Zeitparktickets für die gesamte Innenstadt soll Situation verbessern

Stadt Bad Ems • 24. April 2022

Bildunterzeile (v.r.): Andrea Jacobi, Dr. Klaus Diemert und Stadtbürgermeister Oliver Krügel, bei der Übergabe der Unterschriftenmappe

Am 21. März waren Andrea Jacobi und Dr. Klaus Diemert auf Einladung von Stadtbürgermeister Oliver Krügel zu Gast im Stadtbüro. Im Gepäck hatten die beiden Anwohner der Römerstraße eine große Mappe zu einer Unterschriftenaktion - für die Einführung von Parkausweisen in der Römerstraße und damit für eine Entlastung der Anlieger. 
Der Stadtbürgermeister verwies in diesem Gespräch auf die derzeitige Beschlusslage und die Vereinbarung im Stadtrat, die Prüfung der Parksituation sowie ein Aufzeigen möglicher Lösungen mit dem Verkehrskonzept zu beantworten, welches bereits beauftragt wurde. 
Allerdings haben sich zum Jahreswechsel einige Einflussfaktoren geändert, die die Situation dringlicher macht. Exemplarisch erwähnen kann man den geänderten Ordnungswidrigkeiten und Bußgeldkatalog auf Bundesebene, der nun Parkzeitüberschreitungen oder ein Parken ohne Ticket empfindlicher sanktioniert. Hinzu kommt die Gebührenanpassung auf städtischer Ebene. 
„Grundsätzlich stehen wir jeder Lösung konstruktiv gegenüber, die den Bedürfnissen aller gerecht werden. Dies betrifft neben den Anwohnern auch die Gastronomie und Gewerbebetriebe sowie unsere Gäste“, betont Krügel. 
Er versprach, sich dem Thema anzunehmen und brachte das Thema auf die Tagesordnung des Stadtrates vom 12. April. 

Krügel konnte allerdings an dieser Sitzung nur digital teilnehmen, da er sich in Quarantäne befand. 
In seinen Ausführungen betonte er einerseits das Verständnis für die Anwohner, andererseits lenkte er auch die Aufmerksamkeit auf die möglichen Schwierigkeiten, die mit der Einführung von Anwohnerparkausweisen verbunden sein könnten. So würde man Begehrlichkeiten in anderen Straßenzügen wecken, in denen aber aus rechtlichen Gründen keine Parkausweise eingeführt werden können. Zudem gibt es auch kritische Stimmen seitens der Gewerbetreibenden. "Und vergessen dürfen wir die Anlieger anderer Straßen, wie beispielsweise auf dem Spieß am Hauptbahnhof, nicht“, betonte Krügel.  
Daher schlug der Stadtbürgermeister die temporäre Einführung eines Zeitparktickets vor, um Zeit zu gewinnen und in einer Testphase bis Ende des Jahres zu sehen, wie diese Lösung angenommen wird. 
Ob dieses Ticket pro Woche, pro Monat oder sogar für mehrere Monate ausgestellt werden könnte, müsse von der Verwaltung geprüft werden. 
Nach einer regen Diskussion im Stadtrat, in der unter anderem auch entschieden darauf hingewiesen wurde, dass auch ein solches Zeitparkticket keine Stellplatzgarantie bringe, stimmte der Stadtrat dem Vorschlag des Stadtbürgermeisters zu. 
Hinsichtlich der möglichen Gebühren für ein solches Ticket wies der Stadtbürgermeister auch darauf hin, dass man diese nicht mit den Kosten für eine Stellplatzmiete vergleichen könne. Immerhin handelt es sich um öffentlichen Parkraum und auch aus rechtlichen Gründen muss eine Relation zu den gewöhnlichen Parkgebühren bestehen. Weiter kann jede Person auf allen bewirtschafteten Flächen in der Stadt künftig dieses Zeitparkticket nutzen, also auch Arbeitnehmer die hier in der Stadt arbeiten. 
Der Vorschlag zu dem Zeitraum sowie der entsprechenden Gebühr werde nun gemeinsam mit der Verwaltung erarbeitet und im Ältestenrat abgestimmt, bevor der Stadtrat am 7. Juni die neue Gebührensatzung beschließen muss. In der Zwischenzeit wird auch an der technischen Lösung gearbeitet. Oliver Krügel schwebt hier vor, die Zeitparktickets mit der Einführung der neuen Park-App zu kombinieren. Dies spart viel Geld und auch Zeit, denn eine Umrüstung der Parkautomaten wäre mit mehreren zehntausend Euro nicht nur kostenintensiv, sondern auch mit weiteren Wartezeiten auf einen Termin vom Dienstleister verbunden. 
„Wir hoffen, dass sich das Zeitparkticket etablieren und als eine gute Kompromisslösung für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Gewerbetreibenden herausstellen wird“, betont Stadtbürgermeister Krügel. 
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Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
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„Krügel unterwegs“: Von Arzbach bis Pohl führte die jüngste Tour der Reihe „Krügel unterwegs“ entlang der Spuren des römischen Limes. Die Wanderung verband Geschichte, Welterbe und Natur – und lieferte zugleich einige Erkenntnisse darüber, welches touristische Potenzial in den Wanderwegen der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau steckt.
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Foto, CDU Bad Ems-Nassau: Das Freibad Singhofen Kommunale Schwimmbäder sind weit mehr als Orte der Freizeitgestaltung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gesundheitsförderung, zum Schul- und Vereinssport sowie zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Für Oliver Krügel steht deshalb fest: Der Erhalt kommunaler Bäder ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Im Rahmen eines Besuchs des Freibades in Singhofen, auf Einladung der FWG Singhofen, informierte sich Krügel über die Anlage und tauschte sich mit den Verantwortlichen über den laufenden Betrieb, die technische Ausstattung und die Herausforderungen kommunaler Freibäder aus. Der Besuch war zugleich Anlass, seine grundsätzliche Haltung zu diesem Thema deutlich zu machen. „Gerade im Wahlkampf sollen die Bürgerinnen und Bürger wissen, wofür die Kandidaten stehen. Dazu gehört für mich auch, bei wichtigen Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge klar Position zu beziehen und transparent zu machen, welche Ziele ich für unsere Verbandsgemeinde verfolge.“ „Natürlich weiß ich, dass kommunale Schwimmbäder wirtschaftlich kaum kostendeckend betrieben werden können. Das gilt auch für die Bäder in unserer Verbandsgemeinde. Dennoch dürfen wir ihren Wert nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen“, betont Krügel. Gerade Kinder müssen die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen. Gleichzeitig sind Schwimmbäder wichtige Orte für Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereine und den Gesundheitssport. Sie stärken das gesellschaftliche Miteinander und machen unsere Region lebenswerter. Aus Sicht Krügels gehört es zu einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik, auch Einrichtungen zu erhalten, die nicht kostendeckend arbeiten, deren gesellschaftlicher Nutzen aber unbestritten ist. „Kommunale Daseinsvorsorge bedeutet, den Menschen Angebote bereitzustellen, die für das Gemeinwohl wichtig sind – auch wenn sie Geld kosten.“ Dabei geht es nicht darum, wirtschaftliche Realitäten auszublenden. Vielmehr müssen kommunale Einrichtungen effizient betrieben, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt und Investitionen klug geplant werden. Das Freibad in Singhofen, das von der Ortsgemeinde mit großem Engagement betrieben wird, ist dafür ein gutes Beispiel. Mit der Erneuerung der Mess- und Regeltechnik, der Nutzung von Quellwasser, der Photovoltaikanlage sowie zahlreichen Eigenleistungen wird dort eindrucksvoll gezeigt, wie ein kommunales Freibad zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann. „Ich bekenne mich ausdrücklich zum Erhalt unserer kommunalen Schwimmbäder. Das gilt selbstverständlich auch für das Freibad Nassau, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet. An dieser Haltung dürfen mich die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft messen.“
27. Juli 2026
Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt über eine außergewöhnliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt. Mit dem UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches – Obergermanisch-Raetischer Limes“ und der Welterbestadt Bad Ems vereint sie gleich zwei Welterbestätten auf engstem Raum. Dieses besondere Erbe möchten Oliver Krügel und der Limes-Experte Conrad Lunar im Rahmen einer gemeinsamen Welterbe-Wanderung erlebbar machen. Conrad Lunar lebt in Heimbach-Weis und engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich dafür, das römische Erbe und den Limes für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar zu machen. Er gilt als Initiator des Neuwieder „Drachenkopfwegs“ und setzt sich mit zahlreichen Projekten für die Vermittlung der römischen Geschichte in der Region ein. Die rund 32 Kilometer lange Wanderung findet am Sonntag, 2. August 2026, statt und führt durch reizvolle Landschaften sowie entlang bedeutender geschichtlicher Orte. Start ist um 8.00 Uhr an der Grillhütte in Arzbach. Ziel ist das Limeskastell in Pohl, das gegen 17.30 bis 18.00 Uhr erreicht werden soll. Unterwegs sind mehrere Pausen vorgesehen: * ca. 10.15 Uhr an der Ottmar-Canz-Brücke in Bad Ems, * ca. 12.15 Uhr in Becheln, * ca. 13.45 Uhr an der Linde in Schweighausen sowie * ca. 15.00 Uhr am Friedhof in Dornholzhausen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte müssen nicht die gesamte Strecke zurücklegen. Ein Zu- oder Ausstieg ist an den einzelnen Wegpunkten jederzeit möglich. Ebenso sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, die Wandergruppe an den Haltepunkten zu besuchen und mit Oliver Krügel sowie Conrad Lunar ins Gespräch zu kommen. „Wir leben in einer Region, um die uns viele beneiden. Mit gleich zwei UNESCO-Welterbestätten verfügen wir über ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Dieses Potenzial sollten wir für unsere Heimat, den Tourismus und die regionale Wertschöpfung noch stärker nutzen. Gleichzeitig möchten wir Geschichte nicht nur erzählen, sondern gemeinsam erleben“, so Oliver Krügel. Während der Wanderung wird Conrad Lunar immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte der Römer und des Limes geben und historische Zusammenhänge erläutern. Die Veranstaltung soll zugleich zeigen, welche Chancen das Welterbe für die touristische Entwicklung der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau bietet und wie sich Natur, Geschichte und Naherholung miteinander verbinden lassen. Für die Teilnahme werden festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung sowie ausreichend Getränke und eine kleine Verpflegung empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, allerdings freuen wir uns über jede Zuschrift/Ankündigung/Rückfrage an team@oliverkruegel.de Der geplante Streckenverlauf: * 8.00 Uhr – Start an der Grillhütte in Arzbach * ca. 10.15 Uhr – Ottmar-Canz-Brücke Bad Ems (Pause) * ca. 12.15 Uhr – Becheln (Mittagspause) * ca. 13.45 Uhr – Linde Schweighausen (Pause) * ca. 15.00 Uhr – Friedhof Dornholzhausen (Pause) * ca. 17.30 bis 18.00 Uhr – Ankunft am Limeskastell Pohl
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