*** 20.02. Corona Update für Bad Ems, Schulschließungen und weitere Entwicklungen ***

Stadt Bad Ems • 20. Februar 2021

Stadt Bad Ems lädt am kommenden Montag zum digitalen Kita Krisengipfel mit Vertretern aller Träger

Stand 20.02. (13:02 Uhr) steigen die Infektions-Zahlen weiter an. 
Für die Kita Haus Maria in Trägerschaft der Stadt Bad Ems haben wir aktuell 26 Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind und mit dem Infektionsgeschehen in der Kita in Verbindung  (+1 zum Vortag). Bei 23 Personen wurde die mutierte britische Variante festgestellt (unverändert zum Vortag). Es sind laut Gesundheitsamt immer noch nicht alle Tests auf Corona und/oder Mutationen ausgewertet. 
Es sind erste Testungen zur Beendigung der Absonderung erfolgt: Glücklicherweise sind zwei Erzieherinnen mit der mutierten britischen Corona-Variante über ihr negatives Testergebnis informiert worden und gelten als genesen. 

Für die Kita Play & Fun stehen folgende Infektionszahlen in Verbindung mit der Kita: 
Inzwischen sind 18 positive Corona-Fälle bekannt (+6 zum Vortag). 14 Fälle sind der britischen Mutation (+3 zum Vortag) zuzuordnen. Auch hier stehen weitere Testergebnisse noch aus, ebenso bleibt die Play and Fun vorerst geschlossen.

Beide Grundschulen (Ernst-Born-Schule und neu heute beschlossen die Freiherr-vom-Stein-Schule) bleiben am kommenden Montag geschlossen und öffnen nicht
Dies teilte heute das Kreisgesundheitsamt und Landrat Frank Puchtler gegenüber Stadtbürgermeister Oliver Krügel telefonisch mit. 
In den vergangenen Tagen gab es eine enge Abstimmung zwischen unserem Stadtbürgermeister, unserem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Uwe Bruchhäuser und unserem Landrat Frank Puchtler. Dabei begrüßt Oliver Krügel ausdrücklich die Entscheidung des Kreises, beide Grundschulen nicht zu öffnen und dankt den vorgenannten Verantwortlichen für die Umsetzung der Anregungen von seiner Seite als auch der Seite der Elternschaft. Zuvor gab es viele Telefonate und schriftlichen Kontakt zu einigen Eltern, die die Bedenken des Stadtbürgermeisters teilen.

"Wir befinden uns in einer dynamischen und besorgniserregenden Situation. Die Zahlen gehen nicht runter. Gegenüber den Kindern, Familien aber auch gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir eine Fürsorgepflicht." 
Für die Eltern und Kinder und für deren Situation hat der Stadtbürgermeister "größtes Verständnis und größten Respekt vor dem, was sie leisten", sagte er gegenüber der Rhein-Lahn-Zeitung (erschienen in der Samstagsausgabe am 20.02.). Weiter heißt es in dem Artikel: "Die steigenden Infektionszahlen bereiten ihm Bauschmerzen. (...) In einem öffentlichen Brief ruft Krügel nun die Bürgerschaft der Stadt dazu auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen und nicht zwingend notwendige Treffen zu vermeiden. Der Stadtchef ist überzeugt: Eine Öffnung der Schulen in Verbindung mit einer Präsenzpflicht ist Gift in dieser Situation. Bereits im Stadtrat am vergangenen Dienstag hast Krügel seine Sicht der Dinge dazu erläutert. 

Digitaler Kita Krisengipfel für alle Träger - die Stadt Bad Ems am kommenden Montag
Die Grundschulen nicht zu öffnen, aber die Kitas weiter offenzuhalten, macht aus Sicht des Stadtbürgermeisters wenig Sinn. Allerdings sind dem Kreis hier die Hände gebunden und ebenfalls ist die Stadt Bad Ems nicht Träger aller Kitas in der Stadt. Neben den beiden städtischen Einrichtung Eisenbach (ca. 120 Kinder) und Haus Maria Anna (30 Kinder - derzeit geschlossen aufgrund des Corona-Ausbruchs) gibt es noch drei weitere Einrichtungen. Die Kita Arche Noah (evangelisch - 80 Kinder), die Kita St. Martin (katholisch - 115 Kinder) und die Kita Play & Fun (freier Träger - 106 Kinder). 
Daher lädt Stadtbürgermeister Oliver Krügel im Namen der Stadt Bad Ems zu einem digitalen "Kita Krisengipfel" am kommenden Montag um 10:00 Uhr ein, um über die weiteren Maßnahmen zu beraten. Nach seiner Überzeugung hilft nur eine konsequente vorübergehende Schließung aller Kinderbetreuungseinrichtungen in der kommenden Woche, um die Infektionszahlen zu senken und eine rasche Ausbreitung der Mutationsvariante zu verhindern. Das Kreisgesundheitsamt kann diese Entscheidung nicht treffen, widerspricht dem Stadtbürgermeister in seiner Auffassung aber nicht. 

Am kommenden Montag wird Oliver Krügel nach dem Krisengipfel die Bürgerschaft informieren. 

"Allen infizierten Personen wünsche ich gute Besserung, einen milden Verlauf und vollständige Genesung. 
Die Eltern bitte ich das Betreuungsangebot in der Stadt Bad Ems nur in Anspruch zu nehmen, sofern es unvermeidbar ist und sie keine andere Möglichkeit haben. Zum Schutz ihrer eigenen Familien aber auch zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 
Die Bürgerschaft möchte ich abermals dazu aufrufen, sich an die Bestimmungen, Corona-Regeln (AHA-Regel) zu halten und private sowie berufliche Treffen, soweit sie vermeidbar sind, zu unterlassen. Die Situation ist ernst, jetzt sind wir alle gefragt!", so Oliver Krügel abschließend."
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Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
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Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl
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