertschätzung und vor allem eine stärkere finanzielle Beteiligung an der Sicherung und Weiterentwicklung unserer traditionsreichen Bäderstandorte. Der Gesundheitstourismus ist ein Zukunftsfeld, das enorme Chancen bietet – auch für unsere Region.“
Der Deutsche Bädertag gilt als wichtigste bundesweite Plattform für den Austausch zwischen Heilbädern, Kurorten, Politik und Wissenschaft.
Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.




