Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept: Herausforderungen und Chancen unserer Stadt
Stadt Bad Ems • 2. Dezember 2020

Bad Ems steht vor großen Herausforderungen. Wir haben wertvolle historische Bausubstanz, mit der wir sogar als eine von elf europäischen Kurorten an der Welterbebewerbung „Great Spas of Europe“ beteiligt sind. Jedoch haben wir auch große Probleme. Der Stadtrat hat im Jahr 2015 die Einrichtung eines neuen städtebaulichen Sanierungsgebietes auf den Weg gebracht. Um die bevorstehenden Aufgaben zu bewältigen, insbesondere die Sanierung der Carl-Heyer-Promenade und des Alten Rathauses, hat die Stadt beantragt in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ des Bundes aufgenommen zu werden. Vergleichbar anderen Förderprogrammen des Bundes, die dem Aufbau in den neuen Bundesländern dienen, zielt es darauf ab, den negativen Auswirkungen der demographischen Entwicklung und des wirtschaftlichen Strukturwandels auf die städtebauliche Entwicklung entgegenzuwirken.
Voraussetzung für eine Förderung ist ein „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK). Mit seiner Ausarbeitung wurde das Büro FIRU in Koblenz beauftragt, das nun in einem Experten-Workshop erste Ergebnisse präsentierte. Eingeladen waren u.a. Vertreter der Kommunalpolitik, städtischer Unternehmen, des Tourismus und der Denkmalpflege. Das zu erarbeitende Konzept muss sich auf ein abgegrenztes Untersuchungsgebiet beziehen, wobei zu berücksichtigen ist, dass es bereits Sanierungsgebiete gab. Es muss eingeordnet sein in eine gesamtstädtische Betrachtung.
Die Teilnehmer des Workshops waren sich einig, das Bad Ems große Potenziale hat, insbesondere das eindrucksvolle Ensemble des historischen Kurviertels und seine Einbettung in eine malerische Flusslandschaft. Ein ISEK sollte aufzeigen, wie diese Werte zu bewahren und zur Geltung zu bringen sind, wie städtebauliche Missstände beseitigt werden können und wie auf Strukturveränderungen in den Bereichen Demografie und Wirtschaft reagiert werden kann. Dazu wurden eine Fülle von Problembereichen erörtert, von Leerständen über Radwegenetz bis hin zur Frage nach Alleinstellungsmerkmalen. Die Beschilderung historischer Gebäude, Bad Ems erlebbar machen, war ebenso Thema wie die Schaffung von Attraktionen für Familien mit Kindern. Von zentraler Bedeutung ist die Frage, wie wir mit unserer historischen Bausubstanz umgehen, wie wir dieses Kulturgut schützen und einer Nutzung als Wohnraum oder für Gewerbe zuführen.
Die Mittel sind jedoch begrenzt. So gilt es, sich auf Schlüsselprojekte (Altes Rathaus, Carl-Heyer-Promenade) zu konzentrieren und darüber hinaus einen strukturierten Katalog von Maßnahmen zu erarbeiten, die Bad Ems voranbringen. Der nächste Schritt wird die Bürgerbeteiligung sein.
(Foto: Dietmar Pohlmann)
Gestern Abend wurde Uwe Kewitz vom Fachbacher Gemeinderat zum neuen Ortsbürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Thorsten Heibel an. Für mich war es selbstverständlich und ein echtes Bedürfnis, Uwe persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand zu wünschen. Genauso wichtig war es mir, seinem Vorgänger Thorsten Heibel meinen Respekt und Dank für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit für die Ortsgemeinde Fachbach auszusprechen. Kommunalpolitisches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient Anerkennung. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und gut gelaunten Mitgliedern des Gemeinderates. Dabei war deutlich zu spüren: In Fachbach schaut man positiv nach vorne und zieht gemeinsam an einem Strang – auch über Parteigrenzen hinweg. Genau so verstehe ich Kommunalpolitik. Vor Ort geht es um Menschen, um gute Ideen und vor allem darum, gemeinsam Lösungen für die konkreten Sachthemen und Herausforderungen unserer Gemeinden zu finden. Entscheidend sind für mich dabei die Köpfe, das persönliche Engagement und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen – und nicht das Parteibuch. Ich wünsche Uwe Kewitz für sein neues Amt viel Erfolg und Fachbach für die kommenden Jahre alles Gute. Meine Unterstützung ist Fachbach gewiss.
Ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen liegt hinter Oliver Krügel. Von Freitag bis Montag war er bei unterschiedlichen Festen und Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau unterwegs. Den Auftakt machte am Freitag das traditionelle Kirmesbaumstellen bei der Quetschekirmes in Dausenau . Dort war Krügel auch am Sonntag beim Frühschoppen zu Gast. Am Samstag standen die Wahlkampfstände in Bad Ems und Nassau auf dem Programm. In Singhofen besuchte er am Samstag den Fassanstich und den Luftballonumzug und ließ das lange Wochenende am Montag beim dortigen Frühschoppen ausklingen. Weitere Stationen waren das Familienfest der Weinfrauen in Nievern , ein Kabarettabend im Casablanca sowie der Tag des offenen Denkmals in Bad Ems. Auch beim Fischerfest des Fischereivereins Bad Ems schaute Krügel vorbei. Zuvor startete Krügel bereits früh in den Sonntag : Ab 8:00 Uhr war er an der Bäckerei Schäfer in Nassau und ab 9:30 Uhr an der Filiale in Singhofen anzutreffen, wo er Frühstücksmarmelade an die Frühaufsteher verteilte. Im Mittelpunkt standen für ihn dabei vor allem die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen . „Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam erleben, was unsere Heimat ausmacht – genau das ist mir wichtig“, so Krügel. Dabei betont er, dass seine Präsenz bei den Veranstaltungen in der Region nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt ist. Viele der Feste und Termine besucht Krügel seit Jahren regelmäßig. Für ihn gehören der persönliche Kontakt zu den Menschen und die Unterstützung des örtlichen Vereinslebens zu seinem Verständnis von kommunalem Engagement. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, Ehrenamtlichen sowie Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Veranstaltungen möglich machen. „Unsere Heimat lebt vom Mitmachen, vom Miteinander und von den Menschen, die sich für sie engagieren“, so Krügel.
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .




