Persönlicher Rückblick auf das Jahr 2021- Auf einem guten Weg!

Oliver Krügel • 29. Dezember 2021

In der Weihnachtszeit erhält man immer die besondere Gelegenheit, inne zu halten und vor dem Jahreswechsel auf das ablaufende Jahr zu blicken. 2021 war für die Stadt wie ein bunter Blumenstrauß, sehr vielfältig in den Themen, Projekten, positiven Entwicklungen in der Stadt. In meinem Rückblick möchte ich auf einige Punkte eingehen.

Die Anerkennung unserer seriellen Bewerbung „Great Spa Towns of Europe“ als Unesco-Welterbe am 24. Juli dieses Jahres, die unserem historischen Kurviertel einen außergewöhnlichen universellen Wert für die Menschheit bescheinigt, geht sicherlich in die Geschichtsbücher unserer Stadt ein. Erste positive Effekte auf die Besucherzahlen durften wir bereits feststellen und das Interesse für die Stadt stieg nicht nur bei potenziellen Gästen, sondern auch bei Investoren. Investitionen im Stadtgebiet sind wichtig – denn Stillstand bedeutet Rückstand. Wo wären wir, wenn wir uns nach den Gesundheitsreformen in den 90er Jahren und dem Aus der traditionellen Kur nicht stetig weiterentwickelt hätten? Der Neubau der Emser Therme Anfang des vergangenen Jahrzehnts und die Eröffnung des Thermen Hotels sowie des neuen Parkhauses in diesem Jahr sind die Antworten auf diese Frage. Und damit wären wir beim zweiten Leuchtturmprojekt in diesem Jahr. 32,5 Millionen Euro wurden am Standort investiert und viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Restaurant und die „Roof-Top-Bar“ laden auch Einheimische künftig ein und ergänzen unser kulinarisches Angebot. Und da wären wir auch bei einem wichtigen Punkt: Die Gastronomie in unserer Stadt. Sie hat nach dem einschneidenden Jahr 2020 keinen wirklichen Befreiungsschlag erreichen können. „Es könnte schlimmer sein; wir kommen zurecht“, gab mir ein bekannter Gastronom auf meine Nachfrage nach der geschäftlichen Situation zur Antwort. So oder so ähnlich hört es sich auch im Einzelhandel an. Meine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger: Unser Gewerbe braucht derzeit besonders unsere Treue und unsere Unterstützung. Auch wenn die 2G+ Regel im Gastgewerbe ohne Booster-Impfung einen zusätzlichen Test erfordert – und über diese Entscheidung darf man durchaus diskutieren – so empfinde ich es doch als wichtig, gerade jetzt diesen zusätzlichen Umstand auf sich zu nehmen. Allein aus Solidarität gegenüber dem (Gast-)Gewerbe und für den Erhalt eines vielfältigen Angebotes am Standort. 

Auch in diesem Jahr haben wir mit der Erweiterung des Angebots an Kita-Plätzen wieder etwas für unsere jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger getan. Mit der offiziellen Eröffnung der Kita Villenpromenade, nach einer Bauzeit von rund 2 Jahren und einem Investitionsvolumen von 3,9 Millionen Euro, haben wir die Stadt Bad Ems ein Stück weit familienfreundlicher gemacht. Die Eltern von 95 Kindern finden dort einen Betreuungsplatz und dies stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Mit der Fertigstellung des Lückenschlusses am Güterbahnhof, der Schaffung von 59 befestigten Parkplätzen, 2 Busparkplätzen sowie einem skalierbaren und modernen Ladepark für die Elektromobilität, hat der Stadtteil „Auf dem Spieß“ eine zweite Aufwertung neben der neuen Kindertagesstätte erhalten. Auch die Pläne der Deutschen Bahn, den denkmalgeschützten Hauptbahnhof mit rund 7 Millionen Euro sanieren zu wollen, war eine gute Nachricht für den Stadtteil und die gesamte Stadt; gleich zu Beginn des Jahres im Januar. Nachdem ich im Herbst 2020 hinsichtlich des Bundes-Investitionsprogramms für die Sanierung von Bahnhöfen bei unserem Bundestagsabgeordneten Josef Oster „angeklopft“ habe, gab es seinerseits Unterstützung und sein Einsatz im Verkehrsressort der damaligen Bundesregierung beschleunigte sicherlich das Verfahren. Nach der Ankündigung im Januar, wurde mittlerweile das bauplanungsrechtliche Verfahren in Gang gesetzt.

Doch es waren auch die vermeintlich kleinen Projekte, die mir viel Freude bereitet haben. Und viele kleine „Mosaikteile“ haben ebenfalls einen großen Einfluss auf das Gesamtbild unserer Stadt. Erstmals seit vielen Jahren funktionieren, mit Ausnahme des Versicherungsfalls Silberaustraße, die Brunnen im Stadtgebiet wieder einwandfrei und wurden umfangreich saniert. Nach einem Investitionsstau von 15 bis 20 Jahren war es an der Zeit, veraltete Technik zu ersetzen. Sicherlich haben auch Sicherheitsaspekte eine Rolle gespielt, aber für eine Stadt, die vom Fremdenverkehr profitiert, muss das Credo sein: „Öffentlich vorgehaltene Einrichtungen müssen funktionieren und das Gesamtbild positiv beeinflussen“. Rund 30.000 Euro haben wir in die Erneuerung der veralteten Technik investiert, elektrotechnische Installationen vorschriftsgemäß in neue Technikschränke verortet, alte Pumpen ausgetauscht oder generalüberholt und alle Anlagen auf einen aktuellen technischen Stand gebracht.
Wer all dies koordiniert hat und sich in seiner Hauptverantwortung für die Sauberkeit und Verkehrssicherheit unserer öffentlichen Flächen verantwortlich zeichnet, ist der städtische Bauhof. Und auch dort haben wir ebenfalls wichtige Themen angepackt. Neben der Ersatzbeschaffung eines neuen Pick-Up-Fahrzeugs und der Bestellung eines neuen Multifunktionsfahrzeuges, wurden die Kollegen neu eingekleidet. Moderne Arbeitskleidung erfüllt neben einem ordentlichen Auftritt der städtischen Bediensteten weitaus wichtigere Anforderungen. Sie gewährleistet beispielsweise wichtige Schutzfunktion vor Hitze und Kälte, Flüssigkeiten, Schnitten oder eine Warnfunktion für den Straßenverkehr. Und die Ausstattung sowie die Arbeitsgerätschaften stehen in unmittelbaren Zusammenhang zur Wertschätzung der unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Daher war es mir ein besonderes Anliegen, dass wir in diesem Jahr auch die Ausstattung des Bauhofs verbessert haben.
Die Entschleunigung des fließenden Verkehrs in unserer Stadt ist ein wahres Dauerbrennerthema. Die Notwendigkeit für eine geschwindigkeitsdämpfende Maßnahme in der Grabenstraße hat mich Überzeugungsarbeit gekostet. Mit Unterstützung der Ordnungsbehörde unserer Verbandsgemeinde konnten wir den Landesbetrieb Mobilität mit unseren Argumenten überzeugen. Schlussendlich zeigte sich, dass diese Maßnahme wirkt und den Verkehr dort spürbar einbremst. Neue Tempodisplays, die wir durch großzügige finanzielle Unterstützung einiger Unternehmer unserer Stadt anschaffen konnten, leisten heute wirksamen Dienst im Stadtgebiet.

Das große Thema Verkehr mit den Teilbereichen „ruhender“ sowie „fließender“ Verkehr, werden uns fortwährend in der Zukunft begleiten. Daher hat der Stadtrat mit großer Mehrheit der Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Stadt Bad Ems, mit einer ganzheitlichen Betrachtung durch ein Fachbüro, zugestimmt. Sicherlich wird auch das Thema Parkraum und Anwohnerparken dort unter die Lupe genommen. Dabei ist uns der „Leidensdruck“ durchaus bekannt, den manche Anwohner in den innerstädtischen Bereichen haben. Welche Ideen auch immer an mich herangetragen werden, nehme ich diese gerne auf. In den Mischgebieten in den Wohnen und Gewerbe aufeinander treffen, hat es diese Konkurrenzsituation immer gegeben: Anwohner wollen freien Parkraum vor ihrer Haustüre, Gewerbetreibende wollen vor ihrem Geschäft parken und Gäste sowie Kunden wollen unmittelbar vor den Geschäften, Büros und Arztpraxen halten. Es liegt auf der Hand, dass sich solche Situationen nie zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten lösen lassen und dass es eines braucht:
Kompromissbereitschaft. Ich bin sehr auf die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens und Empfehlungen des Ingenieurbüros gespannt.

Erwähnenswerte Projekte, die auch im Jahr 2021 geplant, auf den Weg gebracht oder gestartet wurden: Die Sanierung der Taharahalle auf dem jüdischen Teil des städtischen Friedhofs wurde begonnen, das Plateau des Kriegerdenkmals wird im kommenden Jahr zu Ehren Oskar Barnacks mit Unterstützung der Firma Leica aufgewertet und die Bergstation der oberen Malbergbahn wurde jüngst veräußert. Der Erwerber, die Calc-Limax-Stiftung, hat bereits mit dem gestarteten gemeinnützigen Bauprojekt „Aula Goethe-Gymnasium“ in diesem Jahr ein Ausrufezeichen gesetzt. Nachdem mich viele Beschwerden von Postkunden in den ersten Quartalen dieses Jahres erreicht haben, konnten wir das Angebot für Postservices in Bad Ems durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Deutschen Post deutlich verbessern. Und auch im kommenden Jahr wird durch die avisierte Installation einer Packstation am Westbahnhof das Servicelevel mit unserer Unterstützung weiter steigen. Weitere Themen für 2022 in einem Kurzausblick: Das Handyparken für Bad Ems kommt mit der „Easypark-App“ im Frühjahr 2022. Das gute alte Parkticket hat damit theoretisch ausgedient, die Parkscheinautomaten werden jedoch parallel weiter betrieben. Die Sanierung des Alten Rathauses sowie weiterer baulicher Maßnahmen, die Schaffung weitere Kita- Plätze, die Ausrüstung des städtischen Bauhofs weiter verbessern. Es gibt noch viel zu tun und dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern, denn eine Stadt wie Bad Ems entwickelt sich stetig weiter oder es kommen neue Herausforderungen auf uns zu.

Wir befinden uns auf einem guten Weg! 

Und alle vorgenannten Projekte, positiven Entwicklungen sowie Errungenschaften für unsere Stadt Bad Ems wären nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung des Stadtrates, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verbandsgemeinde und Stadt sowie den externen Ansprechpartnern. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank im ablaufenden Jahr!

Aber auch Ihnen – liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger – bin ich für den konstruktiven und anerkennenden Austausch im ablaufenden Jahr sehr dankbar. Für das neue Jahr wünsche ich uns eine Fortsetzung des Miteinanders in gleicher Art und Weise.

Einen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Ihnen

mit herzlichen Grüßen 
Ihr
Oliver Krügel 
Stadtbürgermeister
von Oliver Krügel 6. Juli 2026
Juli Termine im Überblick
von Oliver Krügel 6. Juli 2026
Ein Besuchsbericht aus Lahnstein
29. Juni 2026
Ausgebuchte Schifffahrt mit hochrangigen Gästen
von Oliver Krügel 29. Juni 2026
Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger zum Austausch bei kühlem Getränk und Bratwurst!
28. Juni 2026
Ein ereignisreiches Wochenende mit zahlreichen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, durch mehrere Gemeinden der Region. Am Sonntag besuchte er zunächst das Johannisfest in Sulzbach. Dort nutzte er die Gelegenheit zum Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit Ortsbürgermeister Ralf Mager. Neben aktuellen Themen aus den Gemeinden standen auch kommunale Praxisthemen und gemeinsame Herausforderungen der Ortsgemeinden im Mittelpunkt der Gespräche. „Besonders gefreut hat mich, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger aus Sulzbach vor Ort waren, sondern auch Gäste aus anderen Gemeinden unserer Verbandsgemeinde. Darunter waren beispielsweise auch Feuerwehrkameraden aus der Stadt Nassau. Das zeigt, wie eng wir in unserer Region miteinander verbunden sind“, so Krügel. Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Ralf Mager wurde deutlich, wie wichtig der regelmäßige Austausch innerhalb der kommunalen Familie ist. „Wir profitieren voneinander, wenn Erfahrungen geteilt und Herausforderungen gemeinsam besprochen werden. Dieser gute Zusammenhalt zeichnet unsere Verbandsgemeinde aus“, betonte Krügel. Am Nachmittag machte die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ Station in Zimmerschied. Gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Drees erhielt Krügel Einblicke in verschiedene Einrichtungen der Gemeinde. Besichtigt wurden unter anderem die Fahrzeughalle beziehungsweise das Feuerwehrgerätehaus, der Spielplatz sowie das Dorfgemeinschaftshaus. „Zimmerschied ist die zweitkleinste Gemeinde unserer Verbandsgemeinde. Umso beeindruckender ist der Zusammenhalt vor Ort. Hier kennt man sich, hier hilft man sich und hier wird Gemeinschaft gelebt. Das macht unsere Dörfer stark und lebenswert“, erklärte Krügel. Bereits am Freitag hatte Krügel das Waldfest der Gugge-Musiker in Bad Ems besucht. Am Samstag stand nach der Schifffahrt „Gemeinsam auf Kurs für Bad Ems-Nassau“ zudem ein Besuch beim Pannefest in Nievern auf dem Programm. „Ob in unseren Städten oder in den kleinsten Ortsgemeinden – überall begegnen mir Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren. Diese Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie stark der Zusammenhalt in unserer Verbandsgemeinde ist. Darauf können wir stolz sein – und darauf können wir gemeinsam aufbauen“, so Krügel abschließend.
von Oliver Krügel 23. Juni 2026
„Wer Verantwortung für eine Verbandsgemeinde übernehmen möchte, sollte nicht nur über die Menschen sprechen, sondern vor allem mit ihnen ins Gespräch kommen.“ Mit diesen Worten beschreibt Oliver Krügel einen wichtigen Grundsatz seiner zahlreichen Besuche bei Veranstaltungen in den Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Am vergangenen Wochenende führte ihn sein Weg zunächst zum Jugendsommerfest des VfL Bad Ems . Dort sprach er mit dem Vorsitzenden des Traditionsvereins, Daniel Jores, über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Vereinslebens. Anschließend besuchte er das 140-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Bergnassau-Scheuern . Dort tauschte sich Krügel unter anderem mit Wehrführer Mike Budow aus. Gesprächsgegenstand war dabei auch das Starkregenereignis vom Vorabend, bei dem die Feuerwehr gefordert war. „Und auch das ist Freiwillige Feuerwehr: Wenn man bis tief in die Nacht für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz war, anschließend noch die Einsatzdokumentation erledigt und am nächsten Tag dennoch mit vollem Engagement das Fest zum 140-jährigen Bestehen für die Bevölkerung ausrichtet. Das verdient höchsten Respekt und große Anerkennung. Dieses ehrenamtliche Engagement ist alles andere als selbstverständlich und zeigt eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in unseren Feuerwehren ist“, so Krügel. Anlässlich des 110-jährigen Bestehens des VfR Winden fand ein Spiel der Dorflegenden statt, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Vor Ort traf Krügel unter anderem Ortsbürgermeister Gebhard Linnscheid, der die Partie als Schiedsrichter souverän leitete. Später kam es beim Bürgerfest in Zimmerschied zum Austausch mit Bürgermeisterkollege Michael Drees, der an diesem Tag die Bewirtung der Gäste selbst übernahm. Zudem nahm sich Krügel die Zeit für eine Führung durch die Alte Schule, die heute von der Ortsgemeinde unter anderem als Tagungsstätte und Sitz des Ortsbürgermeisters genutzt wird. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag die Lahnparty in Miellen . Dort traf Oliver Krügel Bürgermeisterkollege Norman Lay sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Bei guter Stimmung und großem Besucherinteresse präsentierte sich die Gemeinde von ihrer besten Seite. Musikalisch wurde die Veranstaltung unter anderem vom Miellener Chor sowie einem Gastchor aus Koblenz-Arzheim begleitet. Für Oliver Krügel sind solche Termine weit mehr als reine Festbesuche. Sie bieten die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, ihre Anliegen aufzunehmen und ein unmittelbares Bild davon zu gewinnen, was die Gemeinden bewegt. Gerade die Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen mache deutlich, wie lebendig die Verbandsgemeinde sei und wie stark sie vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen werde. „Wer die Zukunft unserer Verbandsgemeinde gestalten möchte, muss wissen, was die Menschen vor Ort bewegt. Genau dafür sind solche Begegnungen unverzichtbar“, so Krügel.
von Oliver Krügel 22. Juni 2026
Bürgermeisterkandidat Oliver Krügel setzt seine Gespräche und Besuche bei Unternehmen, Einrichtungen und Arbeitgebern in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau fort. Bereits am 21. Mai besuchte er gemeinsam mit der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat die Stiftung Scheuern, um sich aus erster Hand über die Arbeit, die Menschen und aktuelle Herausforderungen einer der bedeutendsten sozialen Einrichtungen der Region zu informieren. Empfangen wurden die Teilnehmer von Gerd Biesgen, theologischer Vorstand der Stiftung, sowie von Sebastian Becker. Anlass des Besuchs war es, einen tieferen Einblick in die Arbeit, die aktuellen Herausforderungen des größten Arbeitgebers im Rhein-Lahn-Kreis sowie in die Lebensrealität der Menschen zu erhalten, die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind. Mit annähernd 1.300 Mitarbeitenden und einem Gesamtbudget von rund 80 Millionen Euro zählt die Stiftung Scheuern zu den bedeutendsten sozialen Einrichtungen Deutschlands und ist zugleich der größte Arbeitgeber im Rhein-Lahn-Kreis. Zu Beginn führte Pfarrer Biesgen die Besuchergruppe über das Gelände. Der Rundgang begann bewusst am Mahnmal „Damit wir nicht vergessen“, das an ein dunkles Kapitel der Geschichte der damaligen Pflege- und Heilanstalt Scheuern erinnert. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Einrichtung Teil der Euthanasie-Verbrechen des NS-Regimes. Die damalige Pflege- und Heilanstalt Scheuern war in die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen eingebunden. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner wurden von dort aus in Tötungsanstalten deportiert und ermordet. Besonders eindrücklich sei dabei ein Gedanke gewesen, den Pfarrer Biesgen mit einem Zitat des Theologen Dietrich Bonhoeffer verbunden habe: „Es gibt vor Gott kein unwertes Leben.“ Die Auseinandersetzung mit der Geschichte habe deutlich gemacht, wie wichtig Menschenwürde, Respekt und gesellschaftliche Verantwortung auch heute noch seien. Im weiteren Verlauf stellte die Stiftung ihre heutige Arbeit vor. Aktuell leben insgesamt rund 580 Menschen in den unterschiedlichen Wohnformen der Stiftung. Davon befinden sich etwa 230 am Campus Scheuern, rund 290 am Lahnberg, etwa 100 am Schimmerich sowie weitere Bewohnerinnen und Bewohner an dezentralen Standorten unter anderem in Bad Ems, Nassau, Montabaur, Lahnstein, Nastätten und Laurenburg. Dabei wurde deutlich, dass die Stiftung den Weg der Dezentralisierung konsequent weiterverfolgt. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen nicht am Rand der Gesellschaft leben, sondern mitten in ihr – in den Gemeinden, Nachbarschaften und Quartieren der Region. Im Gespräch wurde deutlich, wie sich die Anforderungen im Laufe der Jahre verändert haben. Während früher häufig Menschen mit Down-Syndrom aufgenommen wurden, gebe es heute zunehmend Anfragen für Menschen mit schwersten Mehrfachbeeinträchtigungen. Ein besonders intensiver Austausch entwickelte sich über gesellschaftliche Entwicklungen und den Blick auf Menschen mit Beeinträchtigungen. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Menschen mit Einschränkungen weder Mitleid benötigen, noch automatisch unglücklicher leben als andere Menschen. Vielmehr habe jeder Mensch seine individuellen Herausforderungen und benötige im Laufe seines Lebens Unterstützung – sei es durch eine Brille, Hilfsmittel oder später Pflege und Betreuung. Die Teilnehmer sprachen auch über den gesellschaftlichen Wandel der vergangenen Jahrzehnte. Während Menschen mit Behinderungen früher oftmals ausgegrenzt oder aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurden, habe sich das Verständnis von Inklusion und Teilhabe erfreulicherweise weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehe heute die Erkenntnis, dass jeder Mensch wertvoll ist und unabhängig von seinen Einschränkungen ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe hat. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Rahmenbedingungen der Arbeit. Die Stiftung arbeitet auf Grundlage des Bundesteilhaberechts und steht wie viele soziale Einrichtungen vor der Herausforderung, steigende Anforderungen sowie Personal- und Sachkosten mit den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Dabei wurde der Wunsch geäußert, die tatsächlichen Bedarfe künftig stärker zu berücksichtigen. Auch wenn dies nicht unmittelbar Aufgabe der kommunalen Ebene sei, waren sich die Teilnehmer einig, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen und der sie unterstützenden Einrichtungen weiterhin auf allen politischen Ebenen Gehör finden müssen. Zum Abschluss des Besuchs zeigte sich Oliver Krügel beeindruckt: „Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, welch wertvolle Arbeit hier jeden Tag geleistet wird. Es geht nicht nur um Betreuung, sondern um Würde, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Diese Arbeit verdient Anerkennung, Aufmerksamkeit und Unterstützung.“ Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit vielen neuen Eindrücken und dem gemeinsamen Wunsch, den Austausch künftig fortzusetzen und das Bewusstsein für die wichtige Arbeit der Stiftung weiter zu stärken. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass Einrichtungen wie die Stiftung Scheuern eine unverzichtbare Rolle für eine solidarische und inklusive Gesellschaft spielen und ihre Anliegen auch künftig Gehör finden müssen.
15. Juni 2026
Nach zahlreichen Gesprächen in den Ortsgemeinden folgt nun der nächste Schritt: die Vorstellung konkreter Ziele, Ideen und Positionen für die Zukunft der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist für Oliver Krügel ein zentraler Bestandteil seines Wahlkampfes. Die vielen Begegnungen bei Vereinen, Veranstaltungen, Festen und im Rahmen der Dialogreihe „Krügel grillt“ liefern wertvolle Einblicke in die Anliegen, Wünsche und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig geht es bei der Wahl einer Bürgermeisterin oder eines Bürgermeisters nicht nur um Präsenz und Ansprechbarkeit, sondern auch um die Frage, welche Vorstellungen, Ziele und Ideen jemand für die Zukunft einer Verbandsgemeinde mitbringt. Deshalb startet Krügel nun die neue Reihe „Themen, Inhalte & Standpunkte“. Darin stellt der Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau seine Positionen, Ziele und Ideen zu wichtigen Zukunftsthemen vor und möchte gleichzeitig zur Diskussion darüber einladen. Dabei geht es unter anderem um die Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden, die Förderung des Ehrenamtes, die Weiterentwicklung der Verwaltung als moderner Dienstleister, den Brand- und Katastrophenschutz, die Kinderbetreuung, den Tourismus, die Wirtschaftsförderung sowie viele weitere Themen, die die Zukunft der Verbandsgemeinde prägen werden. „Sichtbarkeit und Präsenz sind wichtig. Wer Bürgermeister werden möchte, muss zuhören, ansprechbar sein und die Menschen kennen. Gleichzeitig geht es aber auch darum, wohin sich unsere Verbandsgemeinde in den kommenden Jahren entwickeln soll. Deshalb möchte ich transparent darstellen, welche Ziele ich verfolge, welche Ideen ich einbringe und wofür ich stehe. Bürgerinnen und Bürger können sich dazu auf oliverkruegel.de ausführlich informieren“, erklärt Krügel. Die Themenreihe wird in den kommenden Wochen und Monaten kontinuierlich erweitert. Den Auftakt bildet das Thema Ehrenamt. Darin stellt Krügel seine Überlegungen vor, wie Vereine, ehrenamtlich Engagierte und das bürgerschaftliche Engagement in der Verbandsgemeinde künftig noch besser unterstützt werden können. „Unsere Vereine, Initiativen und ehrenamtlich engagierten Menschen leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Zusammenhalt in unseren Gemeinden. Deshalb war es mir wichtig, diesem Thema den ersten inhaltlichen Schwerpunkt zu widmen“, erklärt Krügel. Da eine ausführliche Darstellung politischer Positionen und Wahlkampfthemen im amtlichen Mitteilungsblatt aus Gründen der gebotenen Neutralität nicht erfolgen kann, werden die Inhalte der Reihe auf der Internetseite des Kandidaten veröffentlicht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich dort über die jeweiligen Positionen, Hintergründe und Vorschläge zu informieren. Die einzelnen Themenfelder werden auf oliverkruegel.de fortlaufend ergänzt. So sollen nicht nur die Person, sondern vor allem die Ideen, Ziele und Vorstellungen für die Zukunft der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau im Mittelpunkt stehen. Denn am Ende geht es nicht nur darum, wer Bürgermeister wird, sondern auch darum, welchen Weg die Verbandsgemeinde in den kommenden Jahren einschlagen soll.
von Oliver Krügel 15. Juni 2026
Foto vom Sommerfest der Stiftung Scheuern mit engagierten Mitarbeitenden der Stiftung. Foto: Feix Soziales Engagement, gelebte Traditionen und gemeinschaftliche Begegnungen – der Sonntag führte den Bürgermeisterkandidaten der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, zu ganz unterschiedlichen Veranstaltungen und zeigte einmal mehr die große Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens in der Region. Der Tag begann mit der Teilnahme am Gottesdienst im Rahmen des Sommerfestes der Stiftung Scheuern. Im Anschluss nutzte Krügel die Gelegenheit, das Sommerfest zu besuchen und mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden, Angehörigen sowie den zahlreichen Gästen ins Gespräch zu kommen. Die Stiftung Scheuern zählt mit annähernd 1.300 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern des Rhein-Lahn-Kreises und leistet seit vielen Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag für die Teilhabe und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. „Die Stiftung Scheuern steht beispielhaft für Menschlichkeit, gesellschaftliche Verantwortung und ein beeindruckendes Maß an Engagement. Die Arbeit, die hier tagtäglich geleistet wird, verdient höchste Anerkennung“, betonte Krügel. Am Nachmittag führte der Weg weiter nach Weinähr zur Kirmes mit ihrem traditionellen Entenrennen. Die Veranstaltung gehört seit Jahren zu den festen Bestandteilen des Dorflebens und erfreut sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten das Rennen entlang der Strecke und sorgten für beste Stimmung. „Solche Traditionen sind weit mehr als Unterhaltung. Sie schaffen Zusammenhalt, stärken die Identifikation mit dem Heimatort und bringen Generationen zusammen“, so Krügel. Den Abschluss des Tages bildete das Public Viewing in Dessighofen . Gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern Ronny Metzner aus Dessighofen und Thomas Heymann aus Geisig sowie zahlreichen Fußballbegeisterten verfolgte Krügel dort den erfolgreichen WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao. Besonderen Dank richtete Krügel an die Ortsgemeinde Dessighofen für die gelungene Organisation der Veranstaltung. Mit viel Engagement sei es gelungen, einen Ort der Begegnung für Jung und Alt zu schaffen. In geselliger Atmosphäre wurde gemeinsam mitgefiebert, gejubelt und der gelungene Auftakt der deutschen Mannschaft gefeiert. „Fußball verbindet Menschen über Generationen hinweg. Genau solche Veranstaltungen zeigen, wie stark der Zusammenhalt in unseren Ortsgemeinden ist. Mein Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Begegnungen überhaupt erst möglich machen“, sagte Krügel. „Dieser Sonntag hat eindrucksvoll gezeigt, was unsere Verbandsgemeinde auszeichnet: starke soziale Einrichtungen, lebendige Traditionen und ein aktives Gemeinschaftsleben. Genau diese Vielfalt macht unsere Heimat so lebens- und liebenswert“, fasste Krügel die Eindrücke des Tages zusammen.
von Oliver Krügel 15. Juni 2026
Ein abwechslungsreicher Samstag mit vielen Begegnungen und Gesprächen führte den Bürgermeisterkandidaten für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, Oliver Krügel, gemeinsam mit seiner Frau zunächst nach Arzbach. Dort besuchten beide das Sommerfest des Caritas-Altenzentrums St. Josef und nahmen am gemeinsamen Gottesdienst teil. Im Anschluss nutzte Krügel die Gelegenheit zum Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden sowie den zahlreichen Gästen des Sommerfestes. Dabei wurde einmal mehr deutlich, welchen wichtigen Beitrag die Einrichtung für das gesellschaftliche Leben und das Miteinander in der Region leistet. Am Nachmittag wurde die Dialogreihe „Krügel grillt“ in Seelbach und Attenhausen fortgesetzt. In beiden Ortsgemeinden standen der persönliche Austausch und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für die Zukunft der Verbandsgemeinde einzubringen. Besonders erfreut zeigte sich Krügel über den Besuch der beiden Ortsbürgermeister Jürgen Ludwig aus Seelbach und Udo Ludwig aus Attenhausen. In Seelbach nahm sich Ortsbürgermeister Jürgen Ludwig zudem Zeit für einen gemeinsamen Rundgang durch die Ortsgemeinde. Dabei erhielt Krügel einen Einblick in die vielfältigen Projekte und Entwicklungen vor Ort. So wurde deutlich, mit welchem Engagement sich Ortsgemeinderat und Gemeinde um die Zukunft Seelbachs kümmern. Vorgestellt wurden unter anderem die vorhandenen Bauplätze, zahlreiche in Eigenleistung umgesetzte Maßnahmen sowie innovative Ansätze zur Stärkung der Gemeindefinanzen, beispielsweise durch die Schaffung von Mietgaragen. Auch die Weiterentwicklung und Aufwertung des Friedhofs waren Themen des Rundgangs. „Gerade solche Gespräche und Einblicke vor Ort zeigen, wie viel Engagement in unseren Ortsgemeinden steckt. Viele Projekte entstehen nicht durch große Fördertöpfe, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und gemeinsam anpacken. Dieses Engagement verdient Respekt und Unterstützung“, betonte Krügel. Auch in Attenhausen standen die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Ortsgemeinde im Mittelpunkt der Gespräche. Die Dialogreihe bestätigte erneut das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an einer starken Zusammenarbeit innerhalb der Verbandsgemeinde. Die Veranstaltungsreihe „Krügel grillt“ wird in den kommenden Wochen in weiteren Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau fortgesetzt. Ziel ist es, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, ihre Ideen, Wünsche und Anliegen unmittelbar einzubringen.
Show More